Vitalienbrüder
Sind wir zu stark sind sie zu schwach
Stellen sie sich vor, eine übermächtige Horde schwarzer Somalier, würden über die Lüneburger Heide herfallen, unsere Heidschnuken jagen, unseren Spargel wegstechen und es gäbe nichts zu essen. Es gäbe auch keine Regierung die unsere Interessen vertritt. Und nur weil wir einem dieser schwarzen Spargelstecher mal gezeigt haben, wo’s langeht, verschleppt man uns nach Mogadischu oder Baidoa, das uns gänzlich fremd ist, um uns den Prozess zu machen!
Wahrscheinlich haben die zehn Piraten von nichts mehr geträumt, als nach Europa zu kommen, nach Deutschland. Sie hatten sich ihren Aufenthalt sicher anders vorgestellt. Vielleicht hatten sie ‘mal einen dieser Container aufgebrochen und die geilen Sachen gefunden, die für uns um ihr Horn von Afrika verschifft werden. Vielleicht waren Waffen dabei, vielleicht Atommüll. Vielleicht haben sie noch nie so gutes Wasser getrunken, wie das hier aus der Heide.
Sicher haben sie Angst. Nach dem Sturz des letzten Piraten brach der Bürgermeister sein Versprechen, und alle 73 Seeräuber wurden enthauptet. Die Köpfe wurden zur Abschreckung längs der Elbe aufgespießt! Selbst der Schafrichter Rosenfeld, den man ob der fehlerfrei durchgeführten Hinrichtung lobte – bei immerhin 73 Enthauptungen am Stück eine ungewöhnliche Leistung – wurde enthauptet! Nachdem er geantwortet hatte, er könne auf Wunsch auch den versammelten Rat abtun.
Wir müssen die braven Fischer befreien! Im Namen der Freibeuter! Wir werden den Blockadebrechern der Lebensmittelversorgung Somalias bei der Belagerung durch willige Truppen zur Seite stehen. Dem Phänomen der „Vitalienbrüder“, dem Symbol für Widerstand, Wagemut, Selbstbestimmtheit und Abenteuer, darf nicht ein weiteres Mal solch Unrecht geschehen!
Djdeutschland
Die Montagskolumne #117 Raketenschutzschirm
Das uns der Himmel
auf den Kopf fällt
davor hatten sich bisher nur die Gallier gefürchtet. Die Nato, endlich Seite an Seite mit Russlands Präsident Dmitri Medwedjew, feiert das Ende des Kalten Krieges: Schon sucht man gemeinsam nach neuen Bedrohungszenarien. Schrieb Obama noch Anfang März an Medwedjew: „In dem Maße, in dem Iran von seinen nuklearen Rüstungsplänen Abstand nehme, verringere sich der Bedarf für ein Raketenabwehrsystem“, drohte Medwedjew Kurzstreckenraketen gegen das Abbwehrsystem aufzustellen. Jetzt wollen alle ein System vom Atlantik bis zum Ural. Warum? Wofür? Gegen wessen Raketen soll uns das Raketenabwehrschid schützen? Terroristen können nur das verschiessen, was sie bei uns gekauft haben. Schildüberwindene Technik für Schurkenstaaten kann es ja wohl ob des Embargos nicht geben! Ist die Nato überflüssig geworden? Ist das alles nur ein riesiges Arbeitsbeschaffungsprogramm für Nato und die Kooperationspartner der Rüstungsindustrie? Oder baut man an einem noch besseren Überwachungssystem, werden in Zukunft Castortransporte von Drohnen und satellitengesteuerten Kampfrobotern überwacht? Oder will man sich jetzt endlich gegen Bedrohung aus dem Weltraum schützen? Man weiß es nicht, man forscht noch.-)
Djdeutschland
OF OLD AND YOUNG WOMEN
„why do you sneak
