Irritation und Verwirrung

Archive for August, 2009

Lieber Oskar Lafontaine

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Gratulation Oskar Lafontaine,

Sie, der im entscheidenden Moment
an der Schaltstelle der Macht das Weite suchten,
besitzten für mich als Mitglied
einer Landesregierung des Saarlandes,
erheblich größeren Unterhaltungswert,
als der Klamauk eines Horst Schlemmers.

Daß die vierte Gewalt Ihre Rückkehr
in den Bundesrat nicht ähnlich hyped,
wie das Comeback eines Michael Schuhmachers
oder eine ‘Dienstwagenaffaire’, läßt weit blicken.

Das Comeback eines Mannes,
der von 1985 bis 1998 Ministerpräsident des Saarlandes war,
einen Sitz im Bundesrat inne hatte
und in Opposition jeden Ansatz zu Reformen
einer Regierung Kohl wegblockierte.

Der dann selbst in der Bundesregierung,
als Sozialdemokrat zusehen mußte, wie eine Opposition
und seine eigene damalige Partei die SPD,
rotgrüne Reformen bis zur Unkenntlichkeit
verstümmelten.

Der in seiner Funktion
als Bundesminister der Finanzen
mit seinem französischen Amtskollegen
Strauss-Kahn, auf europäischer Ebene
für feststehende Wechselkurskorridore eintrat,

Sie haben mit neunzehnprozentigem Zuwachs
ein 21-Prozent-Ergebnis für die Linke im Westen erzielt.
Dieses ist einmalig in der Parteiengeschichte.

Trotz des ‘suboptimalen’
bis lächerlichen Auftretens der SPD-Granden
und nichtsagender Floskeln profilloser ‘Bürgerlicher’,
wird deutlich, wenn Menschen zur Wahl gehen,
ist die vielfältige linke Mehrheit
in diesem Land möglich!

Das ‘Weiterso’ einer großen
oder schwarzgelben Koalition
in der Energie- Umwelt- Aussen- und Wirtschaftspolitik
auf Bundesebene kann verhindert werden!

Djdeutschland


THE LIMA CRICKET CLUBS ~ Give So Much Joy and Delight

Nicht nur ihr Fußballspiel vermag es, die Herzen der Zuschauer mit purer júbilo zu erfüllen!

Ihr neuestes Album „Give so much joy and delight“ (Aug. 2009) gehört zu dem Besten und Revolutinärsten, was Lima seit 1914 gehört hat. Die Gruppe nimmt erstmals Abstand von den miefigen Peruanischen Hutmoden und findet mit Stücken wie Browien oder Torte de Chockolate zurück zu den Wurzeln ihrer Musik auf dem harten Rasen.

So betont „schmutzig“ klingt auch suspiro a la LimeÑa – Dardos (vocals) und Natación (flutes) geben hier einen Einblick in ihr großes Können als perfekt harmonierende Libero und Stürmer. Doch der große Hit des 12er-Teams in diesem Sommer ist zweifelsohne Panqueque con manjar Blanco – unzählige Fans liegendem begnadeten Gitarristen Fronton bereits zu Füßen und wenn nun zahlreiche Neue dazu kommen, dann ist das angesichts dieses Werkes nur verständlich. Eine weltklasse Leistung bei der erfolglosesten Blogparade aller Zeiten;  „Give so much joy and delight“ (Aug. 2009)

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Wir nehmen uns das Recht auf Stadt!

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Kommt zahlreich und heiter!

Wir bieten anspruchsvolle Unterhaltung
mit den besten Anwohnern aller Zeiten!

Grills sowie Grillgut,
Tische und Stühle solltet ihr mitbringen.

Intelligent verbindet – Djoining resident


Montagskolumne #58 Lieber Volkssouverän…

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In 35 Tagen werden viele Deutschen über ihren Bundestag abgestimmt haben,

über die Politiker, von denen sie danach regiert werden. Doch das Wesen der Volkssouveränität krankt, die Wahlbeteiligung sinkt Jahr um Jahr, die Bürger sind müde, enttäuscht und ohnmächtig; unser Staat läuft nicht erst seit Neustem Gefahr, von korrupten Lobbyisten regiert zu werden – weil man sie lässt.

