Kategoriearchive: Polemik Definition

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Zusammen mit Rock’n'Wrestling, No BNQ, Es regnet Kaviar, Schwabinggrad Ballett,
Not in our Name Marke Hamburg, Butt und Euromayday zur Recht auf Stadt Parade am
18. Dezember 2009 – Wir gehen von St. Pauli los: Bernhard Nocht Str., 15 Uhr
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St. Pauli, 2009:

Kalt weht der Wind durch die leblosen
Gassen um das Empire Riverside. Der leer stehende
Astraturm leuchtet wie ein Tannenbaum in die Nacht -
und fügt sich damit endlich in die Jahreszeit. Die
BesitzerInnen der neuen Eigentumswohnungen, denen
das Leben im bunten St.Pauli schnell zu bunt
geworden ist, halten die Davidwache mit ihren
Beschwerden auf Trab: Subkultur wird als Störfaktor
wahrgenommen. Zwischendurch erzeugt ein
kommerzielles Event die künstliche Wärme einer
Leuchtstoffröhre…

Die Stadt der Tiefgaragen und Eigentumswohnungen
frisst den Stadtteil, der für Lebendigkeit, Vielfältigkeit und
Toleranz bekannt war. St.Pauli wird zur Marke – Charme
und Lebensqualität gehen dabei verloren.

Andere Investoren haben sich noch mehr vorgenommen.
Unter dem Label “Bernhard-Nocht-Quartier” sollen 78 sterile
Eigentumswohnungen direkt an der Hafenstraße gebaut
werden – für St.PaulianerInnen allerdings unerschwinglich.

Mit vielfältigen Aktionen und alternativen
Planungen protestiert No BNQ gegen das
geplante Bernhard-Nocht-Quartier. Der bisher gut gelaunte Protest der
AnwohnerInnen ist Teil der wachsenden Bewegung gegen
Gentrifizierung in Hamburg. Denn auf St.Pauli zeigt sich gerade besonders krass,
was in ganz Hamburg geschieht:

Mieten steigen, BewohnerInnen werden verdrängt, alternative Räume beseitigt.
Gegen die „wachsende Stadt“ der Ausgrenzung und Überwachung gehen wir auf die
Straße. Für das Recht auf Stadt.

Beweg Dich mit uns!

Wir treffen uns: am 18.12.2009 um 15.00 in der Bernhard-Nocht-Strasse
und gehen mit zwei Wagen zum Start der großen
Recht auf Stadt Parade um 16.30 an der Moorweide.

Kommt bunt, funky, gelb oder verkleidet und laut.

www.no-bnq.org * www.esregnetkaviar.de * www.rechtaufstadt.net

joshua_dalsimerJoshua Dalsimer

Kurz hatten wir geglaubt,

man könne sich von der SPD endlich verabschieden
und sie durch Die Grünen ersetzen.

Aber es scheint zu stimmen, was man in Hamburg sagt:
„Wer hat uns verraten – Sozialdemokraten,
wer verrät uns schneller – GAL’er“

Die Grünen sind längst die Partei der Besserverdiener
und haben Angst vorm roten Mann.
Für einen Richtungswechsel stehen sie nicht,
nicht in Thüringen, nicht im Saarland und auch nicht in Hamburg.
Sie ignorieren, wie eine SPD, den Willen der Wähler.

Sie stehen für einen Krieg in Afghanistan,
der in Pakistan stattfindet und weder hüben noch drüben
demokratisch legitimiert ist, fordern aber Neuwahlen im Iran.

Geheime U-Boot-Waffenlieferungen an Atommacht Israel
und an Atommacht Pakistan dessen Militärhauptquartier
mal eben 24 Stunden unter Taliban Kontrolle stand,
werden nicht kritisiert.

Man reiht sich ein in den Chor derer,
die die Vergangenheit der SED Nachfolgepartei erinnern
und vergisst dabei zu erwähnen,
daß diese Republik von NS-Größen wieder aufgebaut wurde,
die die CDU gegründet haben.

Man macht lieber mit denen los,
die Atomkraftwerke weiterlaufen lassen,
um eine konsequente Umsteuerung
in der Energiepolitik zu verhindern.

