einen symbolträchtigen Turm diesmal in Europa, einen Islamisten, Ahmad S., natürlich aus Hamburg, halte ihn gegen internationales Recht, in einem illegalen Gefangenenlager der US-Basis Bagram (Afghanistan) fest, foltere ein Geständnis aus ihm heraus; er sei in Pakistan ausgebildet und ausgesandt ähnlich des ‘Drehbuchs’ der Anschläge von Mumbai, Attentatspläne des „Punktpunktkommastrich – fertig ist das Terrorgesicht“ Al-Kaida-Führers Usama bin Ladin zu verüben. Schon geht die Kasse auf. Nacktscanner finden reissenden Absatz, die Presse kann über Wichtigeres berichten und die Bundeswehr von einer Bürgerarmee in eineeffizientere Privatarmee umgewandelt werden. Man löse das Problem sauber vom heimischen Computer mit ferngesteuerten Drohnen, Bombardements und Würmern . Ist zwar wie eine billige Soap, aber weit weg und es gibt auch keine Bilder zerfetzter, verbrannter Körper und O-Töne betroffen machender Einzelschicksale. Man nennt es gezielt töten aus Notwehr! Das sollte mal ein ehemaliges Mitglied der RAF behaupten.
gezieltes Hervorrufen eines Verhaltens oder einer Reaktion, die wach macht, Kontroverses, vielleicht Wahres hervorruft, herausfordert, kann nützlich sein.
Provokationen werden nur selten untersucht, weil Quellen fast stets ungenügend und verfälscht sind, durch diese Vernachlässigung entsteht meist eine gefährliche Verzerrung des Geschichtsbildes.
Selbst Hendryk M. Broder muß polemisch in ‘Israel muss weg’ einräumen, daß Ahmadineschads: „Dieses Besatzerregime muss von den Seiten der Geschichte verschwinden.“ und „Wenn es den Holocaust gab, muss Israel in Europa liegen und nicht in Palästina.“ weder Israel zerstören, noch den Holocaust leugnen kann.
Daß die Islamische Republik Iran immer noch die Heimat der größten jüdischen Gemeinde außerhalb Israels im gesamten Nahen und Mittleren Osten ist, verschweigt er geflissentlich.
Mahmud Ahmadinedschads Anschuldigungen, die USA hätten die Terroranschläge vom 11. September 2001 selbst inszeniert, ist eine gekonnte Provokation. Bei seiner Rückkehr aus New York forderte er in Teheran erneut die Einsetzung einer Untersuchungskommission, die Hintergründe der Terroranschläge vom 11. September aufzuklären. „Wenn es nichts zu verbergen gibt, können diesem Gremium alle wichtigen Unterlagen vorgelegt werden, so daß alle gemeinsam gegen die Terroristen vorgehen können.“
einiger lokaler, als Militäristen getarnter Rockstars, großer Anteilnahme und zur großen Freude des neuen Intendanten des Schauspielhauses Jack Kurfess, flashte ein Mob von Künstlern vor der Kuturbehörde und skandierte vielfistelstimmig: „Werden wir euch bezwingen mit Fistelstimmen“. Nachdem der neue Hamburger Senat massive kulturelle Kürzungen vornimmt und dadurch das Schauspielhaus kurz vor der Schließung steht, trat man zur „Gegenattacke“ an. „Damit das Schauspielhaus kein Ahlhaus wird“. Man will sich der Zerschlagung und Zerkleinerung des Kulturbetriebs zu Gunsten des „Eventerrors“ erwehren, daß man dabei durchaus traditionsbewußt ist, zeigte sich beim gemeinsamen Singen eines Covers des Ton Steine Scherben Klassikers.
„Das ist unser Haus“.
Erinnerungen an die große verpasste Chance der Szene, den Punkrocker und Innensenator Barnabas Schill werden wach. Wollte der nicht auch mal das „mafiöse, vetternbewirtschaftete“ Schauspielhaus schließen und stattdessen junge Künstler und Musiker sich dort erproben lassen?