Erinnern wir uns jetzt daran, dass alle Staatsgewalt vom Volk ausgeht, dass unserer erste Pflicht darin besteht, die Volksvertreter aktiv zu kritisieren. Und erinnern wir die Politiker daran, dass ihre erste Pflicht gegenüber dem Staat darin besteht, seinen Bürgern zuzuhören!

Djdeutschland wird sich aus diesem Grund direkt an die Vertreter des Volkes richten und unter anderem offene Briefe an Lafontain, Merkel, Trittin und den Präsidentschaftskandidaten der NPD schreiben. Thematisiert werden sollen hier nicht nur Kriegseinsätze, Lobbypolitik und eine sogenannte Dienstwagenaffaire sondern auch das Mitmischen der vierten Gewalt auf unterstem Niveau und die Ohnmacht derjenigen, die für das Versagen der Politiker verantwortlich sind – die Untätigen, die Nichtwähler, die Opportunisten, Mitläufer und Duckmäuse.

Alle, die mit uns sind, sollen sich beteiligen und ihre Meinung, ihre Kritik, ihre Wünsche hinterlassen. Die Briefe werden nicht nur hier zu lesen sein, sondern auch via Abgeordnetenwatch an die jeweiligen Vertreter geschickt!

Salve!

DJean-Jacquelin Rousseau


Die Montagskolumne # 57 Noch einmal

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Noch einmal von vorne.

Erst war der Aufschwung da;
die erhöhten Mehr-Wert-Steuereinnahmen sprudelten,
Export- und Finanzgeschäfte liefen,
wahrscheinlich sogar in Folge
rotgrüner Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik,
steuerlicher Entlastung von Kapitalgesellschaften
und Deregulierung.

Er kam aber nur bei Wenigen an.
Die Meisten, die zwar aus den Statistiken verschwunden waren,
aber von ihrer Arbeit nicht leben können,
merkten davon nichts.

Dann kam die Banken-Finanz-System-Kredit-
Weltwirtschaftskrise, riesige Banken
und Immobilienimperien brachen und brechen zusammen.
Ganze Staaten drohen pleite zu gehen.
Der Versuch, mit Geld allein Werte zu schaffen,
scheint gescheitert.
Oder?

Millionenmilliarden werden mobilisiert
zu ‘Rettung’ der Systemrelevanten.

Trotz zunehmenden Informationsuploads,
sich plötzlich auftuenden Löchern,
die Menschen, Häuser, Banken und Archive
mit sich in die Tiefe reißen,

trotz der Erkenntnis,
daß wir unseren Müll
keinen einzigen Tag länger
vor uns verstecken können,
konsumiert das Publikum ungerührt weiter.
Säuft, frisst, scheisst und verbraucht,
‘Gott sei Dank’, als sei nichts gewesen.

Jetzt ist der Aufschwug wieder zurück.

Das ganze Zeug, das so produziert wird,
daß es künstlich schneller altert,
schnell durch Neues ersetzt werden kann
und auf Kosten rechtloser Arbeiterheere,
Umwelt und Menschenrecht,
klimaverachtend und subventioniert
um den Globus gefahren wird,
ist dank Lösegeld jetzt noch billiger.

Es gibt sogar Geld dafür,
es noch früher wegzuschmeißen
und bloß keinem zu überlassen,
der es noch gebrauchen könnte.

Was hat das mit Wachstum zu tun?
Was ist mit dem geistigem Wachstum,
mit dem Wachstum der Erkenntnis,
daß es so nicht funktionieren kann?

Was uns regiert
ist keinen Deut korrupter,
als wir selbst.
Wir, die wir noch wählen können.
(oder nichtwählen).

Sind wir gänzlich blind?