Man stärkt die alten Energiemachtkonglomerate,
die uns weiter bescheissen und bei denen
die Exgranden der Grünen heute
gutbezahlte neue Tätigkeitsfelder gefunden haben.

Und bei Ideen der FDP, wie Bürgergeld
zuckt ihr richtig zusammen, ihr Lehrer.
Das bedarf nämlich nicht nur einem gerechteren Steuerrecht,
sondern vor allem der Änderung des Beamtenrechts!

Sind wir auch keine Sozialisten,
wählen wir doch lieber die mit den roten Socken,
die das Maul aufreißen und uns das Kiffen erlauben,
anstatt in rosa Strumpfhosen legal weiter Zuckerwasser zu saufen.

Djdeutschland

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Ich liebe Frauenfußball!

Aber ich hasse Frauen, die Männerfußball moderieren,
im Sportstudio oder in Sportschauen Fragen stellen wie:
„Wie fühlst du dich jetzt Jogi, wie geht es dir damit Lukas.“
Und dieses Quicken: „Was für ein Oberkörper!“

Ich finde es obszön, wenn Moderatorinnen versuchen,
den Kampf zwischen Männern zu kommentieren,
und dieses Nachschwatzen, es gäbe Schwächen in der Abwehr,
der oder der habe einen Fehler gemacht.

Was wollt ihr uns erzählen?
Habt ihr jemals im Strafraum gestanden
- es geht um Millionen, um Alles,
das Testosteron spritzt bis an die Decke
und zu hören bekommen:
„Deine Schwester ist eine Hure, sie treibt es mit jedem“,
und kriegt gleichzetig was in die Knochen getreten?

Ihr kennt einen wie Berti Vogts,
allenfalls als Stefan Raabs
dümmlichen Song Bördi, Bördi.

Den Weltmeister von ‘74,
den Terrier, der als Verteidiger
‘74 für seine Fairness ausgezeichnet wurde
und als Nationaltrainer 1996 den letzten
internationalen Titel für uns geholt hat.

Frauen können nicht besser sein als Männer, Frauen können nur besser sein als Frauen!

 

Moderiert eure Art zu spielen!
Das Spiel von Weltmeisterinnen,
die sensationell,  mit sensationellen Toren
von Rekord-Nationalspielerin Birgit Prinz (20., 76.),
(in 198 Länderspielen, 125 Treffer)
Melanie Behringer (22.), Kim Kulig (50.)
und Torschützenkönigin Inka Grings (62., 73.),

mit der höchsten Tordifferenz
in der Geschichte des Frauenfußballs
zum fünften Mal in Folge, daß siebte Mal
Europameisterinnen geworden sind!
In 26 EM-Spielen hintereinander ungeschlagen!

Pusht die Frauenbundesliga,
da geht es noch sportlich zu,
unterstützt unsere Mädchen!
Wir sind mit dabei!

Aber wir würden uns nie erlauben,
zu kommentieren was es bedeutet,
auch mit einer Binde in der Hose
Weltmeisterinnenleistungen zu erbringen.

Ich bin stolz auf euch,
ich liebe euch, ich bewundere euch.
Ich gratuliere ganz herzlich zu diesen,
euren großartigen Leistungen!

Djdeutschland

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Auftragsarbeit für Harry Bum Tschak

 
Dreissig Jahr emanzipiert
trotz und dem ist nichts passiert
Gleichheit nur zum Mann gedacht
keinen Unterschied gemacht

Danke Blödi ganz schön schlau
Danke Blödi ganz schön schlau

Hast nen guten Job gemacht
Konkurrentin platt gemacht
Gleicher Lohn gilt nur für dich
für nen anderes Mädchen nicht

(2 x Refrain)
Danke Blödi, ganz schön schlau

Hast den Ex kaputt geliebt
er den Nachwuchs niemals sieht
Nur an Kohle interessiert
hast du ihn total rasiert

(2 x Refrain)
Danke Blödi ganz schön schlau

Bei der Bundestages Wahl
hast du keine große Qual
wählst den aus der gut aussieht
wenn dir auch nichts an ihm liegt

(2 x Refrain)
Danke Blödi ganz schön schlau

Später bist du arg zerknittert
keiner hat zurück getwittert
liegst allein in deinem Bett
Cellulite geht nicht weg

Danke Blödi ganz schön schlau
Danke Blödi ganz schön schlau
Danke Blödi ganz schön schlau…

 

Djdeutschland

sand09

Der Unterschied

zwischen dem Qualitätsjournalisten
und dem Blogger ist eindeutig.
Während sich der Quallitätsjournalist
keine eigene Meinung erlaubt, überparteilich
unabhängig und neutral informieren will,
- vielleicht noch nicht einmal privat zum wählen geht -
hat der Blogger eine Meinung und vertritt sie auch.

