Irritation und Verwirrung

Archive for Juni, 2009

Djdeutschland trifft Ole von Beust und Guido Westerwelle

Ein Vergleich

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Neulich, als ich so niedergeschlagen
in den heiligen Fluren des Amtsgerichts
vor der ‘Bad Bank’ sitze und noch
über die kaputte Beleuchtung direkt über mir sinniere,
biegt er mit vier Personenschützern um die Ecke:
Der erste Bürgermeister!

Gott schütze die Personenschützer!

Mich sofort erhebend, entfährt mir ein:
„Nein,  der Bürgermeister!“
Meine ausgestreckte Hand wird sofort
schraubstockartig erwidert
und meine Frage: „Wie gehts?“,
sofort authentisch mit
stahlblauem, direktem Blick
und einem ernsten: „Man lebt“, pariert.

Das war’s und es hat mich nachhaltig beeindruckt.

Ganz anders Guido Westerwelle:
Ich traf ihn inkognito am Bahnhof,
ohne Personenschützer.
Er kam, vielleicht von einem seiner schwulen Besuche
aus St. Georg, und trug ein Dossier unterm Arm.

Auf Ansprache wollte er erst weiter stolpern
und auf meine Frage, warum er mir die Hand nicht schüttle,
entgegnete er mir, ob man sich kenne und hielt an.
„Na klar!“, sagte ich.
„Woher?“, fragte er.

Ich hätte jetzt natürlich sagen können:
„Der Personenschützer von Jürgen W. Möllemann,
Stichwort Einzelstern„, oder „ein Mossad Mann“,
oder einfach „ein Scarface wie Sie,
ein Verehrer.“

Aber er war eh schon ziemlich verunsichert
und es verschlug mir die Sprache.
So zog ich ungeschüttelter Hände weiter.

Ole ist wirklich souverän,
sieht gut aus und ist authentisch.
Wohlgemerkt mit Personenschützern
auf heimischen Boden.

Guido ist hibbelig, wohlgemerkt,
ohne Personenschützer ungeschützt,
etwas unsicher so fern von Berlin.

Im Vergleich kann ich sagen,
mit Ole von Beust hat mir ein kommender
Bundeskanzler die Hand geschüttelt.
Aber mit Guido Westerwelle ist mir kein
kommender Außenminister begegnet.

Djdeutschland


Die Gleichen

Zum zehnten Mal

feierten wir die Zukunft Deutschlands,
20 Jahre ‘Die ohne Schuh und Bleifuß Ohrenschmaus’.
Ein hochkarätig besetztes Häuptlingstreffen. 
Und unsere Kinder.
Drei Tage Chaos.
Wie jedes Jahr.

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Wir waren schon immer froh,

daß beide da waren und die, die aus ihnen hervorgegangen sind. 
Dieses Mal waren wir ganz besonders froh, 
denn sie haben sich zerstritten und trotz Allem
sind beide da gewesen.
Das ist groß.

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Sie sind sogar sonntags

morgens zusammen ins Kino gegangen!
Eine Art Oskarverleihung; 
der ‘Große Otto’ hat seinen ersten Film gemacht
und einen großen Preis gewonnen!

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Fast alle sind da gewesen.

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Sogar ‘die Polen’ und Davis Hunold!

- der unter Einfluß von Jim Beam nicht so gut Schlagzeug spielen kann.

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Der güldene Hagen,

die kleine dicke Rothaarige,
ein Landschafts- und , Bothanikexperte,
Geschichte, Motorsägen, Holzgeschäfte.
Einer, der aussieht wie der Kanzler
mit langen roten Haaren, aber besser reden und denken kann.
Der Hainbergexperte wird demnächst
seine eigene Serie auf DjDeutschland beginnen!

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Die heilige Uschi Plenske,

einst schlimmes Kind, 
heute, wie Mutter und Schwester und Anhang,
eine Klasse für sich
und ein junger Stern am Bloggerhimmel.
So wie ihr Kampfschiff, ich liebe ihn.

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Mardi Hardy – Vater eines Dj’s

Kaffee und Musikexperte, war leider nur einen Abend da.

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Hansch,

dem ich erstmals meine Freundschaft angeboten habe,
erwiderte meine Zuneigung und begrüßte mich
am nächsten Morgen mit: „Freund!“
Auf der Gitarre spielend, singend und tanzend
kann man es sehen: Er ist die ‘Weiße Hoffnung’!

