Sogar Daniel Libeskind wird da sein!
Man will über uns sprechen, über C(r)ash Creativity in schwerer See,
Kapazitätsausbau, Spektakelarchitektur, Ökosiegel, Rezession,
kurz neue Wege der Quartiersentwicklung, für 1895,- pro Nase,
also ohne uns, ohne das Quartier.
Hunderttausende sollen dem ‘Terrorschlag der Natur’ zum Opfer gefallen sein,
ein Tsunami der Hilfsbereitschaft rollt über Haiti, es wird Geld verdient,
richtig Geld, fast schon so wie mit der Finanzkrise.
Amerika hat Prominenz und seine Militärmaschinerie
inklusive Blackwater aufgeboten.
Was immer noch verwunderlich ist, die USA konnten nach ‘Katrina’
nicht mal Leuten im eigenen Land rechtzeitig Hilfe leisten.
Man versteht sich auch dort immer noch besser auf Zerstörung und Vernichtung,
ferner ‘transnationaler terroistischer Bedrohungen’ binnen achtundvierzig Stunden.
Man kann schon
gleich um die Ecke etwas machen!
Im Gählerpark in Hamburg St.Pauli,
hat eine Gruppe, ausgerüstet wie hoch professionelle Bergretter,
Bäume besetzt. Gleich internationalen Katastrophenhelfern, trotzen sie in Biwaks
in luftiger Höhe der Eiseskälte und stellen sich einer anderen Katastrophe entgegen:
Internationaler Profitsucht.
Atomkraftbetreiber und Netzmonopolist Vattenfall,
der uns schon das Volkseigentum HEW aus der Tasche gezogen hat,
Strom zu teuer besorgt, vorsintflutliche fossile Verbrennung
mit einhergehender Verschmutzung und Vergeudung propagiert
und konsequent die Entstehung, sauberer, effizienterer, dezentraler
Energiegewinnung entgegentritt, legt Hand an unseren öffentlichen Raum,
unsere Parks, unser Viertel. Gefahr im Verzug!
Die brauchen unsere Unterstützung!
Feuerholz, Strom, Wärmflaschen, Süßigkeiten, Hilfe den Alltag zu bewältigen,
warme Getränke, Essen (Vegan)…
„Schon Gespräche helfen bei der Kälte und beim Widerstand.“
Bei Baubeginn, Rodungen im Wohngebiet, sowie bei weiteren Aktionen
wird eine SMS-Alarmkette ausgelöst.
Sich per SMS auf die Liste setzen:
„go trasse“ an 84343 senden.
* 23. Januar 1910 in Liberchies, Belgien;
† 16. Mai 1953 in Samois-sur-Seine bei Paris Django Reinhardts Selmer-Gitarre wurde mit seinem übrigen Besitz in seinem Wohnwagen nach dem Brauch der Manouche nach seiner Beerdigung verbrannt.
Baugenehmigung für BNQ – Der Drops ist noch nicht gelutscht!
Hamburg, 21. Januar 2010 / Laut Ankündigung des Bezirksamtsleiters
wird die Baugenehmigung für das Bernhard-Nocht-Quartier erteilt.
Wir freuen uns außerordentlich darüber,
dass Investoren und Politiker schon vielen Anregungen
unserer Initiative gefolgt sind – Herzlichen Glückwunsch!
Auch sind wir gern bereit, ihre Planungen –
welche einer nachhaltigen Stadtplanung auch nach Vorgaben
der von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachten zuwiderlaufen –
in Zukunft weiter zu begleiten.
So lange bis aus dem ewig gleichen Eigentumswohnungsgebaue
ein Konzept wird, das den tatsächlichen Bedürfnissen des Viertels
und seiner AnwohnerInnen gerecht wird.
Bekannt ist bereits, dass die Investoren den BewohnerInnen
und Kneipen eine Mietgarantie über zehn Jahre geben wollen.