Daran wird er gemessen.
Zumindest der Alphablogger, der sich was traut.
Somit existiert keine Konkurrenz zwischen
Journalismus und Blogging.
Sie können sich gegenseitig unterstützen
und zwar copyleft (Gegenteil von Copyright).

Ganz im Gegenteil die Bloggosphäre.

Es gibt, wie SPIEGEONLINE jüngst so schön schrieb,
immer noch zu viele ‘Betabablogger’,
die anstatt vielfältigen Inhalt upzuloaden (Gegenteil von Downloaden)
sich lieber gegenseitig beschimpfen und madig machen.

Die, die sich selbst beweihräuchernd mitlaufend,
kurzgedacht bis lemminghaft
keine Gelegenheit entgehen lassen,
jeden Scheiß auf uns abzuladen.

Die jetzt zur Verfügung stehenden
ungeahnten Möglichkeiten müssen
genutzt werden!

Nicht jeder seinen eigenen Stecker,
sein eigenes Akku, Kabel, System,
das verhindert Synergien, Kreativität, Fortschritt.
Und Profit!

Wir haben doch jetzt gelernt,
daß die ‘Majors’ nicht nur rücksichtslos
ihre Testemonials verheizten,
sondern auch unsere Interessen nicht vertreten,
nur unser Bestes wollen, unser Geld.

Unterstützen wir uns gegenseitig!

Lasst uns die Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit,
die Buntheit der Bloggosphäre feiern und vernetzen
und auch mal ohne Strom, offline in die analoge Welt tragen!

Schwarze, Türken, Schwule, Schweizer,
schwesterlich mit Herz und Hand.
(Bezeichnungen gelten sowohl für männlich wie weiblich)

Mehr gegenseitige kritische Kommentare!
Mehr Reetweets, mehr Lob,
mehr Respekt, Spirit und Opportunity!

Djdeutschland

Cello 07 ohne Kopf

Ausgerechnet Klaus Töpfer

1994 bis 1998 CDU-Bundesminister für Raumordnung,
geigt uns Einen in der NDR-Talkschow:
„Wir können diesen unseren Lebenstil
nicht weiter exportieren!“

Denn wenn auch Chinesen und Inder,
wie wir fleisch- und raumfressend im ‘Wohlstand’
Energie und Rohstoffe verschleudernd
in Eigenheimen mit Opel sitzen wollen,
dann geht, Co2 hin oder her,
bei vorangerittener Bevölkerungsexplosion,
diese Welt garantiert unter.

Man muß nicht studiert sein, um zu begreifen,
daß wir uns ändern müssen.
Wir müssen uns in den Städten verdichten
und statt toxisch schönem Leerstand
Bedingungen schaffen, die für Alle
nachhaltig und lebenswert sind.

Dazu muß man sich
von immer gleichen Ritualen
und Lagerdenken verabschieden.

Nicht nur das Schanzenfest

und die sich anschließende ‘Kristallnacht’,
auch ein Piraten-Bundesparteitag,
sollte für die Legislative in dieser Stadt
ein ‘Weckruf’ (Video anschauen!) sein.
Die soziale Unruhe ist längst da!

Das gazastreifenmäßig
über dem Viertel Kreisen mit Hubschraubern,
überbordende Polizeipräsenz und die
schwarzrot-nur-nicht-Gold-typisch-deutsch-Autonomen
haben sicher das Ihrige dazu getan.

Doch getobt haben hier,
wie Twitterer Sven Wiessners Bilder
vom Ort des Geschehens belegen,
in dieser Nacht die Geister, die man rief.
Der auswärtige, alkoholgeschwängerte Mob!
In bemerkenswerter Hemmungslosigkeit.