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HinNacken,

noch vor ein paar Jahren
kleiner lieber Junge mit langem Haar,
verblüfft nicht nur seine ehemalige Lehrerin im Anzug
bei der Oskaverleihung.
Er hat versprochen, gut auf seine Schwester aufzupassen,
eine Blume, um die man sich auch,
meiner Meinung nach,
keine allzu großen Sorgen machen muß.

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DRINKIN’ David, Paulo und die Longboys

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Last but not least, Beat

mein geliebter Schrottexperte im Ruhestand,
gilt als der Erfinder des Chaos.
Zumindest der Theorie.
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Wie schon gedroht,

wenn ihr nach 25 Jahren immer noch verheiratet seid,
feiern wir erbarmungslos die Silberhochzeit.

Versprochen!

Friedman


Ich will so bleiben wie ich bin

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BERNHARD NOCHT

ES REGNET KAVIAR

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ELBETAGEN

 

DJDEUTSCHLAND UNTERSTÜTZT DIE FORDERUNG

NACH EINEM ALKOHOLVERBOT IM ÖFFENTLICHEN RAUM.

ÜBERLASST DEN ALKOHOL UND DIE SICHERHEIT 

DEN GASTRONOMEN!

 

       

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Breit aufgestellt

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Auftakt am Freitag abend in der Ganztagsgrundschule Ludwigstraße Ort: Centro Sociale, Sternstr, 2 in 20357 Hamburg


Tage der Einheit

APTOPIX IRAN ELECTION

Der Tag zum Gedenken

des Volksaufstands unserer Brüder und Schwestern
im anderen Teil Deutschlands, mit vielen Toten,
am 17. Juni 1953, wurde als Feiertag abgeschafft.
Zu Gunsten des 3. Oktobers,
der ein 9. November war.

Der Bilder des Mauerfalls vom 9. Nov.1989;
Schabowski hatte auf einer im DDR-Fernsehen
übertragenen Pressekonferenz die Gewährung
von Reisefreiheit bekanntgegeben;
bringen mich noch heute zum weinen.

Doch es ist unauslöschlich,
der 9. November ist der Reichspogromnacht gewidmet.
Zur offiziellen Einheit am 3. Oktober 1990
weigerten sich die deutschen Kirchen -
typisch deutsch und uneinig,
landesweit die Glocken zu läuten.
Es wäre wunderschön gewesen.

Die Bilder des 17. Juni ’53
erinnern uns an die von heute aus dem Iran.
Nur das bis jetzt im Gegensatz zum damaligen Volksaufstand
keine Panzer gegen das eigene Volk aufgefahren werden.

17juni

„Gegen Panzer ist Zivilcourage machtlos.“

Der 17. Juni wäre im Zusammenhang
mit geschichtlicher Aufarbeitung, gegenseitiger Akzeptanz,
Respekt und einem gesunden, gemeinsamen nationalem Bewusstsein,
zum Gedenken, ein guter Feiertag.

Am 3. November 2004 forderte
der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder, auch
den 3. Oktober als Feiertag der Deutschen Einheit abzuschaffen,
um so das Wirtschaftswachstum zusätzlich anzukurbeln.

Wo es im Iran hinführt,
ob zu Mir Hossein Mussawi oder Mahmud Ahmadinedschad,
ob zu mehr Demokratie oder mehr Diktatur,
ob das dort überhaupt ein Volksaufstand ist,
vermag ich nicht zu sagen.

Aber ich gebe zu bedenken,
wem nützt ein Aufstand,
wenn er nur in die nächste Diktatur führt
und wenn auch nur in die des Kapitals.

 

DjDeutschland


Kheili

011006DB-3896-48E4-843B-96FCA0762E7D_mw800_mh600Mir-Hossein Moussavi

Der größte Reichtum Irans,
die gut ausgebildete Jugend,
steht auf den Straßen Teherans.

 

Aber Vorsicht:
Teheran ist nicht die Landbevölkerung!
Dort hat Ahmadinedschad, den man hierzulande
wider besseren Wissens zum Holocaustleugner
und Bedroher Israels geschrieben hat,
großen Rückhalt.

Doch jetzt scheinen die Kinder,
derer pro Familie acht
dem Religionsführer geschenkt wurden,
die Revolution zu fressen.

Würde es den Iran nicht geben,
hätte man ihn sich ausdenken müssen.
Das perfekte Feindbild.
Obwohl sich an sämtliche
internationale Vereinbarungen haltend,
die atomare Bedrohung.