Auch diesen Umstand begrüßen wir –
schließlich sind es nicht zuletzt unsere Steuergelder,
die da in Form von Fördergeldern die Investoren
zu diesem Zugeständnis verpflichten.
Doch zehn Jahre sind nicht genug.
Und so müssen wir jetzt schon mitteilen,
dass wir auch nach Ablauf dieser Zeit immer noch da sein werden –
und mit Spannung erwarten, was dann mit den Wohnungen geschieht…
Schade finden wir allerdings,
dass die Details zur Baugenehmigung anscheinend am Montagabend
wieder einmal unter Ausschluss der Öffentlichkeit beschlossen wurden.
Dies zeugt vom weiterhin intransparenten Vorgehen:
Welches Treffen mag das wohl gewesen sein,
bei dem Investoren und Politik nach dem Beschluss im Bauausschuss
am 6. Januar verhandelten?
Auch nach intensiven Recherchen konnten wir kein Gremium finden,
bei dem dieser Punkt auf der Tagesordnung stand.
Ernst gemeinte Beteiligung der Nachbarinnen und Anwohner geht anders,
aber auch hier bieten wir gern Nachhilfe an.
Mit dem Ideenkonzept „Guten Morgen, Hamburg!“
haben wir Vorschläge für gemeinsame Planungen mit den AnwohnerInnen
sowie genossenschaftliche Lösungen und Ideen für eine sinnvolle Nutzung des Quartiers entwickelt –
für die Menschen, die hier leben und für die,
die in Zukunft unsere NachbarInnen sein werden.
Und ein von uns aufgestelltes, tragfähiges Finanzierungskonzept beweist:
Eine Sanierung der Häuser, günstige Mieten
und eine stadtteilgerechte Nutzung der Flächen und Gebäude
sind auch ohne Investoren und den Bau von Eigentumswohnungen bezahlbar.
Man darf von seinem Hinterhof mehr verlangen als zum Gähnen langweilige
und lediglich von Profitgier bestimmte Klötze mit 80 Eigentumswohnungen –
die Abwertung unseres nicht zuletzt auch stadtgeschichtlich bedeutsamen Viertels
werden wir nicht zulassen!
Wir sind kooperativ und gesprächsbereit.
Und unser Protest ist mit der Entscheidung des Bezirksamts noch lange nicht beendet.
Mit unseren Vorstellungen sind wir nicht allein,
sondern Teil eines stetig wachsenden Zusammenschlusses von Initiativen
in Gesamt-Hamburg, die sich einig sind: Wir können es besser!
Wir arbeiten weiter gegen die Gentrifizierung und freuen uns darauf,
den Herren Köhler und von Bargen mit unserem Konzept die Chance zu eröffnen,
ein in Hamburg bisher einmaliges Projekt umzusetzen!
Mit freundlichen Grüßen
Die Interessengemeinschaft No BNQ
__
Kontakt:
Interessengemeinschaft No BNQ
c/o GWA St. Pauli
(040) 410 9887 31
info@no-bnq.org
Aber nicht wegen Händel mit Waffen,
sondern wegen Steuerhinterziehung und Bestechung.
Das könnte eng werden, nicht nur für Schäuble,
der hat mal eine Hunderttausend DM Wahlkampfspende von ihm angenommen.
Aber die Betonung liegt auf könnte, denn man wird einen Deal machen.
Schreiber wird das Maul halten, die Hinterziehung zugeben, das spart Zeit
und Ermittlungen, man wird ihn laufen lassen, über alles wächst Gras.
Die größte Wahlkampfspende aller Zeiten bei der FDP,
gab es vom Hotelier August Baron von Finck,
Mitbesatzer der noblen Hotelkette „Mövenpick“.
Ein Zusammenhang mit der Entscheidung,
den Mehrwertsteuersatz für Hotelbenutzer
von 19 auf 7 Prozent abzusenken, ist ausgeschlossen.
