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Die dümmsten Bauern
haben immernoch die vollsten Milchkannen

 

Vor nicht allzu langer Zeit,
sorgte man noch für Verunsicherung,
durch die Meldung:
Das gestiegene Interesse der ‘fiesen Chinesen’
an europäischen Milchprodukten,
könnte zu deutlichen Preissteigerungen führen.

Eine der Forderungen der „Bauern“ war,
die Milchquoten zu erhöhen.
Mehr Milch.
Mehr verdienen.

Jetzt ist aber zuviel Milch da.
Der Markt funktioniert, reguliert, die Preise fallen.

Was kann man tun?
Man könnte weniger, bessere Milch produzieren
ober man schüttet die Milch auf seine Felder,
aber das würde kein Bauer tun.
Oder, man gibt denen nach, die meinen,
sie würden zu wenig an der Milch verdienen,
und subventioniert.

Wenn man den Markt aber so reguliert, dann funktioniert er nicht.
Das sieht man zum Beispiel in Burkina Faso,
Dort in Afrika, liefert die EU so billig subventioniertes Milchpulver,
daß noch nicht einmal im ärmsten Land der Welt
mit der Produktion von frischer Milch,
Geld verdient werden kann.

Die Bauern werden arbeitslos.
Zudem herrscht Inflation.
Fünf Löffel Zucker kosten 30 Millionen.
Dämmert es Euch?

Noch eine Bauernweisheit:
Die Schweine von Heute, sind die Schinken von Morgen.

 

Djdeutschland WeihenstephanWaldfruchtbuttermilchFanclub St. Pauli Süd 

landung_1.3329748.1250085800Quelle: NZZ Online

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An den Wochenenden

kommen sie zu Hundertausenden
und beenden ihr ereignisloses Dasein für ein, zwei Tage.
Je Sorte einmal pro Jahr.

Glatzköpfige Schlagerfuzzis
mit ihren bunten Langhaarperücken oder Hafengeburtstagsgäste.
Möchtegern-Rocker, die mit ihren nicht einmal selbst hergebrachten,
stinkenden Harleys durch unsere Straßen krachen.
Tabletenfressende Raver und Schwulenparadisten,
Fußballfans, Krawallmacher von links- bis rechtsdrehend.

Die meisten verstehen unter Freiheit Komasaufen
und das Zerschmeißen von möglichst vielen Flaschen.
Und wenn viele von einer Sorte da sind,
dann fühlen sie sich richtig frei und stark.
Wir flicken an den Tagen danach
unsere Fahrräder und Blumenbete.

Sie fallen wie Heuschrecken
bei Penny und lokalen Kiosken ein
und decken sich billig mit dem Stoff ein,
den sie dann hemmungslos
bis zur Besinnungslosigkeit in sich reinschütten.

Daß hier Menschen und auch Kinder leben,
interessiert sie nicht.
Diese laut grölende und sich prügelnde Fun-Generation
läuft durch unsere Quartiere und
holt ihre Schwänze überall raus,
auch im Angesicht von Spielplätzen
und Schulen, müllen und scheißen sie uns zu.

Ihre sich selbst verhurenden, versoffenen
Schwestern tun es ihnen gleich.
Hemmungslos, als wäre St. Pauli ihre riesige
Open-Air-Gummipisszelle.
Die erhöhten Gebühren der Stadtreinigung zahl aber ich!

Wenn es nicht glücklicherweise regnet,
stinkt ganz St. Pauli nach Pisse;
gerade in Zeiten von Pandemien
vernachlässigt der Senat,
der an diesen Touristenattraktionen prächtig verdient,
seine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Kindern und Bürgern in Gänze.
Öffentliche Toiletten gibt es so gut wie keine.

Die Ordnungskräfte, die ja nach neuem Polizeigesetz
auch für Ordnung, also für Pisser zuständig wären,
sind überfordert.
Sie sind die zusätzliche Prügel-Attraktion
und gebärden sich gleich Rausschmeißern.

Wenn ich hautnah beobachte, wie Polizisten
von völlig durchgeknallten, mit Drogen vollgepumten,
enthemmten Jugendlichen auf das Brutalste
angegangen werden, frage ich mich,
warum noch keiner der mäßig bezahlten Beamten
wirlich durchgeknallt ist.

Selbst ich habe mich schon bei Amokfantasieen ertappt,
als Exempel mal zwanzig oder dreissig dieser Drecksäcke
weg zuspritzen.

Der schrankenlose,
billige Zugang drogenunerfahrener Jugendlicher zum Alkohol,
ist katastrophal, schädlich und muß unterbunden werden.
Der Ausschank von Alkohol und damit verbundene Sicherheit
muß in den Händen von Gastronomen liegen.