so shy in the twilight, zarathustra? and what are you hiding in your coat? is it a treasure given to you? or a baby given to you? or are you walking the paths of the thieves, you friend of the evil?“- truly, my brother! spoke zarathustra, it is a treasure given to me: a little truth it is i’m bearing. but it is wild like a child and when i don’t shut it’s mouth it’s screaming aloud. when i walked by myself today, at the hour when the sun went down, an old hag crossed my way, she said to my soul: “zarathustra spoke a lot to us women but never about us.“ and i answered: „about the women you must only speak to men.“ „speak to me, too,“ she said, „about the women for i am old and will forget at once.“ so this is what i told the hag: everything about the woman is a riddle and everything about the woman has one solution: it is pregnancy. the man is only a mean to a woman: the purpose is the child. but what is the woman to the man? the real man wants two things: jeopardy and joy. thus he wants the woman to be the most dangerous toy. the man shall be raised for war and the woman for the warrior’s pleasure, anything else is foolery. the sweetest fruit is not for the warrior, that’s why he loves the woman for still bitter is even the sweetest woman. better than a man the woman comprehends the child but the man is more childlike than the woman. the real man bears a child inside his heart, it wants to play. go girls, find the child that’s in a man’s heart! woman shall be a toy, pure and real, like a jewel, illuminated by the virtues of a world not yet to come. the light of a star shall glow upon your love! your hope shall be: „may i be the one to give birth to the super-man!“ in your love there shall be bravery! with your love you shall fight the ones who harm you. your love shall be your honour! for not much the woman comprehends of honour. but this shall be your honour: always to love more than to be loved and never to come in second.
man shall be afraid of the woman when she loves: she’s sacrificing everything and anything else is of no value. man shall be afraid of the woman when she hates: for in his heart he’s only bad but she is evil there. whom hates the woman most? – thus the iron spoke to the magnet: „i hate you most for you attract but are not strong enough to draw to you.“ man’s joy is: i will. woman’s joy is: he will. „look, right now the world is perfect!“ – thus the woman thinks when she obeys with all her love. and this is what she has to do, she has to obey and find the deepness to her surface. surface is the woman’s mind, an agile rousing film on shallow water. man’s mind though it is deep, his stream is rustling in subterraneous hollows. the woman can only guess it’s strength but she doesn’t understand. there the hag replied: „zarathustra spoke complimentary and especially for those who are still young enough. it’s strange that he doesn’t know the women but he is right! is it because there’s no such thing that’d be impossible about them? and now take this in thanks, my little truth, for i am old enough! wrap it good for if you don’t shut it’s mouth it will scream aloud, this little truth.“ „give it to me, woman, your little truth!“, i said. and thus spoke the old hag: „you go to women? don’t forget the whip!“-
thus spoke zarathustra.
The Oel Spill: Die ESSO-Häuser bleiben umkämpft
Presseerklärung:
„Die ESSO-Häuser bleiben umkämpft.
Investor gibt sich verhandlungsbereit“
Die Bayerischen Hausbau GmbH veranstaltete am Samstag, den 20.11.2010
im Ballsall des 1. FC St. Pauli einen Ideen- und Informationsworkshop
zu den so genannten ESSO-Häusern. Viele MieterInnen und NachbarInnen,
darunter zahlreiche Mitglieder der Initiative ESSO-Häuser, sowie einige
der Gewerbetreibenden, waren gekommen, um ihren Unmut über die
Abrisspläne des Immobilienunternehmens Luft zu verschaffen. Die
Betroffenen machten klar, dass der Erhalt der Häuser für sie Priorität
hat und dass sie einen Workshop, der von einem Abriss der Häuser und
einer Bebauung mit einem erheblichen Anteil von Eigentumswohnungen
ausgeht, für eine Farce halten.
