Irritation und Verwirrung

Archive for Februar, 2009

Hundert Tage fünfzig Staaten * Nevada

1216_06_60-welcome-to-nevada-sign-route-374-nevada-usa_web

Was soll man über Nevada sagen?

Sicher Wüste, natürlich Las Vegas, Indianer, Atomtests, Cowboys, Area 51,
also jede Menge Wildes, Verschworenes, Verbotenes und Giftiges.

Zum Beispiel YUCCA MOUNTAIN
773px-yucca_mountain_crest_north

Da soll für alle
Zukunft
der Atommüll hin.

Das kostet MillionenMilliarden,
Obwohl die Uhr schon längst anders tickt,
der staatliche Einlagensicherungsfonds FDIC
schloss am Freitag die Savings Bank in Nevada.

Zukunftsweisend baut dort die deutsche Firma Schott Solar 
das Solarthermische Kraftwerk „Nevada Solar One“.
Las Vegas braucht viel Strom.
vegas

Ulf Behrens und Simon Goertz
haben hier unter anderem Szenen
ihres großen Films ‘Exploding Ego’ gedreht:
exploding ego ulf behrens simon görts trailer mov amerika roadmo

DjDeutschland


Die Montagskolumne # 37 Sauereien

ARGENTINA-BISHOP/

Natürlich hat Schröder recht,

wenn er sagt, es habe keinen Sinn,
eine historische Tatsache wie dieses einmalige Verbrechen zu leugnen.
Wenn ich Williamsons Medienberater wäre, würde ich ihn jetzt sagen lassen:
„O.k. ich habe meine privaten Holocaustforschungen abgeschlossen,
das allen zugängliche Material geprüft,
habe nochmal David Irving, Ernst Zündel und Georges Theil gelesen
und gebe zu: den Holocaust kann man nicht leugnen
und wer das tut, gehört ans Kreuz genagelt.“

Du kannst einem alten Mann, der am Boden liegt,
den Schädel vor laufender Überwachungskamera zu Brei treten
und wirst dich mit Hinweis auf deinen Migrationshintergrund
und deine soziale Herkunft ‘rausreden können.

Du kannst zum Wahlkampf modernste Waffensysteme einsetzen,
als Brandopfer hunderte Kinder in einem umzäunten Gebiet töten
und das Terrorbekämpfung nennen, es wird dich niemand daran hindern.

Du kannst eine Atombombe abwerfen, die in den ersten Minuten
hunderttausend Menschen auf einmal tötet und sie geben dir
einen Orden.

Du kannst durch schmutzige Geschäfte, Misswirtschaft, Krieg,
Hunger und Betrug ganze Volkswirtschaften,
ja die ganze Welt in die Tiefe reißen, sie werden dir Kredit geben.

Aber wehe du leugnest den Holocaust,
das einmalig allerschlimmste und böseste Verbrechen ever,
dafür gibt es fünf Jahre Knast.

Pius-Bruder Richard Williamson hatte vielleicht lange Weile
nach jahrzehntelangem Leben im Zölibat.
Da mußte einfach mal etwas Aufregendes passieren.
Schon um sich von den ganzen anderen noch nicht endeckten Nazis
in Argentinien abzuheben, leugnete er einfach mal den Holocaust.

Das wirkliche Verbrechen, das Williamson gelungen ist,
ist aber, daß er tatsächlich wochenlang damit einen
nicht unerheblichen Teil Aufmerksamkeit der Medienmacht auf sich lenken konnte.

Vielleicht ist er auch ein Agent Provocateur wie Paulo Friedman und Charlotte Knobloch
und hat praktisch Schulter an Schulter mit dem Zentralrat dem Publikum die Köpfe umgedreht,
damit sie nach hinten und nicht nach vorn schauen um die Sauereien von heute zu sehen.

DjDeutschland©


Sei stark mein Herz

1037_large

Sie stark mein Herz ertrage still,

der Seele tiefes Leid.

Denk, daß der Herr es also will,

der fesselt und befreit.

Und traf dich seine Hand auch

schwer,

in Demut nimm es an.

Er lädt auf keine Schulter mehr,

als sie ertragen kann.