“Unsichtbar wird der Wahnsinn,
wenn er genügend große Ausmaße
angenommen hat.”

Natürlich muß ins Grundgesetz, daß wir nachfolgenden Generationen
kein jahrtausendelang strahlendes Erbe hinterlassen dürfen!

Djdeutschland


Elvis the King

Grab

„Er lies seine weitgespreizten
Beine schlottern

und zuckte kaum merklich mit dem rechten Knie.
Es war eine Art Mischung aus rasantem Schlurfen
und Charleston-Geschlenker.
Er grinste höhnisch, senkte seine Augenlider,
lächelte aus dem linken Mundwinkel
und zuckte mit den Hüften.“

Presley
hatte bis 1977 rund 500 Millionen LP’s und Singles abgesetzt.
Seine Fernsehshow ‘Aloha from Hawaii’ am 14. Januar 1973
wurde über Satelit weltweit live übertragen
von etwa eine Milliarde Menschen gesehen. (Quelle: Rocklexikon)

Als ich vom Münzfernsprecher

in seinem Haus, 3764 Elvis Presley Boulevard
versuchte die Fans in Deutschland zu erreichen,
erreichte ich meine Mutter.
Ich erzählte ihr das unser Jüngster gerade am Grab von Elvis,
das Laufen gelernt habe!

Ich hätte ihr auch noch von Memphis erzählen können,
der sterbenden Stadt, dem Tand,
daß wir unsere großen Zehen
vorher in den Missisippi getaucht hatten
und mit ein paar Rednecks
auf dem Parkplatz vor Graceland gekifft hatten.
Aber ich erzählte ihr nur das Wesentliche:

„Mama, Elvis lebt“


Peterchens Mondfahrt

landung_1.3329748.1250085800Quelle: NZZ Online


Nagasaki

Am 9. August 1945 um 11:02 Uhr

warf ein amerikanischer B-29 Bomber,
die Bockscar, eine Atombombe
über der Mitsubishi-Waffenfabrik ab,
als sich gerade eine Wolkenlücke auftat.
Ursprüngliches Ziel waren die Schiffswerften.
Die Bombe verfehlte, ihren geplanten Zielpunkt um mehr als 2 km
weil der Abwurf wegen starker Bewölkung radargesteuert erfolgen musste.

Sie detonierte in einem Tal,
ein Feuersturm blieb aus, 
die umliegenden Berge dämpften
die Auswirkungen auf die Umgebung der Stadt.

 

Kokura

war das eigentliche Ziel der Bombe,
die dann aber auf Grund der Wetterbedingungen
über Nagasaki abgeworfen wurde.
Deswegen steht Kokura in Japan heutzutage für das Glück,
von einem ungeahnten Unheil verschont zu bleiben.

Djdeutschland


Schuldreflexe

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Seit 1929 singt man auf Schalke

„Mohammed war ein Prophet,
Der vom Fußballspielen nichts versteht
Doch aus all der schönen Farbenpracht
Hat er sich das Blau und Weiße ausgedacht“

Jetzt wittert der Zentralrat der Muslime in Deutschland,
vertreten durch seinen Generalsekretär Aiman Mazyek,
eine Verhöhnung des Propheten Mohammed
und eine Zunahme der Islamfeindlichkeit
in diesem Land.

Schalke hat nun einen Islam-Wissenschaftler beauftragt,
den Sachverhalt zu untersuchen.

Auch vor dem Hintergrund des „Kopftuchmordes“,
wähnt sich die „Community“ in Gefahr, so Mazyek.
Und der Mord an Morsal in Hamburg,
auch ein Kopftuchmord?
Das dazu gehörige Gebaren ihrer Familie
vor laufenden Kameras schon vergessen?

Der Zentralrat der Moslems hat seine Lektion gelernt.
Wie ein Zentralrat der Juden in Deutschland,
der auch nur eine Minderheit seiner Religionsgruppe
in diesem Land vertritt und die alten Schuldreflexe bedient.

