Kategoriearchive: G.E.L.D

Die Nationale Armutskonferenz

interessiert kein Schwein, Twitterer RoheBotschaft bringt es auf den Punkt:
„Armut ist der nachhaltigste Klimaschutz. Es lebe die Finanzkrise!“

Brauchen täten wir eine Konferenz,
die sich mit der geistigen Armut beschäftigt
und mit dem irrsinnigen Wachstumsglauben aufräumt.

Aber so lange die Lemminge ihre Beamten und ihre Spitzenverbände,
freie Wohlfahrtspflege, bundesweit tätige Fachverbände,
Selbsthilfeorganisationen und deutsche Gewerkschaftsbünde
noch genug zu fressen haben;
Handys, Computer, Glotzen laufen,
man sich über die Feiertage ordentlich volllaufen, vollfressen
und Milliarden in die Luft böllern und verdrecken kann,
gehts doch. Freie Soziale Marktwirtschaft, rülps.

Das Schlimmste sind die bürgerlichen Alten,
die dekadenteste und ignoranteste Generation,
die je die Hand an diesen Planeten gelegt hat.
Sie sitzen in den Parlamenten und viel zu großen Eigenheimen,
verbrauchen ein Vielfaches und stopfen Billigangebote in Hunde,
Katzen und Tiefkühltruhen, statt an folgende Generationen
und ihre Kindeskinder auch nur zu denken.

Wie, ihr wollt ne Rentenerhöhung?
Es gibt doch schon 20% Ermäßigung auf Tiernahrung bei Praktiker!

Weil ihr euch nicht bewegt, zu viel fresst
und nicht hören und sehen könnt,
belastet ihr auch noch die Kankheitssysteme übergebührend.
Die Pharma- und Ärzteschaft schwört ihren Eid und reibt sich die Hände.

Eure Freiheit wird am Hindukusch verteidigt,
scheiß Kanacken.

Und wir sollen auf euch hören und uns freuen,
daß wir erben was ihr aufgebaut habt.

Danke!

Djdeutschland

Erpressung § 253

(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt und dadurch dem Vermögen des Genötigten oder eines anderen Nachteil zufügt, um sich oder einen Dritten zu Unrecht zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Strafgesetzbuch

Manchmal schickt uns der liebe Gott ein Zeichen, oder sonst wer.
Oder einer von diesen Qualitatszeitungen erfindet etwas Neues,
oder schreibt’s ab.
TRANSNATIONALER-TERROR im Flug 253.

Was ist das?

Hat Umar Farouk Abdul Mutallab
(wer hat sich diesen Namen ausgedacht?)
in Notwehr gehandelt, da sich die Welt
in den Händen eines transnationalen,
erpresserischen Gangstersyndikats befindet,
das mit ferngesteuerten Kampfrobotern die Welt erobert,
um sich weltweit Rohstoffe und Patente unter den Nagel zu reißen?

Oder hat man bei der ganzen Daten- und Zahlensammelwut
ein Balkenspiralgalaxieproblem im Zahlenlabyrinth
und meint die Sculptor-Galaxie bzw. Silberdollar-Galaxie
(auch NGC 253 genannt)

im Sternbild Bildhauer als ein globales Gefährdungspotential?

Anyway.

 

Djdeutschland

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Zusammen mit Rock’n'Wrestling, No BNQ, Es regnet Kaviar, Schwabinggrad Ballett,
Not in our Name Marke Hamburg, Butt und Euromayday zur Recht auf Stadt Parade am
18. Dezember 2009 – Wir gehen von St. Pauli los: Bernhard Nocht Str., 15 Uhr
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St. Pauli, 2009:

Kalt weht der Wind durch die leblosen
Gassen um das Empire Riverside. Der leer stehende
Astraturm leuchtet wie ein Tannenbaum in die Nacht -
und fügt sich damit endlich in die Jahreszeit. Die
BesitzerInnen der neuen Eigentumswohnungen, denen
das Leben im bunten St.Pauli schnell zu bunt
geworden ist, halten die Davidwache mit ihren
Beschwerden auf Trab: Subkultur wird als Störfaktor
wahrgenommen. Zwischendurch erzeugt ein
kommerzielles Event die künstliche Wärme einer
Leuchtstoffröhre…

Die Stadt der Tiefgaragen und Eigentumswohnungen
frisst den Stadtteil, der für Lebendigkeit, Vielfältigkeit und
Toleranz bekannt war. St.Pauli wird zur Marke – Charme
und Lebensqualität gehen dabei verloren.