Zur Erbauung, für jedwede Weltreligion geeignet,  in Uromas Küche gefunden. Djdeutschland


Hundert Tage, fünfzig Staaten * Indiana

indiana3Im Indiana Dunes State Park fließt ein klares, flaches Flüßchen durch einen Eichenwald, selbst kleine Kinder können wunderbar darin spielen und baden ohne dabei zu ertrinken.
Wenn man eine mitten im Wald emporgehende, riesige Düne überwindet, wird der Blick auf den meergroßen Lake Michigan frei und bei guter Sicht kann man auf der anderen Seite Chicago sehen.

Pure Wildnis, die Racoons waren fast nicht in Schach zu halten, wir mußten unsere Kühltruhe zubinden.
Einmal bin ich im Dunkeln mit dem Rad ausversehen mitten in eine Rehherde gefahren, mit Hirsch!

Es war wirklich herrlich da und wir wollten gar nicht mehr weg aber es gab Streit und als auch noch ein Lifeguard mit der Polizei drohte, wenn ich meinem zweijährigen Sohn am See keine Hose anzöge, verließen wir den Staat augenblicklich.
Indianer haben wir keine gesehen.

DjDeutschland


Die Montagskolumne # 36 Der Letzte Opel

ie7pannenhilfe

Das Highlight nach dem Schulmädchentatort
gestern Abend war ohne Frage der Opelaner Peter Jaszczyk.
Oscarverdächtig verkörpert er authentisch wie ein Mickey Rourke
den Niedergang der glorreichen Autoindustrie.
Schon bevor er überhaupt etwas gesagt hatte, konnte jeder erkennen,
der Mann hat die letzten dreißig Jahre in einem Opel gesessen.

Wer Opel fährt, der ist kein Blender,
der braucht sich nicht verstellen
und etwas vorzugeben, was er gar nicht ist;
man ist Opel und raucht, steht man nicht am Band, Kette.
So befürchtete man auch während er redete,
er könne jederzeit in Tränen ausbrechen,
oder noch während der Sendung an Lungenversagen sterben.

Was unglaublich gewesen wäre,
wenn man sich vorstellt, die Schlagzeile
‘Opel stirbt noch während der Sendung’
hätte uns am Montag statt der Holocausleugner
aus dem Schlaf gerissen.

Aber das allerbeste war die in Anne Wills Sendung
präsentierte Unterschriftensammlung zur Verstaatlichung Opels.
Bereitwillig unterschrieb jeder die auf dem Opel Werksgelände
und in der Bochumer Innenstadt dargereichte Pro-VEB-Opel-Liste.
‘Wollt ihr die totale Verstaatlichung?’

Purer Nationalsozialismus.

Hätte auf dem Papier zusätzlich gestanden,
daß man statt des CEO’s einen Reichsverweser einsetzen
und jedwedes Brandopfer verleugnen würde,
die hätten unterschrieben.

Hauptsache Opel.

DjDeutschland (be)grüßt das bedingungslose Grundeinkommen.


Am Tag als Conny Kramer starb

Schröder will Ahmadinedschad

im Laufe des Tages zu einem persönlichen Gespräch treffen.
Ideal für Conny, den Holocaust zu leugnen
und ausgerechnet Menschenrechte anzumahnen.
Schröder, mit seiner Rede vor Wirtschaftsvertretern,
es hätte keinen Sinn,
eine historische Tatsache wie dieses einmalige Verbrechen zu leugnen,
hat verdammt noch mal Recht.
Einmal ist Kainsmal.

Derweil fliegen weiter ‘Raketen’ auf Sderod.
Sderod steht da, wo ehemals der „obskure Flecken Nadschad“ eingeebnet wurde,
also auf einem palästinensischen Friedhof.
REDRUM

Den nach Gaza Geflohenen und im Streifenghetto Eingelagerten,
bombt man als Gegenleistung die Tunnels weg,
durch die sie Waren aller Art transportieren müssen,
weil sie eingesperrt sind.
Ohne Feind kein Staat, wer will die angstfreie Gesellschaft?

In Wirklichkeit gehts nur um Atom,
Israel spricht nicht d’rüber, sogar die Schweden machen wieder mit,
Saab ist pleite, Opel auch.
Es gibt Probleme mit der Pipeline, der Rubel ist im freiem Fall.
Nordkorea hat einen Erstschlaganfall,
die Realität hyporealestatetisiert.

