Archiv nach Monaten: April 2009

Doctor's day

…bis der Arzt kommt.

Irgendwer von der BAFIN
hat verpetzt, wieviel Viel wir hinten liegen
und vor allem wer.
Achhundertundzwölf Milliarden!
Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet,
aber das nützt jetzt auch nichts mehr,
das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen.

Man denkt jetzt schon über die Bad-Arge nach,
das ganze arbeitsscheue Gesindel einfach auslagern,
ihnen das Doppelte zahlen
und damit das Vierfache an Verwaltung sparen.

DGB-Chef Sommer reißt den Hals auf
und droht mit sozialen Unruhen.
Pah!
Rücken krumm, Taschen leer, DGB danke sehr.
Bald werden eine Milliarde hungern,
vorher waren es auch nicht wenig.
Wo warst Du Heuchler?

Selbst den Somali
will man das Geld jetzt freiwillig geben.
Für Schwimmkurse, damit sie bei Geldübergaben
oder Überquerung nach Europa nicht ersaufen.

Das die Topolini
jetzt die Opelz aus GM ‘rauskaufen,
ist mal ‘ne gute Nachricht,
dann sehn die Dinger nicht mehr so scheiße aus.

Tutti fratelli!

Posträuber Ronald Biggs

hofft auf Gnade zum 80. Geburtstag

erde

Vier Fünftel

des weltweit gehandelten Kapitals
befindet sich in den Händen von etwa drei bis 400 Leuten.
Der Versuch, mit Geld allein Werte zu schaffen, ist gescheitert.
Das System funktioniert so nicht, das läßt sich auf allen Ebenen messen.

Die Auslagerung der sogenannten toxischen Papiere
in eine Badbank, um die Bilanzen der Banken zu schönen,
wird daran nichts ändern und auch kein Vertrauen schaffen.
Es verschiebt den Zusammenbruch nur weiter nach hinten,
verschlimmert ihn.
Es mästet weiter die Monopolisten und Machtkonglomerate,
die Kreativität, Synergie und jede vernünftige Entwicklung
unseres Planeten und seiner Bewohner konsequent
zugunsten Weniger verhindern.

Ein freier Markt kann nur funktionieren,
wenn das Kapital wenigstens einigermaßen gerecht verteilt ist.
Es gibt keinen freien Markt.
„Es gibt keine Konsumentendemokratie im Kauf,
da nicht alle gleiches Stimmrecht = Kapitalausstattung haben.
Konsumentendemokratie gibt es nur ex negativo,
sprich in der Kaufverweigerung: Stimmrecht = 1
Verweigerungsakt, für alle gleich.“ (via nbo)

Wenn Jedermann selbst entscheiden kann,
worin er sein Geld investiert.
Ob in den stinkenden Resourcen- und Platz
raubenden Spritfresser
oder in saubere effiziente Verkehrssysteme.
Ob in die saubere, lokale Stromproduktion
oder in die teure, ineffiziente Beschaffung der Strommonopolisten.
Ob in die industrielle Massenproduktion von
genmanipulierten Lebensmitteln,
oder in den lokalen Biobauern.
Ob wir weiter schönen Leerstand,
oder lebenswerte Räume schaffen.

Ein Grundeinkommern muß her,
das den kulturellen Impuls schafft, den diese Welt braucht
und die angstfreie Gesellschaft am darauf folgenden Tag.
Das die Staatsquote senkt, so daß sich Arbeit wieder lohnt
und die Macht der Arschlöcher bricht.

Copyleft DjDeutschland

270505

Im Jahre 2000

wurde erstmals in der Geschichte der Europäischen Union
ein Mitgliedsland mit diplomatischen Sanktionen belegt.
Als Reaktion auf den Eintritt der damals noch als ultrarechts, später
als rechtspopulistisch bezeichneten Freiheitlichen Partei (FPÖ) Jörg Haiders
in die österreichische Regierung, wurden die bilateralen Beziehungen eingefroren.

Die neue israelische Regierung,
der Leute angehören, deren Politik und Verständnis von Zionismus
man durchaus mit Rassismus gleichsetzen kann,
wecken hierzulande kaum Interesse.