Im Laufe der Veranstaltung reagierte die Bayerische Hausbau GmbH auf
die Wut und den Widerstand der Anwesenden und verkündete, dass sie sich
vorstellen könnten, zu prüfen, die so genannten ESSO-Häuser doch nicht
abzureißen. „Wir sind sehr erfreut über den vermeintlichen Sinneswandel
der Investoren, bleiben jedoch skeptischen wie authentisch diese
Bekenntnis ist“, kommentiert Claudia Röthig von der Initiative ESSO-Häuser.
Das Münchener Unternehmen, welches zur Schörghuber-Gruppe gehört,
hat das Gelände vor eineinhalb Jahren gekauft. Vorabsprachen mit der
Politik und die Planungen, die Häuser abzureißen wurden über Monate
forciert, ohne die MieterInnen darüber zu informieren, geschweige den
zu beteiligen. Erst seitdem die Initiative ESSO-Häuser Öffentlichkeit
und Widerstand gegen die Abrisspläne organisiert, fängt die Bayerische
Hausbau GmbH an, sich in einer vermeintlichen Beteiligungs- und
Informationsvermittlung zu üben.
„Wir wertet es als einen Erfolg unseres Widerstandes, dass die
Investoren überhaupt einen solchen Workshop veranstalten. Sollte es nun
einen Kurswechsel beim dem Münchener Unternehmen geben, begrüßen wir
dies. Wie authentisch dieser ist, wird sich aber in naher Zukunft
beweisen müssen“, so Röthig weiter. Die Inititative Esso Häuser wird in
den nächsten Wochen ihrerseits damit beginnen, Vorschläge für das Areal
zu erarbeiten.
Initiative ESSO-Häuser, 21.11.2010
www.initiative-esso-haeuser.de
info@initiative-esso-haeuser.de
Djdeutschland Weihnachtsspecial 2010 ft. »Sunshine Music«
Ellen und Patrick waren hier
und wir hatten viel Spaß zusammen; in der Küche, im Ahoi und später noch im Pudel. Nur gefroren haben die beide hier ein bißchen, gerade aus dem sonnigen Wien zurück gekommen.
Als sie heute morgen schon wieder abfahren mussten, lud Patrick uns noch die Musik von »The Sunshine Play« runter, denn ich hatte ihm versprochen, dafür eine Website bei uns einzurichten. Das habe ich heute Nachmittag auch getan und weil es gerade so gut passt, nennen wir es das diesjährige Djdeutschland Weihnachstspecial. Ein Weihnachtsbaum aus Glitter und 15 Tracks „zwischen kitschigen Wunschträumen und der drohenden Dachkante.“
Und jetzt noch der brandneue Trailer von Peca Stefans Theaterstück, das am Mittwoch in Wien Premiere hatte.
Die nächsten Vorstellungen: 22.–27. November 2010, 20 Uhr im Theater an der Gumpendorfer Straße – Wien
Oh du fröhliche Weihnachten
»Ein Terrorakt
ist dann gelungen, wenn seinetwegen unsere Rechte eingeschränkt, Minderheiten diskriminiert oder Kriege geführt werden. Haekelschwein« Mit diffuser Terrordrohung will man uns gefügig machen, für noch mehr Polizei- und Überwachungsstaat. Noch mehr Krieg durch Ausbeutung, Leerfischung, subventionierte Marktverzerrung, Hunger, gezielte Tötung und Waffenexporte. Die Erosion der Bürger- und Menschenrechte, Guantánamo, das Verbrechen in Gaza, unter den Augen der freien Welt und Gier, kreieren diesen Terrorismus. Man will uns auf Krieg bürsten, wir dürfen uns das nicht gefallen lassen!
Djdeutschland
Endlagern
Patrick Charton
ist bei der Französischen Agentur für die Verwaltung radioaktiver Abfälle (ANDRA) zuständig für das Langzeit-Gedächtnis im Hinblick auf radioaktiven Abfall. Er macht sich in offizieller Mission darüber Gedanken, wie auch in Millionen von Jahren Menschen noch wissen können, wo und welches radioaktive Material unter ihren Füßen liegt.