Wir werden dazu auf Holo-Kost gestellt,
Bombenholocaust, Bankenholocaust etc.
und leugnen bis zur Erschöpfung, daß wir menschlich bankrott,
die Terroristen und die Mörder sind.

Dj


Staatsstreich in der Schweiz

schweiz1-796261

Was für die Türken der Atatürk,

ist für die Schweizer

das Bankgeheimnis.

„Dass die Schweizerische Finanzmarktaufsicht (Finma)
in einer bisher einmaligen Aktion
Daten von einigen hundert Kunden der UBS
an die amerikanischen Behörden ausliefert,
ist ein folgenschwerer Schlag für den Finanzplatz Schweiz.

Der Preis der ganzen Aktion ist umso höher,
als keineswegs sicher ist,
wie viel eine solche staatspolitisch begründete Torpedierung
des Bankgeheimnisses der Bank, die es zu retten gilt, wirklich nützt.
So ist das «Settlement» trotz einer Herausgabe von Daten
mit einer Buße von einigen hundert Millionen Dollar verbunden.“ (Quelle NZZ)

Der Schweizer ist normalerweise nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen,
es gibt dort die Redensart: „Man kann den Hunden das bellen nicht verbieten“,
aber beim Bürgerrecht Bankgeheimnis hört der Spaß für den Eidgenossen auf.

Die Schweizer sind hoffentlich nicht so blöd wie die Deutschen und lassen sich
wie im Falle Hypo Real Estate mit Steinbrücks und Merkels Stammtischparolen
Sand ins Auge streuen.

Jetzt ist es Zeit, Armbrust und Apfel wieder aus der Tasche zu holen
und den räsen Junkern Einhalt zu gebieten.

DjDeutschland


Hundert Tage, fünfzig Staaten * Colorado

coloradodaggiColorado – die Süßigkeitenmischung von Haribo, von der man irgendeine Zutat besonders gerne und einen anderen überhaupt nicht mag. Lakritzkonfenkt zum Beispiel.  Deshalb teilt man sich am besten immer eine Tüte Colorado mit jemandem, der andere Vorlieben als man selber hat.

Mit Denver, der Haupstadt Colorados verbinde ich den Denver-Clan, der auf mich als Kind eine ähnlich diskrepante Faszination ausübte wie die Lakritzmischung. Alexis Colby und ihr Ex-Ehemann Blake Carrington währen möglicherweise wie geschaffen dafür gewesen, sich eine Tüte Colorado zu teilen, in der Serie werden allerdings nicht die unterschiedlichen Vorlieben, sondern die gegenseitige, unerbittliche Abneigung der beiden thematisiert.

 

colorado

Heute unterzeichnet Obama in Denver das 787 Milliarden schwere Konjunkturpaket, das ein bißchen daher kommt wie eine Tüte Colorado; Steuererleichterungen, Investitionen in den Bereichen Infrastruktur ( Straßenbau, Schulrenovierung und Computer-Infrastruktur), Gesundheitswesen und neue Energien sowie Arbeitslosenhilfe und Beihilfe zur Krankenversicherung. ..

Djunes für Djdeutschland wünscht guten Appetit


Toxisch

bambi-loop
Bambiloop

Etwa 16.400 Kinder sterben täglich weltweit an Hunger,

das sind circa 11 pro Minute.
Von Zeit zu Zeit werden auch mal hunderte weggebommt.
Ursel von der Leyen will jetzt die deutsche Kinderproduktion ankurbeln,
die sterben ja nicht an Hunger, es werden der Führung einfach zu wenige geboren.

Den alten Schachteln, die ihre Kraft und ihre Jugend
Beruf und Karriere geopfert haben
und die ihre Selbstverwirklichung noch abrunden wollen,
werden zur Sicherheit gleich drei, vier Eier reingeballert
und so sind die Mehrlingsgeburten
in die Höhe geschossen.

Gab es in früheren Zeiten vielleicht ein, zwei Vierlingsgeburten
pro Jahrgang in Deutschland,
gibt es heute ungefähr 700!
Ein Abwasch und die Lösung für’s demographische Problem.
Künstliche Befruchtung soll jetzt
von den Krankenkassen bezahlt werden.Das ist Nazimäßig!