Andere Investoren haben sich noch mehr vorgenommen.
Unter dem Label “Bernhard-Nocht-Quartier” sollen 78 sterile
Eigentumswohnungen direkt an der Hafenstraße gebaut
werden – für St.PaulianerInnen allerdings unerschwinglich.

Mit vielfältigen Aktionen und alternativen
Planungen protestiert No BNQ gegen das
geplante Bernhard-Nocht-Quartier. Der bisher gut gelaunte Protest der
AnwohnerInnen ist Teil der wachsenden Bewegung gegen
Gentrifizierung in Hamburg. Denn auf St.Pauli zeigt sich gerade besonders krass,
was in ganz Hamburg geschieht:

Mieten steigen, BewohnerInnen werden verdrängt, alternative Räume beseitigt.
Gegen die „wachsende Stadt“ der Ausgrenzung und Überwachung gehen wir auf die
Straße. Für das Recht auf Stadt.

Beweg Dich mit uns!

Wir treffen uns: am 18.12.2009 um 15.00 in der Bernhard-Nocht-Strasse
und gehen mit zwei Wagen zum Start der großen
Recht auf Stadt Parade um 16.30 an der Moorweide.

Kommt bunt, funky, gelb oder verkleidet und laut.

www.no-bnq.org * www.esregnetkaviar.de * www.rechtaufstadt.net

Arbeite, als ob du kein Geld brauchst,
liebe, als ob du niemals verletzt wurdest,
tanze, als ob dir niemand dabei zusieht,
singe, als ob dich niemand hört,
lebe, als ob der Himmel auf Erden sei.

Joshua Hoffine

Wer ein WACHSTUMSBESCHLEUNIGUNGSGESETZ beschließt,
hat grundsätzlich die Probleme dieser Welt nicht begriffen,
er ignoriert sie.

Die Regierung, die korrupt ein „Weiterso, aber bitte beschleunigt“,
allein zum Erreichen und Sichern der Vorgaben ihres Klientels propagiert,
hat freie Bahn, denn nicht nur die Mitläufer, die Wähler oder besser, die Nichtwähler,
die Opels, Arkandors, Mercedes’, demonstrieren, menschen- und lichterkettend
dafür, daß alles so weitergeht und sie weiter Stechkarten lochen dürfen,
um ihre Doppelhaushälften zu bezahlen.

Gewerkschaften und Verbände unterstützen sie dabei
und fordern allen Ernstes Mindeslohn statt Teilhabe.
Grundeinkommen bedeutet den freien Arbeitsmarkt!

Jetzt ein ‘Green deal’ wie er Obama vorschwebt,
der es aber global mit potenten Gegnern zu tun hat,
könnte die Wende bringen und viele neue, gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen.

Dezentrale Energieproduktion bedeutet aber das Ende der Machteliten;
neue umweltgerechte Berechnunggrundlagen, das Ende des profitablen Ausbeutens
rechtloser Arbeiterheere in China und anderen Billiglohnländern;
das Ende der Subvention ineffizienter umweltzerstörender Produktion
und Rohstoffvergeudung, das Ende von Krieg.

Die Zeitungen, die schon seit der Massenpsychose 9/11
alle nur den selben Dreck voneinander abschreiben,
müssen sich nicht wundern, daß man drauf kommt,
‘Information’ mit weniger Aufwand betreiben zu können und zusperrt.

Die, die uns regieren sind keinen Deut korrupter als wir selbst.
Afrikanische Kinder bauen das Erz für die Displays unserer Handys
mit bloßen Händen ab.

Die, die die Social Media dazu benutzen wollen,
Dauerschuldverhälnisse zu generieren, zu desinformieren,
zu manipulieren, zu überwachen und mit ruinösem Verdrängungswettbewerb
kein Interesse daran zeigen, daß es nachhaltig funktioniert, werden endgültig scheitern.

Die Gegner der angstfreien Gesellschaft sind mächtig,
aber sie sind wenige und die Masse, wir,
nur eingeschüchtert und ungebildet,
ein willfähriger Partner.

Nie war es realistischer, das immer gleiche Spiel
zu durchschauen und zu entlarven,
die Geschwindigkeit, mit der uns das klar wird,
wird entscheidend sein!

Djdeutschland

ikea-bahnRandPop

Nach dem ‘No’ muß das ‘Yes’ kommen, nach der Null die Eins.

Nicht nur in Hamburg bewegt sich ‘was,
zum ersten Mal seit 1982
sind in Hamburg mit dem Gängeviertel
wieder Häuser erfolgreich besetzt worden.