Corny Littmann hat recht,
wenn er nur auf die sieben gut laufenden
Theater in St. Pauli und derer Gäste verweist,
die sich weitestgehend gut benehmen können
und zahlungskräftig sind.
Der durchgeknallte Mob ist die Minderheit,
man sollte mit ihm fertig werden können.

-Gewachsene lokale Strukturen müssen gestärkt
und deren Ruheräume ausgebaut werden.
Statt immer weiteren auswärtigen Investoren
und ihrem Gefolge Bahn zu brechen.

-Der im Parkfikction entstandene, leerstehende Osmanibau gehört uns!
Dort müssen unsere Arbeitsplätze, ein Parkachiv,
unser Geschäfte, unsere Büros und Läden entstehen.

-Das vor den Hafenstraßenhäusern liegende Vorland gehört uns!
Ein nicht kommerziell genutzter, freier Zugang zum Fluss,
für uns und unsere Kinder muß bleiben,
der Park muß ausgebaut werden!

-Das Bernard-Nocht-Quartier gehört uns!
Es muß nach den Vorstellungen seiner Bewohner gestaltet,
die soziale Struktur und bezahlbarer Wohnraum erhalten werden.
Die Innenhöfe können zusammengelegt und für
ihre Bewohner und ihre Kinder attraktiv als Ruheraum
gestaltet werden.

-Das Geld dafür ist da!
Es wird hier von der Stadt auf unsere Knochen verdient
und muß statt den toxisch tanzenden Türmen
und krimminellen Vereinigungen,
den Bewohnern von St. Pauli und ihrer Kultur zu Gute kommen.

-In St. Pauli wurden mit Anwohnerplanungen seit Jahren
sehr gute Erfahrungen gemacht.
Sie rechnet sich, ist international beachtet, sie zahlt sich aus.

-Vattenfall bleib uns vom Hals!

Die Revolution geht von St. Pauli aus!

Djdeutschland

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Auftakt am Freitag abend in der Ganztagsgrundschule Ludwigstraße Ort: Centro Sociale, Sternstr, 2 in 20357 Hamburg

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Alle Wetter,

Zum Strand spazieren, Söhne da,
neue Schuhe, Blasen, Regen, Fußbad.
Wir sind nicht aus Zucker!

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Bevor die Glut in dir erlischt
Verlass die Stadt
Die keine ist
Ein neuer Wundbrand in Athen
Ist an der Zeit endlich zu gehn
Nimm meine Hand
Und führ mich weg
Aus meiner Stadt
An jenen Ort
Der mich vermisst
Dort führ mich hin
Nimm meine Hand

Und bleib nicht stehn«

Gesungen von Gustav (abspielen)
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erde

Vier Fünftel

des weltweit gehandelten Kapitals
befindet sich in den Händen von etwa drei bis 400 Leuten.
Der Versuch, mit Geld allein Werte zu schaffen, ist gescheitert.
Das System funktioniert so nicht, das läßt sich auf allen Ebenen messen.

Die Auslagerung der sogenannten toxischen Papiere
in eine Badbank, um die Bilanzen der Banken zu schönen,
wird daran nichts ändern und auch kein Vertrauen schaffen.
Es verschiebt den Zusammenbruch nur weiter nach hinten,
verschlimmert ihn.
Es mästet weiter die Monopolisten und Machtkonglomerate,
die Kreativität, Synergie und jede vernünftige Entwicklung
unseres Planeten und seiner Bewohner konsequent
zugunsten Weniger verhindern.

Ein freier Markt kann nur funktionieren,
wenn das Kapital wenigstens einigermaßen gerecht verteilt ist.
Es gibt keinen freien Markt.
„Es gibt keine Konsumentendemokratie im Kauf,
da nicht alle gleiches Stimmrecht = Kapitalausstattung haben.
Konsumentendemokratie gibt es nur ex negativo,
sprich in der Kaufverweigerung: Stimmrecht = 1
Verweigerungsakt, für alle gleich.“ (via nbo)

Wenn Jedermann selbst entscheiden kann,
worin er sein Geld investiert.
Ob in den stinkenden Resourcen- und Platz
raubenden Spritfresser
oder in saubere effiziente Verkehrssysteme.
Ob in die saubere, lokale Stromproduktion
oder in die teure, ineffiziente Beschaffung der Strommonopolisten.
Ob in die industrielle Massenproduktion von
genmanipulierten Lebensmitteln,
oder in den lokalen Biobauern.
Ob wir weiter schönen Leerstand,
oder lebenswerte Räume schaffen.

Ein Grundeinkommern muß her,
das den kulturellen Impuls schafft, den diese Welt braucht
und die angstfreie Gesellschaft am darauf folgenden Tag.
Das die Staatsquote senkt, so daß sich Arbeit wieder lohnt
und die Macht der Arschlöcher bricht.

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