Im Atlantik sind zwei U Boote zusammen gestossen.
Von der atomaren Ausrüstung der U-Boote
sei zu keiner Zeit eine Gefahr ausgegangen…
Wir sind trotzdem abgeschreckt!

Shoichi Nakagawa ist zurückgetreten,
wegen der scharfen Kritik an seinem
peinlichen Auftritt beim G7-Treffen in Rom.
Der japanische Finanzminister
hatte bei einer Pressekonferenz gelallt.
Vorwürfe, er sei betrunken gewesen, wies er zurück.
Schuld seien Schlafmangel
und ein Medikament gewesen.
Welches?

Der designierte Linzer Weihbischof
Gerhard Maria Wagner
hat am Sonntag um die Rücknahme seiner Bestellung gebeten.
Schade. Der Mann, ein Steher, hatte wirklich Unterhaltungswert
und hätte auf Jahre hin Munition für die Gazetten geliefert.

Also wozu
eigentlich eine Badbank für toxische Papiere?
Es gibt nicht genug Bäume für Papier
um diese ‘Werte’ darauf zu drucken.
Last uns Reset drücken,
nullen und von vorne anfangen.

DjDeutschland grüßt das ‘stabsgefreite Großkampfschiff  Ben’ 
im Bundeswehrkrankenhaus Wandsbek Gartenstadt


Die Montagskolumne # 35 Selbstschuld

light-shines-between2

Angela geißelt die Boni der Bankmanager

Sie befindet sich damit beim Thema
Banken/Finanz/Systemkrise
auf dem Stammtischnivau,
wie etwa 9o% der Bundesbürger.

Klar, daß die Exporte zum Beispiel
im Maschienenbau einbrechen.
Das ist das eine Fünftel,
welches unsere Exportwirtschaft
an der Volkswirtschaft einnimmt.
Deutsche Technologie zur Produktion,
für rechtlose Arbeiterheere und deren Kinder in den Schwellenländern.
Zur Zeit läuft da nicht mehr so viel und es ist billiger,
leere Container um den Globus fahren zu lassen
anstatt im Hamburger Hafen Lagergebühr zu zahlen.

Du bist Bankenkrise!

Die Rüstungsexporte
laufen weiter, besser wie nie.
Die U-Boote,
die wir am Parlament vorbei
an das bankrotte Pakistan geliefert haben,
werden totgeschwiegen.
US-Drohnen bombardieren derweil weiter
im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet Aufständische.
Die, die gegen Besatzung kämpfen,
werden natürlich alle vom Iran bezahlt und gesteuert.
Gebe es den Iran nicht, müßte man ihn erfinden.

Bei uns steigen ebenfalls die Arbeitslosenzahlen;
um die Statistik zu frisieren, sollen weitere Abwrackprämien
in die Arbeitslosenindustrie fließen, mehr Arbeitsvermittler.
Der Platz Eins im Bereich Umwelttechnik
und erneuerbarer Energie ist schon verspielt,
Obama wird an uns vorbeiziehen.

Es wird sich in diesem Land nichts ändern,
wenn wir nichts ändern!

Politiker mit Visionen gibt es hierzulande nicht,
nicht einmal welche mit europäischer Perspektive.
Das Volk wird für dumm verkauft
und läßt sich weiter ablenken
mit ‘Brandopferleugnung’und Terrorlügen,
es wird auch weiter keinen freien Markt geben,
sondern nur Schutzgeld für die alten Seilschaften.
Sind wir doch zu blöd,
unser Geld in die richtige Richtung zu investieren.

Deshalb jetzt Petition für das bedingungslose Grundeinkommen zeichnen!

DjDeutschland


Gerhirngewaschen

plakat_web1Am Freitagmorgen
erinnerte mich mein Radiosender an die Zerstörung Dresdens
1945.
Wie der Sprecher berichtete,
hätten Historiker bewiesen,
daß („nur“) 25 000 Menschen diesem minutiös geplanten Feuersturm zum Opfer gefallen wären.
Ich war hellwach, das hörte sich gewaltig nach der ‘Holocaustleugnung’ an,
hol‧o‧caust [hɔləkɔːst]

Langenscheidts Wörterbuch Englisch

Massenvernichtung f; Brandopfer n
Ho|lo|caust[hɔləkɔ:st]

Duden 24. Auflage 

Tötung einer großen Zahl von Menschen,
bes. der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus.
der Kampagnie, mit der wir über die letzten Wochen überzogen werden, die – wie ich meine – von der Gegenwart, den Gewaltexzessen und handfesten Krisen und deren Lösung nur ablenken soll.

