Archiv nach Monaten: März 2009

tiefenrausch2
 

Alle hacken auf Mehdorn rum,
statt auf Tiefensee

dabei hat der Bahnchef einen guten Job gemacht,
gemäß seines Auftrags die Bahn zu privatisieren,
ein korruptionsfreies, top Logistikunternehmen
und Verkehrsmittel daraus zu machen,
das Gewinne abwirft.

Die schweigende Mehrheit geht auf die Straße,
fühlt sich von den Bankern falsch beraten.
Mahnwachen vor den Filialen der Citibank.
Volk und Kanzlerin regen sich über die popligen Millionenboni auf,
die die Banker jetzt bekommen
und auch dringend brauchen,
können sie sich doch nirgendwo mehr blicken lassen.

Gefährlich sind aber die Auftraggeber, die Retter,
die mit MillionenMilliarden-Rettungsschirmen
retten wollen, was nicht zu retten ist.
Wir können so nämlich nicht mehr weiter machen.

Aber keine Angst,
euer Geld ist noch da,
es hat nur den Besitzer gewechselt.

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Bild: Matthieu Lavanchy & James Thom

Der in der US
Tageszeitung
„Washington Post“

veröffentlichte Geheimbericht des Internationalen Roten Kreuzes,
scheint zu belegen, wovon man schon lange ausgehen konnte:
Es wurde gefoltert und zwar unter Beihilfe mehrerer europäischer Staaten.

Schläge, Schlafraub, Kälte und Hitzeschocks
lautes, teilweise wochenlanges Abspielen von Musik,
bis hin zum sogenannten „Waterboarding“.

Die zunächst von ‘Planespottern’
registrierten und dokumentierten Flugbewegungen der CIA
und der im Sommer vorgelegte Bericht des EU Sonderermittlers Dick Marty, mündeten im Fall KHALED EL-MASRI bereits in Haftbefehle gegen CIA Mitarbeiter.

Eine für die Union einheitliche Struktur
und Rechtspersönlichkeit wird immer dringlicher.
Ein EU-Verfassungsvertrags muß endlich rechtsverbindlich werden
und darf nicht irgendwelchen nationalistischen Interessen zum Opfer fallen.

Dazu muß besser kommuniziert werden,
die Bevölkerung muß mitgenommen werden.
Wer von uns weiß schon, was im Maastricht, Nizza,
oder im Vertrag von Lissabon steht.

 

 

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Neulich

lief eine Diskussionssendung
im Zusammenhang mit dem neuen Unterhaltsgesetz im Radio,
einer vom Väteraufbruch war auch dabei,
aber der kam mit seinem Anliegen nicht wirklich durch.
Daß man das Ganze auch anders sehen könnte.

Daß sich kulturell etwas geändert hat
und sich nicht nur die „Muttis“
sondern auch die Väter kümmern wollen,
anstatt nur „weggebissen“ zu werden,
wurde von den Müttern in der Überzahl verlacht.

So blieb man beim Thema.
Nur noch drei Jahre Unterhalt, Härtefall.
Trotz Kinder kein Karriereknick,
Selbtverwirklichung durch staatliche Kinderbetreuung.

Als Pappa, der seine Kinder nur selten sieht
und sie jeden Tag vermisst frage ich mich:
Wie kann man überhaupt ohne Kinder Karriere machen.
Wie ohne sie aufwachsen zu sehen,
wie ohne bei ihnen zu sein,

ein normales Leben als Vater leben?

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Denn wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

todesstern

Eine Billion Euro,

bestehend aus 500-€-Scheinen,
aufeinandergestapelt,
hätte eine Höhe von etwa 210 Kilometern.
Da fragt man sich doch, wozu noch
das Bankgeheimnis abschaffen.

Während sich das Publikum noch über
ein paar lumpige hundert Millionen Boni aufregt,
pumpt die amerikanische Notenbank
1ooo ooo ooo ooo in den Markt.

Nicht per Notenpresse, aber per Knopfdruck,
virtuell wandert durch den Amokkauf von Wertpapieren
frisches Geld auf die Konten der Banken.

Apropos drucken.
Attac hat eine täuschend echte Nachbildung der Zeit
mit Datum 1. Mai 2010 gedruckt und hunderttausend Mal kostenlos verteilteit.
Zusätzlich wurde Zeit online bis ins Detail nachempfunden.
Darin wird das Ende des Kasinokapitalismus proklamiert und
die Verstaatlichung der einen oder anderen Bank bestätigt.
Die Idee ist nicht neu,
gleiches wurde schon mit der New York Times gemacht.

Wozu der Aufwand?
Warum habt ihr nicht Geld gedruckt?
Zum Beispiel eine Billion;
durch achtzig Millionen Bundesbürger, wäre

12.500 für jeden!

 

DjDeutschland

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The war comes soon

 

                                             _

Um mit dem Vorurteil aufzuräumen,
nur Jungen würden Amok laufen.

 

Am 29. Januar 1979 erschoss Brenda Ann Spencer
mit einem halbautomatischen Gewehr Kaliber 22, welches
sie von ihrem Vater zu Weihnachten bekommen hatte,
ab 8.30 Uhr aus ihrem Schlafzimmerfenster
auf dem gegenüberliegenden Schulhof der
Grover Cleveland Elementary School in San Diego
zwei Personen und verletzte neun weitere.

Sie war zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre alt.
Die Schießerei dauerte über sechs Stunden,
währenddessen wurde sie von Journalisten angerufen.

Ihr Ausspruch „I don’t like Mondays. This livens up the day.“
der die Grundlosigkeit des Massakers unterstrich
und weltweit für Aufmerksamkeit sorgte,
inspirierte die irische Popgruppe The Boomtown Rats
zu ihrem größten Hit.