Kategoriearchive: Freund

Foto: Gregor

Das war Fett!

Mehr als 4000 Paradierende aufgerufen von über 120 Initiativen,
nahmen sich ihr Recht auf Stadt.
Dutzende durchgefrorene Fotografen zeigten sich enttäuscht,
keine Randale, die lokale Presse ist verschnupft.

Demonstrieren war gestern;
der Aufmarsch der 4000 Polizisten plus Luftstaffel,
eine Demonstration der Schwäche.
Wenn auch nicht nazimäßig, dann doch zumindest stasimäßig.
Deutschland ein Polizeistaat?

Dabei sollte man stolz sein in dieser Stadt
auf ein solch vielfaltiges, kreatives Potenzial der Menschen,
die verantwortungsvoll für ihre Stadt auch bei klirrender Kälte
und unter Gewaltandrohung,
sich unter großer Eigeninitiative einbringen und
professionell mitgestalten wollen.

Mit der erfolgreichen Besetzung des Gängeviertels,
deren internationaler Beachtung und der Solidarität
der Hamburger Bevölkerung,
wurde ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung getan.
Für eine nachhaltige, lebenswerte Stadtplanung, die Freiräume schafft
um die kulturellen Impulse zu schaffen, die jede Stadt braucht,
die sich nach den Bedürfnissen ihrer Bewohner richtet
und sich nicht dem schnellen Profitstreben weniger Anlagebetrüger,
und ihrem Gefolge beugt.

Die Parade war fröhlich.
Zu den Highlights gehörten, unser ganzer Stolz,
die St. Pauli Rapper, die man hier kennt, seit dem sie laufen können.
Ihr St. Pauli Rapp ist nicht der einzige Hit, den diese Bewegung
der Vertreibung gegen die Vertreibung hervorgebracht hat.
Der zum Paradewagen umfunktionierte Ost-Wasserwerfer,
ein besonderes Beispiel gelungenen Recyclings.

Die Bewegung ist gut vernetzt,
dezentral organisiert, keiner politischen Partei zuzuordnen,
technisch versiert und schlagkräftig auf allen Ebenen.
Sie wird weitere Freiräume, Begegnungs- Bau- und Bauwagenplätze
zum Zusammenleben und -arbeiten fordern & schaffen,
die nach neuen Berechnungsgrundlagen nachhaltig,
gesund und allen profitabel Raum zur Entfaltung bieten.

Djdeutschland

Als Goodie für unsere treuen Paradisten der FrappantHausSong

(sweet frappant dub.mp3)

Altona Downtown Rebel Dub Style! Das unvergleichliche Due Nutti Soundsystem (Rica Blunck, Jacques Palminger & Viktor Marek) hat ein beliebtes Protestlied neu interpretiert

NDR fernsehen Hamburg Journal Video

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Zusammen mit Rock’n'Wrestling, No BNQ, Es regnet Kaviar, Schwabinggrad Ballett,
Not in our Name Marke Hamburg, Butt und Euromayday zur Recht auf Stadt Parade am
18. Dezember 2009 – Wir gehen von St. Pauli los: Bernhard Nocht Str., 15 Uhr
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St. Pauli, 2009:

Kalt weht der Wind durch die leblosen
Gassen um das Empire Riverside. Der leer stehende
Astraturm leuchtet wie ein Tannenbaum in die Nacht -
und fügt sich damit endlich in die Jahreszeit. Die
BesitzerInnen der neuen Eigentumswohnungen, denen
das Leben im bunten St.Pauli schnell zu bunt
geworden ist, halten die Davidwache mit ihren
Beschwerden auf Trab: Subkultur wird als Störfaktor
wahrgenommen. Zwischendurch erzeugt ein
kommerzielles Event die künstliche Wärme einer
Leuchtstoffröhre…

Die Stadt der Tiefgaragen und Eigentumswohnungen
frisst den Stadtteil, der für Lebendigkeit, Vielfältigkeit und
Toleranz bekannt war. St.Pauli wird zur Marke – Charme
und Lebensqualität gehen dabei verloren.

Andere Investoren haben sich noch mehr vorgenommen.
Unter dem Label “Bernhard-Nocht-Quartier” sollen 78 sterile
Eigentumswohnungen direkt an der Hafenstraße gebaut
werden – für St.PaulianerInnen allerdings unerschwinglich.