In der Nacht vom 23. auf den 24. September 2010 (von 20 bis 8 Uhr) lädt das Hamburger Aktionsbündnis zur Nacht der Wohnungsnot und zum Sleep Out am Michel ein: „Wir wollen aufmerksam machen auf die miserablen Zustände bei der Unterbringung von Obdachlosen und auf den Mangel an bezahlbarem Wohnraum“. Zu Musik, heißer Suppe, Getränken und Gesprächen an der Feuertonne sind alle herzlich eingeladen. Alle, die bleiben wollen, können dann eine Nacht gemeinsam in Zelten oder unterm freien Himmel verbringen. Die Aktion findet statt im Rahmen der Aktionswoche der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe („Der Sozialstaat gehört allen! Menschen in Wohnungsnot haben ein Recht auf Wohnen, Arbeit, Gesundheit“ / 21.-30.9.2010).
Mehr Infos unter>>>bagw.de
der letzten Sau noch nicht verflogen, da schreibt man schon die nächste.
Auch Frau Steinbach wird nicht ganz unrecht haben mit ihrer Charakterschelte in Richtung Polens Revanchisten, versteht man sich doch dort ganz besonders nicht auf die Versöhnung, aber kennt auch die Flucht und die Vertreibung. Steinbach als kleines Mädchen schon dabei gewesen weiß, wie es auch Andere berichten: „Es gibt nichts schlimmeres, als alte Weiber.“
Die SPD hat es vergessen, endlich auch dieses Feld mal zu beackern, schmeißt lieber raus, anstatt Bodengewinn auch zu bewahren, zum Antisemitismus läßt sich ein Sarrasin nicht schreiben, heut’ werden Bestseller auf Bücherlisten in Deutschland nur gekauft und nicht verbrannt! Die wahren Hetzer schreiben an der Neuen Rechten und sind beschäftigt mit dem Blick zurück in die Vergangenheit und der Neubenennung des Sinti- und Romaschnitzels, während Nachbar Frankreich heute deportiert und vertreibt.
Hinter verschlossenen EU-Türen diskutiert man schon, ob man Gaddafi, dem Verrückten, weitere fünf Milliarden geben sollte, damit er uns die Afrikaner vom Halse hält. Der Papst wird zunehmend vom Gärtner zum gehetzten Bock und zum Erklärer krimineller Vereinigungen im Garten des Herren. Während er vor „aggressiven Formen des Säkularismus“ warnt und an den Widerstand erinnert, läßt New Scotland Yard die sechsköpfige, terrorverdächtige, algerische Müllkolonne Gott sei Dank wieder frei.
Wem nützt eine erweiterte Menschlichkeit, wenn er sowieso nichts merkt? Wem die sonnigen Bäuche der Möwen im Bett in St. Pauli, wenn sie nicht ausreichen, um gutes Wetter vorauszusehen? Wem das Gehör, Mp3-verkrüppelt, das sowieso nicht mehr hört, wie Captain Beefheard über mehrere Oktaven singen und ein Saxophon spielen kann? Embryo geht gar nicht! Wenn man nicht merkt, daß man jemanden verletzt hat, weil man zu sehr mit sich selbst beschäftigt war?
Wem nützt eine erweiterte Wahrnehmung in einem Land, in dem man sowieso für diese nur Mundtot gemacht und gesellschaftlich vernichtet wird? Wenn erdrückende Beweislast sowieso nichts ändert, weil alle viel zu beschäftigt sind mit German Angst und dem Bezahlen alter Rechnungen? Wollt ihr die totale Entschuldigung?
Für den in den Siebzigern Sozialisierten, ist das was Google CEO Eric Emerson Schmidt unter “Augmented Humanity” versteht, blanker Horror: “You never worry about what are the choices, we figure it out for you”. Wir schleppen sie immer und überall hin unsere Informationen, immer online, haben Zugriff auf Maps, Searchengines, Social Networks und was sonst. Wir sind ständig von Informationsräumen umgeben, die uns und unsere Entscheidungen neu definieren.