Auch die Vorkommnisse von Köln scheinen vergessen.
In der Annahme eines Brandanschlages,
hatten betroffene Türken in Erinnerung
an die feigen Morde von Mölln und Solingen,
dort die Rettungskräfte angegriffen
und als Rassisten beschimpft.

Es wurden sogar türkische Ermittler gesandt,
die den angeblichen Brandanschlag ermitteln sollten.
Das Ergebnis trat dann medial weniger in Erscheinung;
die Bewohner hatten durch Manipulation
an der Stromzufuhr im Keller
den Brand selbst verursacht.

„Der Zentralrat versteht sich als Diskussions- und Handlungsebene
seiner Mitglieder und nimmt die Aufgabe eines Dialog-
und Ansprechpartners für den deutschen Staat,
die Verwaltung und die anderen Gruppen der Gesellschaft wahr.“

Gemeinsam mit dem Islamrat
hat er Kommissionen ins Leben gerufen,
die Lobbyarbeit für die Erteilung
islamischen Religionsunterrichts
an deutschen Schulen
und für eine Ausnahmegenehmigung
für das Schächten in Deutschland betreiben.

Wir wollen keine Islamfeindlichkeit,
keine Fremdenfeindlichkeit, keinen Antisemitismus.
Wir wollen aber auch keine Deutschenfeindlichkeit!

Die Moslems müssen daran erinnert werden,
daß wir uns in Europa schon vor rund 350 Jahren
blutig der Pfaffenherschaft entledigt haben,
denen, die uns nach Strich und Faden betrogen
und dumm gehalten hatten.

Was bitte hat Religion mit Freiheit zu tun?

Die etwa eine Milliarde Muslime weltweit
werden bis heute zu 98.9% von ihren geistigen Führen,
dumm gehalten, ausgebeutet und betrogen.
Die Umma schaut zu und tut nichts dagegen,
was ihren Brüdern in Gaza widerfährt!

Wer die fußballreligiösen Schalker nun diffamiert,
die Seite an Seite mit ihrern muslimischen
Brüdern singen und spielen,
will uns spalten, macht in seiner Dummheit Angst
und bringt unsere islamischen Freunde
und Kollegen und uns in Gefahr.

Tarkan und Djdeutschland


Die 56ste Montagskolumne: verspielt/verraten/verkauft

 

 

 

 

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Selbst einem SPD Hasser

wird schlecht, wenn er sieht,
wie dämlich eine SPD
und ihre Repräsentanten
eine linke Mehrheit verspielen.

Jedes noch so korrupte Individuum
darf bei Euch mitmachen
und ausgerechnet mit Ulla Schmidt,
die kompetent was vorzuweisen hätte,
wollt ihr ein Exempel statuieren.

Überhaupt hättet ihr etwas vorzuweisen.
Selbst eure Arbeitsmarktreform
hätte was werden können.
Wenn nicht die -
mit denen ihr heute koaliert -
alles kaputt blockiert hätten.

Genau wie ihr vorher -
noch mit Oska am Ruder -
jegliche Veränderung wegblockiert habt.

Die Entlastung der Kapitalgesellschaften
hat der Finanzkrise Tür und Tor geöffnet.
Das hohe Steueraufkommen,
das ihr aus uns herausgepresst habt
und das jetzt dahinschmilzt,
resultiert aus eurer Regierungspolitik!

Aber wisst ihr was?
Ihr wollt gar nicht mehr!
Ihr habt eure Posten für danach,
doch schon in der Tasche.

In der Energiewirtschaft,
in der Pipeline- und Autoindustrie, INSM.
Den selben Machtzentralen und Monopolen,
die auch die Nutznießer
eurer Schutzgeldschirme sind und waren.

Und während die Lemminge,
die nichts ändern wollen,
sich noch auf sinkenden Schiffen
über Bonizahlungen und Dienstwagen echauffieren,
dreht ihr doch schon am nächsten großen Rad.

Djdeutschland


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