Mit vielfältigen Aktionen und alternativen
Planungen protestiert No BNQ gegen das
geplante Bernhard-Nocht-Quartier. Der bisher gut gelaunte Protest der
AnwohnerInnen ist Teil der wachsenden Bewegung gegen
Gentrifizierung in Hamburg. Denn auf St.Pauli zeigt sich gerade besonders krass,
was in ganz Hamburg geschieht:

Mieten steigen, BewohnerInnen werden verdrängt, alternative Räume beseitigt.
Gegen die „wachsende Stadt“ der Ausgrenzung und Überwachung gehen wir auf die
Straße. Für das Recht auf Stadt.

Beweg Dich mit uns!

Wir treffen uns: am 18.12.2009 um 15.00 in der Bernhard-Nocht-Strasse
und gehen mit zwei Wagen zum Start der großen
Recht auf Stadt Parade um 16.30 an der Moorweide.

Kommt bunt, funky, gelb oder verkleidet und laut.

www.no-bnq.org * www.esregnetkaviar.de * www.rechtaufstadt.net

Arbeite, als ob du kein Geld brauchst,
liebe, als ob du niemals verletzt wurdest,
tanze, als ob dir niemand dabei zusieht,
singe, als ob dich niemand hört,
lebe, als ob der Himmel auf Erden sei.

Pressemitteilung

Die in der Presse vorherrschende Darstellung der Ereignisse von Freitag auf
Samstag Nacht (4./5.12.09) stellt eine völlige Verdrehung der Tatsachen dar.
Die Polizei hat sich mit der fadenscheinigen Begründung der Strafverfolgung
brutal den Weg in die Räume freigeprügelt und damit für die Eskalation der
Ereignisse gesorgt.

In dem Vereinsraum Ahoi wurde gegen 0:45 Uhr eine Gruppe von ca. 15 Personen einer weiteren Person gegenüber handgreiflich . Das zunächst harmlos erscheinende Handgemenge entwickelte sich im weiteren Verlauf zu einer heftigen Rangelei. Die Situation wurde zunehmend unübersichtlich und stellte sich den Kollektivmitglieder_innen und Gästen als ?Wirtshausschlägerei? dar. Sie versuchten deeskalierend einzuwirken und drängten die Gruppe aus den Räumen. Erst jetzt stellte sich durch Anwesenheit Uniformierter heraus, dass die Gruppe aus Zivilpolizisten bestand.

Nach wenigen Minuten stürmten zahlreiche Streifen- und Bereitschaftspolizisten in die Situation vor dem Ahoi. Dabei wurden herumstehende Personen wahllos niedergeprügelt, eine Scheibe eingeschlagen und die Polizisten verschafften sich Zugang zum Ahoi. Nach einer Festnahme rückte die Polizei unter massivem Einsatz von Pfefferspray ab. Insgesamt kam es zu mehreren Ingewahrsamnahmen
und Festnahmen, sowie etlichen Verletzten durch Schlagstock-
und Pfeffersprayeinsatzunter den Gästen.

Wir werten dies als hemdsärmligen Racheversuch der Polizei für den als Schmach empfundenen Vorfall an der Lerchenwache 24 Stunden zuvor.
Parallelen zum Überfall auf das Jolly Roger drängen sich auf, wo grundlos das Lokal mit Pfefferspray vollgepumpt und einem Unbeteiligten die Zähne ausgeschlagen wurde.

Solche Provokationen des Staatsapparates dienen als Rechtfertigung für die
Verschärfung von Repressionsmaßnahmen, wie sie zuletzt bei der
Innenministerkonferenz beschlossen worden waren. Wir bewerten diesen Angriff der Polizei als gezieltes Vorgehen gegen alternative Projekte generell.

das Ahoi-Kollektiv

Am Montag nach Nikolaus

Kultmail zWoSeChSvIeR

von Holoclaus

 

