Die goldenste Kuh des Wirtschaftens, die USA, die Republikaner, die mit erlogener Bedrohung und kriminellen Kriegen die Schuldenberge verdient und angehäuft haben, werden den Präsidenten zu Zugeständnissen zwingen. Denn er will der im wahrsten Sinne schwarze Peter nicht sein. Die größten Vermögen der Welt werden nicht angerührt, gespart wird unten, am Ende wird der ‘Neger’ an allem Schuld sein. Eine derartige Austeritäts-Orgie mitten in einer stagnierenden Konjunktur und angesichts grassierender Arbeitslosigkeit zu feiern, zeugt von beachtlicher ökonomischer Verwegenheit. Die völlig ausser Rand und Band geratene Republikanische Partei nahm unter dem Einfluss der Tea Party die amerikanische Konjunktur als Geisel – und erzwang als Lösegeld eine Sanierung des Bundeshaushalts nach Gutsherrenart: Ohne George W. Bushs skandalöse Steuersenkungen für die reichsten Amerikaner rückgängig zu machen und ohne gleichfalls skandalöse Steuer-Schlupflöcher für amerikanische Unternehmen zu stopfen. (Tagesanzeiger) Kommt uns das nicht bekannt vor? Fällt einem da etwa nicht sogleich Fischer und Schröder ein? Ihr Sklaven in der Überzahl, wie lang noch wollt Ihr leiden?
und mit der kann man es in diesen Tagen leicht zu tun bekommen. Fanatismus, Dreifacher Supergau, Finanzkrise, Klimawandel, Hunger, Umweltzerstörung, Krieg, Mord, Folter, Erpressung, Überwachung, Tierquälerei… Der Kapitalismus tötet und vernichtet messbar Millionen. Liegt es am Informations overkill, oder an den besseren Waffen? Die Isten suchen fieberhaft nach jemanden, den sie dafür ans Kreuz nageln können. Wenn die Nacht am tiefsten, ist der Tag am nächsten. Die ganze Welt ist wütend. Die, die nie einen Mausklick getan haben, haben den Feind längst ausgemacht. Das Internet sei das Schlimmste, was je erfunden wurde! Ja, es stimmt. Wikileaks Veröffentlichungen belegen eindeutig die kriminellen Machenschaften westlicher Staaten. Wir wissen durch Vroniplaq, wer uns mit scheinbarer Doktorwürde blenden will. Wir wissen, wer das ganze Geld hat, wie wir beklaut werden und wer bezahlen soll. Wir wissen, wer die Waffen baut und verkauft, mit der sich jede Schweinerei vertuschen lässt.
Und am – vor Wochen während des Schlagermoves mutwillig zerstörten – Geldautomaten, fliegen mir dann auch die Löcher aus dem Käse und ich könnte vor ohmächtiger Wut töten, ich kann den Dreck nicht mehr ertragen!
würde ich mich den Piraten anschließen, um mich den Machenschaften, die zu erwähnen einem Bundespräsidenten das Amt kostete, entgegen zu stellen! Besser als zu verhungern, oder zu verdursten! Mehr als 10 Millionen Menschen sind am Horn von Afrika von einer verheerenden Dürre betroffen. In manchen Gebieten sind bereits drei von zehn Kindern massiv unterernährt. Viele werden ohne Hilfe von außen die kommenden Wochen nicht überleben, hunderttausende Menschen haben auf der Fluchtvor Durst und Hunger die Grenzen nach Äthiopien und Kenia überquert. Nicht die einzigen Flüchtinge in Afrika!
Die Christlich Demokratische Union, will sich dem entgegenstellen und als solle es beißender Hohn sein, den Anti-Piraten-Kampf drastisch verschärfen. Und wie will sie das machen? Mit einer Millionen für die Hungernden, Kanonenbooten für Angola und „Schutzteams“ der Deutschen Marine sowie privaten Sicherheitsdiensten. Die CDU-Politiker plädieren zudem für Geiselbefreiungen unter Mitwirkung von Eliteeinheiten der Bundeswehr (Kommando Spezialkräfte; KSK) und der Bundespolizei (GSG-9).