Israel und seine neue Regierung,
der Leute angehören, deren Politik und Verständnis von Zionismus
man durchaus mit Rassismus gleichsetzen kann;
mit zig Atomwaffen
in den Schatten gestellt.

Ein weiterer Kriegsgrund fällt weg.

Der Westen hat ein Problem.
Was, wenn der Iran jetzt seine Probleme
mit vielleicht auch ruppigen demokratischen Mitteln,
auf seine Art löst?
Dann wäre eine neue Ordnungsmacht in der Region geboren.

DjDeutschland


Die Montagskolumne # 51 Crisis? What Crisis?

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Wenn ich Co2 frei

mit meinem Fahrrad an irgend einer Ampel stehend,
von überdachten Fahrradwegen träume
und warte, fahren sie immer noch alleinsitzend
in ihren Sprit fressenden Geländewagen
an mir vorbei und halten mich auf.

Angst vor Verknappung
haben sie nur an langen Wochenenden;
dann stehen sie in der zweiten Reihe
mit laufenden Motor und stürmen die Supermärkte,
als wenn die nie wieder öffnen würden,
von der Angst getrieben, kein Ciabatta mehr zu kriegen.

Arbeitsplätze statt Insolvenz sagen die Einen,
Sozial ist, was Arbeit schafft, die Anderen.
Und deshalb wird das, was längst insolvent ist,
weiter am Leben gehalten.

Als ich den 1. Bürgermeister beim Amtsgericht
vor der Vollstreckungsstelle frage, wie es ihm geht,
antwortet der: „Man lebt.“
Das, und sein fester Händedruck
haben einen bleibenden Eindruck
bei mir hinterlassen.

DjDeutschland


Europa

EUROPA

Bin immer noch benommen -

von der Europawahl. Keiner geht hin!
Vor sinkenden Schiffen wie Arkandor
mahnwachen und Menschen ketten,
aber nicht wählen gehen,
den Laden nicht besetzen!

Opel und Fiat wäre die Chance gewesen,
für die supranationale Anstrengung,
das neue Auto, das neue Verkehrssystem.
Feinste Umwelttechnik. Made in Germany
Tutti Fratelli!

Ich hasse die SPD,
ihr habt die linke Mehrheit in diesem Land verspielt!
Ich hasse die Gewerkschaften!
Mindeslohn.
Warum fordert ihr nicht Grundeinkommen?
Warum fordert ihr nicht euren Anteil?
Daß regelt den Arbeitsmarkt!

Jetzt kriegen wir eine schwarz-gelbe Regierung,
die wird die Atomkraftwerke laufen lassen,
nichts ändern und uns überwachen.

Das gibt Ärger.
Bald, wacht der Ein oder Andere
der 45 jährigen Mehrheit in diesem Land als Pirat auf.

Djdeutschland


Der fliegende Ufuk

Frei nach Dr. Heinrich Hoffmann

Wenn der Regen nieder braust,
wenn der Sturm das Feld durchsaust,
bleiben Mädchen oder Buben
hübsch daheim in ihren Stuben.
Ufuk aber dachte: „Nein!
Das muss draußen herrlich sein!“
Und im Felde patschet er
mit dem Regenschirm umher.

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Hui, wie pfeift der Sturm und keucht,
dass der Baum sich niederbeugt!
Seht! Den Schirm erfasst der Wind
und der Ufuk fliegt geschwind
durch die Luft so hoch, so weit;
niemand hört ihn, wenn er schreit.
An die Wolken stößt er schon,
und der Hut fliegt auch davon.

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Schirm und Ufuk fliegen dort
durch die Wolken immerfort.
Und der Hut fliegt weit voran,
stößt zuletzt am Himmel an.
Wo der Wind sie hingetragen,
ja, das weiß kein Mensch zu sagen.

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Die Montagskolumne # 50 Verheißung

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Obamas mutige Rede,

und mir ist klar, daß die Tarik Akans unter uns
sie nicht so positiv wie ich bewerten,
macht dennoch in seiner Wirkung
durch alle politischen und religiösen Lager klar,
daß man mit den darin enthaltenen Verheißungen,
Hoffnungen aufkommen lassen kann.

Wozu man in Europa nicht im Stande ist!
Hierzulande gelingt es niemanden,  
allein europäische Perspektiven zu vermitteln.
Die Europawahl ist allenfalls eine Wahl
der besser Verdienenden, der besser Gebildeten.