Die letzte Besetzung fand in Hamburg vor siebenundzwanzig Jahren statt;
damals, als die SAGA das Erdgeschoss eines der Hafenstraßenhäuser zumauern lässt
und Bewohner im Gegenzug den Eingang
der SAGA-Geschäftsstelle in Altona zumauern.

Man muß nicht besonders schlau sein, um zu begreifen,
daß wir uns ändern müssen.
Statt immer mehr Natur zu zerstören, sich auszudehnen, Land zu fressen,
müssen wir uns in den Städten verdichten
und dabei statt toxisch schönem Leerstand,
Bedingungen schaffen, die für Alle
nachhaltig und lebenswert sind.
Das hat selbst IKEA begriffen!

Die Stadt gehört allen, denen die in ihr leben und arbeiten
und damit muß die Planung ein demokratischer Prozess sein!
Die Entwicklung einer Stadt allein Investoren und Stromkonzernen zu überlassen,
deren Interessen ausschließlich dem kurzfristigen Profit gelten,
war gestern, bedeutet Leerstand, ist ungesund
und rechnet sich nicht.

Dazu muß man sich
von immer gleichen Ritualen
und Lagerdenken verabschieden.

Der Widerstand gegen Vertreibung, gegen Gentrification,
gegen die Zerstörung gewachsener Wohnquartiere und Freiräume,
gegen Kommerzialisierung, ist längst kein Anliegen mehr
von nur linksalternativen Gruppen,
sondern er ist vielfältig geworden.
Es ist ein kultureller Impuls!

Eine Doppelseite im Hamburger Abendblatt,
auf der sich 200 Architekten und Prominente
für eine andere Stadtentwicklungspolitik aussprechen,
ist nur ein weiterer Beleg dafür.

Auch die Politik ist hellhörig geworden.
Sie kann nicht mehr auf der einen Seite
eine sogenannte Politikmüdigkeit beklagen
und auf der anderen Seite eine immer größer werdende,
dezentrale Bürgerbewegung,
die nach demokratischer Teilhabe verlangt, ignorieren.

Die Investoren Köhler & von Bargen,
die gegenüber Anwohnerinitiativen wie z.B. NoBNQ
bereits scheinheilige Zugeständnisse machen,
bedienen sich allerdings des perfiden Mittels eines bezahlten Agent Provokateurs.

Ein ehemaliger Journalist dessen vermeintliche Gegenbewegung
alteingesessener St. Paulianer, die ausgerechnet
den Bau von 74 Eigentumswohnungen befürworten,
schafften es, obwohl sich rein gar nichts dahinter verbirgt,
unter Mithilfe der Bildzeitung kurzfristig in die Charts.

Gentrification ist sicher auch ein Naturereignis,
auch ich habe damals einen Junkie aus meiner jetzigen Wohnung ‘raus gekauft.
Wie Christoph Schäfer es so schön in dem Film von Margit Czenki
‘Abwertungskit’ sagt:
„Kaum läuft jemand mit Dreadlocks durchs Viertel, schon steigen die Mieten“

Es geht aber um mehr!
Im Zuge der ‘Krise’ wird immer deutlicher,
was nicht sein kann; daß einige wenige kapitalkräftige Anlagebetrüger,
der überwältigen Mehrheit, steuerlich begünstigt, ihren Willen (und ihre Villen) aufzwingen können.

Das der Senat kreativ für Milliarden der HSH Nordbank
und Prestigeprojekte wie der Elbphilharmonie virtuell bürgt
aber nicht für unsere fortschrittlich, nachhaltig,
gesunden und wirtschaftlich erfolgreichen Projekte,
ist nicht mehr vermittelbar.

Der Widerstand rollt und ist nicht mehr anzuhalten,
er manifestiert sich durch die unterschiedlichsten Menschen
und deren Projekte, nicht nur in dieser unseren Stadt.

Der Letzte Schrei der Vertreibung gegen die Vertreibung,
hat gestern Nacht in einer der dunkelsten Straßen
St. Paulis seine Pforten geöffnet:
Das ‘REVOLUTION #9′ in der Schmuckstraße,
in dem einst auch die Beatles aßen
und das sich dadurch auszeichnet,
über mehr Hinterzimmer als Gastraum zu verfügen,
empfiehlt sich hierfür als neues, herrlich konspiratives Hauptquartier.

Insider behaupten, es solle dort tagsüber am schönsten sein…

Djdeutschland