Es geht gegen teils minderjährige Piraten, die ehrbare Seeleute aus Billiglohnländern auf ausgeflaggten deutschen Schiffen, daran hindern, unsere iPhones und den ganzen anderen Elektroschrott, mit dem man uns die Teuerung des Euro schön rechnet, um das Horn zu fahren. Allein um den Verhungernden in den Lagern helfen zu können, braucht es eine Milliarde. Angesichts des milliardenschweren Bombenterrors der Nato in Libyen, schämt man sich seiner christlich jüdischen Wurzeln. Wir müssen diese Machenschaften in Europa christlich demokratisch bekämpfen!
Die Rettung des Euros, der Rettungsschirm, ist wie Hitlers Kampf „Volk ohne Raum“, nur mit anderen Mitteln. Hatte man die Ossis noch teuer gekauft, indem man die Sozialkassen plünderte, kriegt man die Griechen umsonst. Ohne einen Tropfen Blut, ohne Krieg, ohne einen Pfennig dazu zu bezahlen, Fielmannmäßig! Der Trick war, bei Einführung der Einheitswährung die Preise einfach zu verdoppeln. Gleicher Lohn bei verdoppelten Preisen. Schon geil die Vorstellung, was wäre bei Wiedereinführung der D-Mark. 13 Mark für den Sechserträger Becks und 7.50 für die Dose Rasierschaum, das kauft keiner mehr! Die Michels und Schäfflers haben es noch nicht begriffen, der Expotweltmeister ist gar nicht in Deutschland, in Deutschland ist nur der Hauptnettoeinzahler!
In diesen Tagen fällt einem immer mehr die RAF ein, man fängt an zu verstehen, wen und warum die bewaffnet angegriffen haben. Manchmal kriegt man Lust die Flinte aus dem Korn zu holen, hat man die Äusserungen Christian Klars im Kopf, der angesprochen auf Reue sagte, das diese Begriffe für ihn keine Bedeutung hätten, gegenüber einem System, dem der hunderttausendfache Tod von Menschen nichts gelte.
Im Gebirge, in der Wüste und an der Küste Saudi Arabiens, baut die EADS Sicherheits- und Verteidigungssparte, Cassidian, einen 9000 Kilometer langen Todesstreifen. Eine Berliner Mauer! „Es ist das größte Projekt, das es jemals gab“ Bis 2014 werden die EADS-Leute zusammen mit dem Baukonzern Al Rashid das Land abschotten. Der exportierte Unrechtsstaat.
Am 4. November 2009 fliegt die Saudische Luftwaffe den größten Luftangriff ihrer Geschichte, genannt: ‘Verbrannte Erde’, Tornado Kampfjets bombardieren die Angehörigen des Al Huthi Stammes, die der befestigten Grenze im Wege stehen. Offiziell heißt es, man wolle die Grenzregion von Terroristen säubern. Die Saudis schaffen Fakten. Frauen, Kinder, Alte und Junge verlieren ihr Leben.
Die dort arbeitende Grenzpolizei wird seit Jahren von deutscher Bundespolizei ausgebildet, sämtliche Grundrechte sowie der Rechtsstaat wurden und werden ausgeblendet, man ist dem Kunden, dem König im wahrsten Sinne des Wortes verpflichtet. Die Saudis, die auch bei der gewaltsamen Niederschlagung der Demokratiebewegung in Bahrain behilflich waren; wo auf unbewaffnete Demonstranten von Seiten des Militärs scharf geschossen wurde, sollen jetzt mitten im arabischen Frühling, zweihundert Leopard Panzer von Deutschland geliefert bekommen. Weiß man doch hier zulande seit ’53: „Gegen Panzer ist Zivilcourage machtlos.“
Da kann Schäuble doch nicht übel nehmen, wenn einem da die Affäre Schreiber einfällt mit seiner kleinen Parteispende, der Bestechungsskandal! Die Einlassungen der Bundesminister de Maizière und Friedrich zur Panzer Affäre, „Sicherheit vor Menschenrecht“ haben für mich strafrechtliche Relevanz!