Welche Entscheidungsgewalt, welche Wichtigkeit
dieses Lobby durchtränkte europäische Parlament,
die einzige direkt gewählte supranationale Institution weltweit, 
gegenüber nationalen Parlamenten hat,
ist noch zu wenigen klar.

Dennoch bleibt Europa die Verheißung,
die in den letzten Jahrzehnten mit seinen fallenden
Mauern und Schranken zumindest
innerhalb der Eurozone für Frieden und Wohlstand gesorgt hat.

Und ein Ansporn Obamas.

DjDeutschland.eu


Zeig mir den Platz an der Sonne

Zwanzig Jahre ist es her,

die Welt schaut auf China und die Menschenrechte.
Am 5. Juni 1989 stellte sich „Tank Man“ auf den Tiananmen-Platz vorrückenden Panzern entgegen.

Doch in der Zwischenzeit ist einiges passiert.
Die Hoffnung, mit dem Fall der Mauer
und dem Zusammenbruch der Sowjetunion,
der daraus resultierende Sieg westlicher Demokratie
über das ‘Unrechtsystem’,
könnte sich die Menschenrechtslage verbessern,
wurden entäuscht.

Es sind völkerrechtswidrige Kriege geführt
und Menschenrechtsverletzungen begangen worden!
Zwei Irakkriege, Highway des Todes, die Jugoslawienkriege,
das Massaker von Srebrenica, Afghanistan,
das jüngste Fischschießen im Faß Gazastreifen.
“Wer China heutzutage über Menschenrechte belehren will,
wird zuerst Guantánamo erklären müssen!”
(Prof. Dr. Eberhard Sandschneider)

DjDeutschland


Religiöse Fanatiker

Fiese religiöse Fanatiker zwingen ungläubige schwache Mädchen,
Wasser aus der Alster zu trinken. Mitten in Hamburg!
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Pfingstbulle

Männer muss man ab und zu loben & ihnen Komplimente machen, der Semantik zum Trotz, und sie einfach lieben, auch wenn sie den Jahrestag vergessen, die Pfingstrosen und die ganze Romantik.

Ich liebe Dich Pfingstbulle, weil Du mit mir kitschige Filme im Fernsehen anschaust und mir Fußball erklärst; weil Du für mich singst und mich mit selbstgepflückten Buschrosen beglückst; weil ich morgens neben Dir immer ein gutes Gefühl habe und heißen süßen Kaffee ans Bett gebracht bekomme, weil Du so groß bist wie ein Bulle und ich manchmal eine ziemlich dumme Kuh bin, die Du trotzdem lieb hast.  Wir singen so schön zusammen, es klingt immerzu nach Dir in mir, du rührst an mir. Ich liebe Dich einfach, weil Du der Pfingstbulle bist.  Ich liebe Dich einfach jedes Pfingsten mehr.


Die Pfingstmontagskolumne

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„Und als der Pfingsttag

gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel,
wie von einem gewaltigen Wind
und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt, wie von Feuer;
und er setzte sich auf einen jeden von ihnen,
und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist
und fingen an, zu predigen in andern Sprachen,
wie der Geist ihnen gab auszusprechen.“

… Die nun sein Wort annahmen, ließen sich kaufen; und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Millionen.“

Dreihunderttausend,

mit denen jeder Opel-Arbeitsplatz
jetzt subventioniert wird,
macht 25.000 im Monat für jeden,
der weiter seine Stempelkarte reinstecken darf.

Das Argument, daß man Arbeitsplätze rettet
und nun den russischen Markt
für sich erschließen könne, ist faul
und ist nur weitere Abwrackprämie.

Das ganze Problem

auf Kosten nachkommener Generationen
nach hinten geschoben, der so dringend benötigte Neue Geist
in der Verkehrs-, Finanz-, Umwelt- und Arbeitsmarktpolitik bleibt aus.

Als ich in der letzten Woche
auf meinem Fahrrad einem
plastikbeschürzten und trillerpfeifenden
Ver.di-Demonstrationszug, der im Weg stand,
entgegenskandierte:

„Rücken krumm, Taschen leer. DGB danke sehr.“
Erntete ich nicht mal ein Lachen,
geschweige denn Gegenwehr.
Sie liefen einfach nur weiter in die gleiche Richtung.

Geistlos.


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