Die Vertreibung, die Überwachung.
Diese gänzlich an den Bedürfnissen
der Bewohner vorbeigehende Planung
unserer ‘wachsenden Stadt’, zu Gunsten
toxischer, fremder Investoren und ihrer Autos,
nach überholten Berechnungsgrundlagen,
ist nicht mehr akzeptabel!

Hamburg hat gute Erfahrung mit
der städteplanerischen Beteiligung seiner Bürger gemacht!
Freie Projekte wie die Hafenstraße,
die Lomus, das Centro Soziale, Park Fiction,
Empire St. Pauli, das Skam, Es Regnet Kaviar u.v.m.
waren in dieser Stadt möglich
und sind bis heute wegweisend.
Sie machen diese Stadt lebenswerter und
haben zum kulturellen und wirtschaftlichen Erfolg beigetragen!

Die, die sich nur bereichern und berauschen wollen,
die nur die alten Wachstumsformeln im Munde führen
und deren überholtes Gedankengut
müssen vertrieben werden!

Djdeutschland

palestinianlandloss1 Neulich wärend der Messe

Ausgerechnet ein Migrant,
(Deutsch Leistungskurs)
hat mich darauf gebracht;    

Wenn einer sagt: „Ich bin Holocaustleugner“, dann hat er damit den Holocaust bestätigt! Würde er jetzt gefragt, ob er ein Holocaustleugner sei, dann müßte er antworten: „Nein, ganz im Gegenteil, ich bin Holocaustbefürworter!“

sprachlos DjDeutschland

amy_sarkisian_02

Bild: Amy Sarkisian

…unsere Regierenden sind nicht mehr in der Lage,
die Probleme zu lösen.
Die unter uns, die sich angesprochen fühlen,
müssen sich darauf einstellen,
Verantwortung zu übernehmen!

Nichts gelernt und die Hälfte schon wieder vergessen,
schreibt der Wiener Standard, zur Autoindustrie,
die wird immer mehr zum Problem,
anstatt Probleme zu lösen.
das ‘Lösegeld wird wiedermal an’s Clientel verteilt
und weiter wertvolle Zeit verschenkt,
endlich das Ruder herumzureißen.

 Wenn man Studienrat Herbert Reul

energiepolitischer Sprecher der CDU/CSU im EU-Parlament,
wie einen Vertreter der Lobby im Radio lügen hört,
packt einen schon die Wut,
daß der Vorsprung, den Deutschland nicht nur
in der Umwelttechnik weltweit einnehmen könnte,
wieder einmal verspielt wird.

 

Ein Hoch auf deutsche Unternehmer wie Wolfgang Grupp,

der immernoch mit Trigema zeigt, wie’s geht
und bei Maischberger mit ganz einfachen Worten
die Täter beim Namen nennt.

 

Vorschläge des ‘Waldorf-Discounters’ Götz Werner

für ein allgemeines Grundeinkommen,
und sein Hinweiß, wer die Steuern eigentlich trägt, nämlich der Konsument,
der konsumieren kann, werden konsequent überhört.
Denn das würde bedeuten, die Axt an’s Beamten- und Steuerrecht zu legen,
so einfach ist das!

 

Das Volk ist dumm und freut sich

wenn ihm die Pendlerpauschale
als Konjunkturprogramm verkauft wird
und weiterhin der Sprittfresser im Alleingang
durch die Gegend gefahren werden kann,
anstatt neue Verkehrskonzepte zu fordern.

 

„Wir predigen nicht Wasser und trinken Wein, wir predigen Wein“,

sagte Gregor Gysi so schön beim Gründungsparteitag der Linken.
Was ist denn, wenn die Wut des ‘Pöbels’ auch auf deutsche Straßen übergreift?
Wie wäre es, wenn wir die Geldgübergabe selbst organisieren,
unangreifbar, branndgefährlich und ohne einen Tropfen Blut,
einen Tanker im Hamburger Hafen quergestellt,
während die Queen-Mary II im Dock liegt.

Friede den Palästen, Kampf den Hütten!

Die Geldübergabe, sagen wir ein-, zweihundert Millionen, Peanuts,
findet Samstag Abend an die Menschenmenge auf der Reeperbahn statt.
200 000 000 cash auf dem Kiez!
Der Champagner fließt in Strömen, das Koks is’ ausverkauft…

Lösegeld für Alle!

Let it snow.

Anne Bonny und Mary Read für DjDeutschland