Hey Mädelz y Hola Hermanos,

und wieder is ne Woche rum, wir gehn mal heftig feiern drum. Unsere „Volksvertreter“ haben wieder mal ihren Auftraggebern in der Industrie alle Türen geöffnet, einer der härtesten Atomlobby Vertreter Gerald Hennenhöfer wurde mal eben zum Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit gemacht, und Oettinger zum EU Energie Kommisar, wie war das doch gleich mit dem Bock zum Gärtner.. ? Obwohl offenkundig bekannt ist, dass das AKW Biblis nicht mal die erforderlichen zugelassenen Rohre für das Notkühlsystem hat, wurde es mal eben klammheimlich wieder eingeschaltet, wie skrupel- und verantwortungslos kann man eigentlich noch sein ? Ich denke, alle Bürger sollten mehr und mehr denen da oben, die eh nur für die da oben aktiv werden, massiv Druck machen und den (M)arsch blasen, damit sie endlich merken, dass sie nicht alles machen können, um ihre Konten aufzufüllen. Allerdings wird das sicher auch geschehen, denn mittlerweile haben selbst die leichtgläubigsten Deppen begriffen, dass da irgendwas nicht stimmt mit unseren Politikern, die Bildung ist im Keller, die Schulen und Unis verrotten, und die fehlenden Milliarden werden den Verbrechern, die für die weltweite Krise verantwortlich sind, in den Allerwertesten geschoben… Maaaad World… Wonanders heisst das Kick Back, denn die gut dotierten Aufsichtsratsposten in eben dieser Industrie sind den Damen und Herren bestimmt sicher nach ihrer Politiker „Karriere“. Also immer weiter Widerstand gegen die allgemeine Volksverdummung und Ausbeutung, nur dann können wir denen Einhalt gebieten. Wie blind muß man/frau eigentlich sein zu sehen, dass die Natur und das Leben Milliarden Jahre auf diesem Planeten gebraucht hat, um Tiere, Planzen und Menchen hervorzubringen, und das der ungezügelte Macht und Geldwahn einiger weniger es binnen 100 Jahren schafft, das meiste davon zu zerstören, und dann immer noch weiter zu predigen, wir brauchen mehr Wachstum, mehr Autos, mehr Konsum, mehr Kohle- und Atomkraftwerke, mehr Panzer, mehr Wahnsinn eben. Für mich ist die heutige Politikerkaste vergleichbar mit den Marionetten, die das 3. Reich ermöglicht haben, wolln wir hoffen, dass es nicht wieder so ausgeht.. Und eben was dafür tun, nun denn, genug mit der Mafia und hin zum Spassfaktor, das Leben ist zu kurz, um sich wegen dieser Nullen schlecht draufbringen zu lassen.

Die KULTMAIL 264 – Sei jetzt hier

Onlein: http://www.kult-lab.de/arc/264.htm

 

Foto: Klena

Die beste Männerbar der Welt

ist wieder Schauplatz einer nicht unüblichen
Polizeiprovokation geworden, oder war es eine Revanche?
Unter fadenscheiniger Angabe, man ermittle im Drogenmilieu
-so schreibt’s die Einheitspresse- hatten sich Polizisten in Zivil
unters illustre Publikum gemischt.

Nach Rempeleien, Beschimpfungen, und anzüglichen Bemerkungen,
wurde ihnen Lokalverbot ausgesprochen.
Die Zwei-Hundertschaft stand schon in den Nebenstraßen bereit.
Da hat sich das tapfere Ahoipublikum natürlich komplett in die Tür gestellt.
Die Hundertschaften haben keinen Stich gemacht
und wohl auch ein paar Blessuren davongetragen.

Dabei habt Ihr noch Glück gehabt.

Mich erinnert das an eine ähnliche Szene vorm Otto.
Einer dieser übermotivierten Jungbullen hatte seine Knarre fallen lassen
und seine Kollegen glaubten wohl, sie im Onkel Otto wiederzufinden,
wollten unbedingt rein. Die Otto’s machten dicht.
Ich schlug vor: „Aufmachen und den Bullen reinzuschupsen“,
das fanden die Otto’s gut, worauf der Bulle absofort nicht mehr rein wollte.

Denkt darüber nach.

Djdeutschland

Einem Land,

in dem sich schon vor Jahrhunderten
das Waldvolk der ‘räsen Junker’
widersetzte, einen Hut zu grüßen,

der ältesten bestehenden Demokratie der Welt,
die so auf Neutralität bedacht ist,
kann man nachsehen, daß  MULTIKULTURELL
der Landnahme einer Steinzeit-Religion entgegenwirkt wurde.

Was hat Religion mit Freiheit zu tun?