Die Intention einiger arabischer Staaten,
Israel wegen rassistischer Behandlung der Palästinenser anzuprangern,
diente den USA als offizielle Begründung schon
der ersten und der zweiten UN-Rassismuskonferenz
in den Jahren 1978 und 1983 fernzubleiben.

Daß der iranische Präsident Ahmadinedschad,
der bis heute von seriösen, öffentlich-rechtlichen Journalisten wider besseren Wissens und in verfälschender Weise zum Holocaustleugner geschrieben wird,
auf der UN-Weltkonferenz gegen Rassismus sprechen will
und die Befürchtungen, dass die am heutigen Montag in Genf beginnende Konferenz
erneut eine Anklage-Veranstaltung gegen Israel werden könnte,
führt ein weiteres Mal zu Boykottmaßnahmen.

Die USA, Kanada, Australien, Deutschland, Italien aber auch Polen und Holland
werden der Konferenz fern bleiben.
Frankreich und 35 weitere Staaten haben ihre Teinahme zugesagt,
auch die britische Regierung hält daran fest, bei der Konferenz in Genf
«eine kollektive Willenserklärung zum Kampf gegen den Rassismus»
zu erreichen.

Das würde allerdings ein Ende des mit zweierlei Maßmessens voraussetzen!
Man kann nicht die Belagerung Sarajevos als Terror verurteilen,
eine Belagerung des Gazastreifens dagegen gutheißen.

Man kann die Unterstützung des palästinensischen Widerstandskampfes
durch den Iran nicht als Unterstützung des Terrors brandmarken,
ohne die Frage zu stellen, wer Israel Phosphorgranaten
und anderere geächtete Waffen
im Kampf gegen die palästinensische Zivilbevölkerung liefert.

Wer aber solche Fragen fürchtet,
oder einer zu einseitige Kritik an Israel nichts entgegen zusetzen hat,
der fürchtet gleichsam Kritik an der eigenen Außenpolitik und entzieht sich
feige der internationalen, demokratisch, völkerrechtlichen Kontroverse
und mit Bezugnahme auf den Iran tut er dieses auf höchst rassistische Weise.

nir_hod_i_love_2006_542_539Nir Hod        

Zu Ostern haben die SEALS zwei Neger abgeknallt

Oder waren es drei?
Sie hatten amerikanische Seeleute als Geiseln genommen.
In Somalia gibt es keine wirkliche Regierung,
kein Militär, keine Polizei, keine Jobs.
Die Europäer fangen vor der Küste die Fische weg.
Mit großen Fabrikschiffen.

Überhaupt wird Afrika von uns ausgebeutet,
Gold, Oel, Diamanten – oder zu Tode subventioniert -
und die Völkermorde begangen mit Waffen
aus westlicher Produktion.

Vor der Küste des Landes wird illegale Atommüll-
und Giftmüllentsorgung betrieben.

70 Prozent der Bevölkerung haben keinen Zugang
zu sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung.
Hunderte, wenn nicht tausende
ersaufen bei dem Versuch Afrika
in Richtung Europa zu verlassen.

Außer sie bleiben da
und holen sich den ‘westlichen Reichtum’
im Golf von Aden,
den wir vor ihrer Küste
hin und her um’s Horn von Afrika fahren.

Reichtum, der sich nicht zuletzt
auf der Ausbeutung afrikanischer Rohstoffe gründet,
die in die Produktion von Gütern entrechteter
Arbeiterheere in Asien mündet.

Etwa elf Prozent des weltweit verschifften Rohöls
sowie ein Großteil der Waren aus Asien
gelangen über den Golf von Aden nach Europa.

Rund 92 Prozent aller global gehandelten Waren
werden heute über das Wasser transportiert.
Jedes Jahr fahren rund 25 000 Handelsschiffe
durch die gefährdete Wasserstraße.

Bisher war Geiselnahme ein unblutiges Geschäft,
doch das könnte sich nach der österlich amerikanischen Heldentat bald ändern.
Piratenchef Abdi Garad kündete Vergeltungsmaßnahmen
für die getöteten jugendlichen Seeräuber an.

Ein überlebender Seeräuber, er ist erst sechzehn,
wurde inzwischen nach New York überstellt
und soll dort vor Gericht gestellt werden.
Denn Seeräubern ist verboten und wird verfolgt,
Folterer dagegen gehen dort straffrei aus.