Über eine US-Lieferung F-15-Kampfflugzeuge im Werte von über 20 Milliarden, zeigte sich Israel noch besorgt, wie schon 1981, als die ersten F-15 an die saudische Armee geliefert wurden. Jetzt billigt man die Entscheidung des Bundesunsicherheitsrat. Welch Wunder! Sind Kampfpanzer doch eher ein Auslaufmodel im Zeitalter von Stuxnet und gezielter Tötung.
Fünfzehn der Neunzehn Attentäter von New York kamen aus dem Polizeistaat Saudi Arabien. Als Reaktion auf den 11. September bombardierte man die angeblichen Ausbildungslager in Afghanistan, nicht Saudi Arabien oder etwa die Technische Universität Hamburg-Harburg , wo vier der Attentäter als Studenten die Anschläge geplant hatten.
Die Saudis finanzieren großzügig die islamische Sache in Europa, auch in die salafistische Predigt, über die sich das Publikum dann so schön aufregen kann. Und das wundert sich dann, wenn unsere Kinder, die nichts schärfer und bitterer trifft als Ungerechtigkeit, Amok denken.
wurde 1951 auf den alten Grundmauern der Alten Rindermarkthalle wieder aufgebaut. Bis 1972 wurden dort noch Tiere gehalten. Danach wurde sie hauptsächlich von Supermarktketten genutzt, zuletzt von real. Der real-Markt wurde im Mai 2010 geschlossen. Seitdem steht der größte Teil der Halle, die 14.200 qm Nutzfläche bietet, leer. Verschiedene geplante Beteiligungsverfahren, die zu mehr Akzeptanz in der Bevölkerung führen und mehr Bürgerbeteiligung bieten sollten, blieben ergebnislos, da ein offener, ernsthafter und konstruktiver Dialog auf Augenhöhe mit der Stadt nicht möglich war. Dringend benötigte Nutzfläche steht weiterhin ergebnisoffen leer.
The hall was built in 1951 on the foundations of the old livestock market. Animals were held there until 1972. Thereafter it was used primarily by supermarket chains, most recently Real. In May 2010 the Real supermarket closed. Since then the majority of the building, consisting of 14 200 square meters of usable space, has been left empty. Various planned processes to increase citizen participation and the building’s acceptance in the community have been futile, as an honest, serious and constructive dialogue with the city was not possible. The urgently needed space, despite its potential, remains unused.
kommen sie zu Hundertausenden
und beenden ihr ereignisloses Dasein für ein, zwei Tage.
Je Sorte einmal pro Jahr.
Glatzköpfige Schlagerfuzzis
mit ihren bunten Langhaarperücken oder Hafengeburtstagsgäste.
Möchtegern-Rocker, die mit ihren nicht einmal selbst hergebrachten,
stinkenden Harleys durch unsere Straßen krachen.
Tabletenfressende Raver und Schwulenparadisten,
Fußballfans, Krawallmacher von links- bis rechtsdrehend.
Die meisten verstehen unter Freiheit Komasaufen
und das Zerschmeißen von möglichst vielen Flaschen.
Und wenn viele von einer Sorte da sind,
dann fühlen sie sich richtig frei und stark.
Wir flicken an den Tagen danach
unsere Fahrräder und Blumenbete.
Sie fallen wie Heuschrecken
bei Penny und lokalen Kiosken ein
und decken sich billig mit dem Stoff ein,
den sie dann hemmungslos
bis zur Besinnungslosigkeit in sich reinschütten.
Daß hier Menschen und auch Kinder leben,
interessiert sie nicht.
Diese laut grölende und sich prügelnde Fun-Generation
läuft durch unsere Quartiere und
holt ihre Schwänze überall raus,
auch im Angesicht von Spielplätzen
und Schulen, müllen und scheißen sie uns zu.