Der Waffenbenutzer Ali Hassan al-Madschid, „Chemie Ali“,
wurde dagegen zum vierten Mal zum Tode verurteilt.
Für den Giftgasangriff in der kurdischen Stadt Halabdscha,
bei dem 1988 rund 6000 Kurden getötet wurden.
Das Senfgas und das Nervengas Sarin
hatte er von Donald Henry Rumsfeld, damals
noch bestens befreundet mit Cousin Saddam Hussein, bekommen.
Sprengstoffbenutzer wie Umar Farouk Abdul Mutallab,
kurbeln das Geschäft am besten an.
Mutallab war als ‘Gefährder’ auf einer Terrorliste stehend, ohne Gepäck und Rückflugticket an Bord
eines amerikanischen Passagierflugzeugs gelangt.
Nacktscanner, Kampfdrohnen, U-Boote, Maschinengewehre
finden reißenden Absatz.
„Man schießt deutsch“, mit einem Plus von 36,5 Prozent
2009 im Export von Waffen aus Deutschland.
Zwischen CDU/CSU sowie FDP hat man sich darauf geeinigt,
die von der Rüstungsindustrie in Deutschland
beklagten Wettbewerbsnachteile gegenüber
den europäischen Rivalen abzubauen.
Der Araber und der Türke sind nicht integrations- und bildungsfähig-
Bärtige Hassprediger, Islamophobie machen sich breit.
Deutschland wird von Frauen und ‘Schwuchteln’ regiert, Gleichheit nur zum Mann gedacht und die Sozialsysteme
brechen zusammen.
Das war nicht immer so:
300 Millionen Moslems verstreut über die ganze Welt,
konnten sich sicher sein, daß der deutsche Kaiser
auf ihrer Seite ist und immer bleiben wird.
Ich und meine geliebten kaisertreuen Kollegen
Tarkan Tarkanowitsch, türkisch-arabischer Abstammung,
mit Migrationshintergrund Deutschleistungskurs,
Erster Weltkriegforscher und Vater eines Deutschen,
und Pascha Köksgün, der zweite,
Deutschlase, der immer schon sein eigenes Land haben wollte,
sind bis jetzt noch keinem gepflegtem Rassenkonflikt
aus dem Wege gegangen.
Wir lieben es, gegenseitige Ressentiments auszuleben!
Sie bezeichnen mich zärtlich als Halbkanacken und Zigeuner,
als Kartoffel, oder Opportunisten, wenn ich ihnen
ein freundliches ‘das Boot ist voll’ entgegen schleudere“.
Semantisch (Teildisziplin der Linguistik) verbindet uns einiges,
wir kommen emotional blitzkriegartig zur Sache, Waffenbrüderschaft.
Yıldırım, Orduları Grubu, zu Deutsch Blitz,
war mir bisher nur in Form eines Namens geläufig.
Özgür Yıldırım, der Drehbuchautor von Chico,
oder die schüchterne junge Bäckerin Frau Yilderim,
bei der mein alter Herr immer sein ‘Kaffeestückchen’ kauft.
Oder Yıldırım Yildiz, die Linksaußen von den St.Pauli Mädchen,
die Flankengeberin für meine kleine Stürmerin
Daria, der weiblichen Trochowski.
„Sie waren zweitausend Meilen von ihrer Heimat entfernt,
ohne Hoffnung in fremdem unbekannten Land, in einer Lage,
verzweifelt genug, um auch die stärksten Nerven zu brechen.
Dennoch hielten ihre Trupps fest zusammen, geordnet in Reih und Glied,
und steuerten durch das wild wogende Meer von Türken und Arabern
wie Panzerschiffe, schweigsam und erhobenen Hauptes.
Wurden sie angegriffen, so machten sie halt,
gingen in Gefechtsstellung und gaben wohlgezieltes Feuer.