Hör zu Google , was wir wollen, ist ein View live in alle Krisengebiete und zusätzlich noch eine Aufstellung aller dort eingesetzten Waffen, plus wer sie hergestellt und dort hingeliefert hat und für wieviel, in Echtzeit!
kann die Welt verändern. Alan Greenspan, der US-Notenbankchef, nahm gerade an den Verhandlungen zu Basel II teil, wir saßen in unseren Büros und waren guter Dinge, die Futures waren fünfzig Punkte im Plus. Natürlich hatten wir Technologiewerte gekauft, all das Zeug, das wochenlang gefallen war. Die Münchner Rück wurde in großem Stil verkauft, wir hatten unsere Hochtechnologie mit QQQ-Verkäufen im Nasdaq gegen einen eventuellen Crash abgesichert, als die Futures plötzlich fünfzig Punkte ins Minus drehten.
Wir dachten erst an den Fehler eines Keypunchers, es gab im Büro keine Fernsehgräte, wir riefen unser Broker an, die meinten, es sei etwas in die New Yorker Twin Towers geflogen.
Die Bilder, die uns alle wenig später erreichten, waren von solcher Unglaublichkeit, daß man sich nicht daran satt sehen konnte. Der Komponist Karlheinz Stockhausen würde später unter schärfster Kritik, zurecht von einem Kunstwerk sprechen. Der Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung legte mir den Hörer auf, als ich von einem Gegenschlag sprach. War Hiroshima etwa kein Terror? Mindestens siebzigtausend Menschen starben in den ersten Sekunden nach Detonation der Atombombe. Ist es richtig oder falsch, daß kriegerischen Auseinandersetzungen, an denen die USA nach dem zweiten Weltkrieg beteiligt war, mehr Menschen zum Opfer gefallen sind, als in zwei Weltkriegen? Oder bezieht es sich nur auf Zivilisten?
Wir riefen von da an unsere Kunden nur noch mit dem Osama Bin Zusatz zu unseren jeweiligen Namen an und forderten mehr Geld. Der Nasdaq würde ins Bodenlose stürzen, die QQQ Powershare puts machten die Leeverkäufer kurzfristig reich.
die glauben, der Name Djdeutschland sei eine politische Meinung. Es gibt welche, die meinen, sie müssten Immigranten auf Berlins Straßen, schwarzrotgoldene ‘Lumpen’ entreißen, weil diese Farben für immer für Rassismus und Ausgrenzung stünden. Es gibt Veranstaltungen in deutschen Medien, die muten an wie sportliche Ereignisse, mit immer gleichen Ritualen und Akteuren, die glauben, die Deutungshoheit über den Zustand Deutschlands und die politische Korrektheit der Kritiker seiner Einwanderungspolitik zu haben.
Michel Friedman ist kein Arschloch, er ist ein freischwebenes, ein Nichts. Wäre er kein Jude, hätte er nach seiner Präferenz für Kokain und die genetischen Vorzüge junger osteuropäischer Mädchen, (Paolo Pinkel) keine Bedeutung mehr. Er hätte nie wieder seinen Fuß in die deutsche Fernehlandschaft setzen dürfen. Er repräsentiert nicht die Juden in Deutschland, aber wird dafür bezahlt, Ressentiments zu schüren! Sie verstärken das gestörte Verhältnis des Deutschen zu sich selbst und begründen damit erst die Unfähigkeit, Fremdes zu integrieren.
Die Konfliktlinie verläuft nicht zwischen den Deutschen und ihren Einwanderern, ist keine religiöse, die Konfliktlinie verläuft zwischen einer Mehrheit der in dieses Land immigrierten und angekommener, die dieses Land bereichern und einer rassistisch und nationalistischen, kulturell zurückgebliebenen, bildungsfernen Minderheit! Das der Zensus genauere Zahlen über diese Gruppe verschweigt, soll der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands geschuldet sein.
Während die Mehrheit des Landes zu Hause gehirngewaschen auf den Sofas steht und dem Bundespräsidenten, den sie nicht wollten und seiner politischen Klasse dabei zuschaut, wie sie die Unabhängigkeit der Bundesbank untergräbt und sein Eigentum verkauft, fällt das Land wieder in die Hände von Meinungsmachern und Lobbyisten. „Jeder hat in diesem Land eine Lobby, außer ein gesundes deutsches Kind.“
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