Auf welchem Material könnten Informationen Millionen Jahre überdauern? Wie will man erreichen, daß sich Menschen in zwei Millionen Jahren überhaupt dafür interessieren. Wie garantiert man, daß sich Informationen, wo sich ein atomares Endlager befindet, überhaupt entziffern lassen? Fragen, die bis heute niemand beantworten kann.
Das Atomforschungszentrum CEA in Grenoble ist dabei eine Technik zu entwickeln, mit Hilfe von in Saphir eingelagertem Titan-Material, auf atomare Abfälle eine Information anzubringen, die zwei Millionen Jahre überdauern könnte.
Nimmt man als Zeitspanne 300.000 Jahre , ist es äußerst schwierig, sich die Menschen vorzustellen, weil wir nur fossile Überreste kennen. Wir haben keine Spuren ihrer Kunstwerke, Zeugnisse ihrer Malereien, ihres Lebens, ihrer Kreationen. „L’homme de Totavelle“, der älteste Franzose in den Pyrenäen entdeckt, lebte ungefähr vor 450.000 Jahren, es existieren lediglich Überreste seiner Knochen.“
Eines ist klar, man kann die Augen davor nicht verschließen, man kann nicht einfach das Gras darüber wachsen lassen. Es ist nicht möglich, mit chemischen Stoffen wie im Golf von Mexiko, die Folgen einfach von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Wenn wir bedenken, wie sich allein in den letzten 100 Jahren Machtverhältnisse wandelten, dann brauchen wir die kollektive Erinnerung, es darf nichts vergessen werden, es muß täglich für jedermann sichtbar sein.
Djdeutschland
Hackt nicht auf Angela rum
Angela ist ein Steher
Für Roland Koch ist Politik nicht alles, er schnappt jetzt das Zehnfache bei Bilfinger Berger. Ole amüsiert sich spätrömisch mit seinem Jüngling, Hotten Köhler geht zu Beerdigungen, Jörg Kachelmann beendet seine Fernsehkarriere und zieht zu seiner Mutter. Egal wie das Urteil ausfällt.
Es ist nicht Gift, sondern Geduld! Die Kerle verlassen das sinkende Schiff! Schäuble hat recht, wenn er sagt, Politik ist dicke Bretter bohren. Wie sie das Treiben der Männer sieht, illustriert eine kleine Geschichte, mit der sie den Unterschied zwischen Jungen und Mädchen erklärt. Setzt man beide an einen Experimentierapparat, dann zögert das Mädchen, guckt, überlegt, denkt herum und schreibt womöglich etwas auf. Erst dann beginnt sie vorsichtig, mit dem Gerät zu arbeiten. Der Junge hingegen stürzt sich auf den Apparat und verbreitet umgehend den Eindruck von Kompetenz. Nach dem zehnten Fehlversuch allerdings ist klar, „dass er nichts weiß“, man kann froh sein, wenn das Gerät überlebt.
K.T. der aus der Züchtung zu Guttenberg bleibt nur Kaisertraum und frommer Wunsch Goldener Blatt Leser. Er ist kein Teufels General auch kein Obama und würde ebenso enttäuschen. Auch ist seine Freifrau keine Sissy, zu publisitygteil im Schmuddelfernsehen. Daß er Krieg zu Afghanistan sagen durfte, hatte Mutti ihm erlaubt.
Das Gela trotzdem dealen muß mit den kriminellen Gemächten war klar; Strom ist Macht und wills auch bleiben, doch dieser Tage sind gezählt. Sie hat vor der Versuchsanleitung dem Apparat was aufgeschrieben, doch sie und Röttgen werdens nicht halten, weils nicht zu halten ist und nicht zu lagern! Wir sind das Volk und es will schottern. Angela Merkel weiß, nur an des Volkes Seite kann das gelingen: Bühende Landschaften.-)
Maja Kruse


















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