Ihre sich selbst verhurenden, versoffenen
Schwestern tun es ihnen gleich.
Hemmungslos, als wäre St. Pauli ihre riesige
Open-Air-Gummipisszelle.
Die erhöhten Gebühren der Stadtreinigung zahl aber ich!
Wenn es nicht glücklicherweise regnet,
stinkt ganz St. Pauli nach Pisse;
gerade in Zeiten von Pandemien
vernachlässigt der Senat,
der an diesen Touristenattraktionen prächtig verdient,
seine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Kindern und Bürgern in Gänze.
Öffentliche Toiletten gibt es so gut wie keine.
Die Ordnungskräfte, die ja nach neuem Polizeigesetz
auch für Ordnung, also für Pisser zuständig wären,
sind überfordert.
Sie sind die zusätzliche Prügel-Attraktion
und gebärden sich gleich Rausschmeißern.
Wenn ich hautnah beobachte, wie Polizisten
von völlig durchgeknallten, mit Drogen vollgepumten,
enthemmten Jugendlichen auf das Brutalste
angegangen werden, frage ich mich,
warum noch keiner der mäßig bezahlten Beamten
wirlich durchgeknallt ist.
Selbst ich habe mich schon bei Amokfantasieen ertappt,
als Exempel mal zwanzig oder dreissig dieser Drecksäcke
weg zuspritzen.
Der schrankenlose,
billige Zugang drogenunerfahrener Jugendlicher zum Alkohol,
ist katastrophal, schädlich und muß unterbunden werden.
Der Ausschank von Alkohol und damit verbundene Sicherheit
muß in den Händen von Gastronomen liegen.
Corny Littmann hat recht,
wenn er nur auf die sieben gut laufenden
Theater in St. Pauli und derer Gäste verweist,
die sich weitestgehend gut benehmen können
und zahlungskräftig sind.
Der durchgeknallte Mob ist die Minderheit,
man sollte mit ihm fertig werden können.
-Gewachsene lokale Strukturen müssen gestärkt
und deren Ruheräume ausgebaut werden.
Statt immer weiteren auswärtigen Investoren
und ihrem Gefolge Bahn zu brechen.
-Der im Parkfikction entstandene, leerstehende Osmanibau gehört uns!
Dort müssen unsere Arbeitsplätze, ein Parkachiv,
unser Geschäfte, unsere Büros und Läden entstehen.
-Das vor den Hafenstraßenhäusern liegende Vorland gehört uns!
Ein nicht kommerziell genutzter, freier Zugang zum Fluss,
für uns und unsere Kinder muß bleiben,
der Park muß ausgebaut werden!
-Das Bernard-Nocht-Quartier gehört uns!
Es muß nach den Vorstellungen seiner Bewohner gestaltet,
die soziale Struktur und bezahlbarer Wohnraum erhalten werden.
Die Innenhöfe können zusammengelegt und für
ihre Bewohner und ihre Kinder attraktiv als Ruheraum
gestaltet werden.
-Wir wollen Ausgleichszahlungen.
-Das Geld dafür ist da!
Es wird hier von der Stadt auf unsere Knochen verdient
und muß statt den toxisch tanzenden Türmen
und krimminellen Vereinigungen,
den Bewohnern von St. Pauli und ihrer Kultur zu Gute kommen.
-In St. Pauli wurden mit Anwohnerplanungen seit Jahren
sehr gute Erfahrungen gemacht.
Sie rechnet sich, ist international beachtet, sie zahlt sich aus.
„Ich mag Ideen über den Zusammenbruch oder den Umsturz der etablierten Ordnung. Mich interessiert alles, was mit Revolte, Unordnung, Chaos zu tun hat – ganz besonders Handlungen, die scheinbar keinen Sinn haben. Das scheint mir, ist die Straße zur Freiheit – äußere Freiheit ist ein Weg, innere Freiheit zu erreichen.“ Jim Morrison
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