Da war keine Hast, kein Geschrei, keine Unsicherheit. Prachtvoll waren sie“
Was soll nicht alles Meine Sache sein!
Vor allem die gute Sache, dann die Sache Gottes,
die Sache der Menschheit, der Wahrheit, der Freiheit,
der Humanität, der Gerechtigkeit;
ferner die Sache Meines Volkes, Meines Fürsten, Meines Vaterlandes;
endlich gar die Sache des Geistes und tausend andere Sachen.
Nur Meine Sache soll niemals Meine Sache sein.
»Pfui über den Egoisten, der nur an sich denkt!«
Das Göttliche ist Gottes Sache,
das Menschliche Sache »des Menschen«.
Meine Sache ist weder das Göttliche noch das Menschliche,
ist nicht das Wahre, Gute, Rechte, Freie usw.,
sondern allein das Meinige, und sie ist keine allgemeine,
sondern ist – einzig, wie Ich einzig bin.
Mir geht nichts über Mich!
interessiert kein Schwein, Twitterer RoheBotschaft bringt es auf den Punkt:
„Armut ist der nachhaltigste Klimaschutz. Es lebe die Finanzkrise!“
Brauchen täten wir eine Konferenz,
die sich mit der geistigen Armut beschäftigt
und mit dem irrsinnigen Wachstumsglauben aufräumt.
Aber so lange die Lemminge ihre Beamten und ihre Spitzenverbände,
freie Wohlfahrtspflege, bundesweit tätige Fachverbände,
Selbsthilfeorganisationen und deutsche Gewerkschaftsbünde
noch genug zu fressen haben;
Handys, Computer, Glotzen laufen,
man sich über die Feiertage ordentlich volllaufen, vollfressen
und Milliarden in die Luft böllern und verdrecken kann,
gehts doch. Freie Soziale Marktwirtschaft, rülps.
Das Schlimmste sind die bürgerlichen Alten,
die dekadenteste und ignoranteste Generation,
die je die Hand an diesen Planeten gelegt hat.
Sie sitzen in den Parlamenten und viel zu großen Eigenheimen,
verbrauchen ein Vielfaches und stopfen Billigangebote in Hunde,
Katzen und Tiefkühltruhen, statt an folgende Generationen
und ihre Kindeskinder auch nur zu denken.
Weil ihr euch nicht bewegt, zu viel fresst
und nicht hören und sehen könnt,
belastet ihr auch noch die Kankheitssysteme übergebührend.
Die Pharma- und Ärzteschaft schwört ihren Eid und reibt sich die Hände.
Eure Freiheit wird am Hindukusch verteidigt,
scheiß Kanacken.
Und wir sollen auf euch hören und uns freuen,
daß wir erben was ihr aufgebaut habt.
Heute gehn wir hinten raus, in die andere Richtung als sonst und kaum 50 Meter, da entschließen wir uns, daß wir jetzt mal ins erotic-art-museum gehen, denn wer weiß, wie lange wir noch dazu die Möglichkeit haben…
Danke Fiete für die Fotoerlaubnis, das waren heute meine Liebsten.
(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt und dadurch dem Vermögen des Genötigten oder eines anderen Nachteil zufügt, um sich oder einen Dritten zu Unrecht zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Strafgesetzbuch
Manchmal schickt uns der liebe Gott ein Zeichen, oder sonst wer.
Oder einer von diesen Qualitatszeitungen erfindet etwas Neues,
oder schreibt’s ab.
TRANSNATIONALER-TERROR im Flug 253.
Was ist das?
Hat Umar Farouk Abdul Mutallab
(wer hat sich diesen Namen ausgedacht?)
in Notwehr gehandelt, da sich die Welt
in den Händen eines transnationalen,
erpresserischen Gangstersyndikats befindet,
das mit ferngesteuerten Kampfrobotern die Welt erobert,
um sich weltweit Rohstoffe und Patente unter den Nagel zu reißen?
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