 



„Nicht nur in Dresden mündet daher die Rekonstruktion deutscher Identität in die Verdrängung der geschichtlichen Wirklichkeit durch einen Mythos,“ las ich im Internet nicht etwa bei der Rechten, sondern bei der Antifa.

Wir gehen ausschließlich – wie in jedem Jahr – mit mehreren tausend Menschen der Opfer von Dresden,
aber damit natürlich auch der Opfer anderer Städte, gedenken,“
lese ich bei der NPD!

Ulrike Meinhof schrieb
in konkret, Nr. 3, 1965

„In Dresden ist der Anti-Hitler-Krieg zu dem entartet, was man zu bekämpfen vorgab und wohl auch bekämpft hatte: Zu Barbarei und Unmenschlichkeit, für die es keine Rechtfertigung gibt. Wenn es eines Beweises bedürfte, daß es den gerechten Krieg nicht gibt – Dresden wäre der Beweis. Wenn es einen Beweises bedürfte, daß der Verteidigungsfall zwangsläufig zu Aggression entartet – Dresden wäre der Beweis. Wenn es einen Beweises bedürfte, daß die Völker von den kriegsführenden Regierungen selbst mißbraucht werden – Dresden wäre der Beweis. Daß an der Bahre Sir Winston Churchills das Stichwort Dresden nicht gefallen ist, legt den Verdacht nahe, Dresden sollte immer noch dem Volk angelastet werden, das doch selbst betrogen worden ist. Es ist der gleiche Takt, den die Bundesregierung praktiziert, wenn sie die Verjährungsfrist für in der NS-Zeit begangenen Mord nicht aufhebt. Wer die Täter nicht denunziert, denunziert aber die Völker.“


Burkhard Müller-Ullrich
brachte es im Kulturtreff bei der Bearbeitung eines ganz anderen Themas auf den Punkt:

„Es geht ja, auch das lehrte uns Einstein, absolut nichts verloren: kein Quäntchen Energie, kein bisschen Masse, nicht mal eine einzige Tüte Müll.

Doch während Energie und Masse uns im Alltag weitgehend egal sein können, ist der Müll ein philosophisches Problem. Denn Müll ist nicht nur durch seine Wertlosigkeit definiert, Müll ist auch das, was verschwinden muss. Indem der Mensch „Müll“ sagt, denkt er Vernichtung; Müll ist der Inbegriff des zu Vernichtenden. Das wiederum gehört zu den Besonderheiten der menschlichen Spezies: Der Mensch ist das Müll denkende und dadurch Müll produzierende Wesen.


Diese Tatsache hat eine geradezu theologische Dimension. Wenn nämlich die Kreation von Dingen ein göttlicher Zug ist, dann ist die Destruktion des Abfalls ein eher teuflischer.“

s1einstein1

Albert Einstein (1879-1955) lebte von 1902 bis 1909 in Bern


DjDeutschland gegen Faschisten und deren Aufmärsche von links bis rechts


Hundert Tage, fünfzig Staaten * New Hampshire

new_hampshirePeters Tochter Molly ist dort geboren, Oskar in Berlin, Judd Alan Gregg, der ehemals designierte Handelsminister im Kabinett Obamas,  in Nashua. Der Protestant und Vater von zwei Kindern war dort Gouverneur & arbeitete als Rechtsanwalt.

Seine Kandidatur hat er nun zurückgezogen. Man sollte jedoch nicht sonderlich überrascht sein, daß ein Gewinner der Powerball-Lotterie  diese momentan derart unbeliebte Position abschlägt.

Owohl das aktuelle US-Konjunkturpaket wesentlich viel mehr verspricht als das deutsche und zu Guttenberg sicher auch nicht gerade gedrängelt hat…sagte Gregg: „Mir ist klar, dass ein Rückzug jetzt unfair ist, aber das ist einfach ein Schritt zu viel für mich.“



Natürlich, New Hampshire ist für seine sparsamen Regierung bekannt. In dem neuenglischen State gibt es weder einen Etat, noch eine allgemeine Mehrwert- oder Einkommenssteuer.

LIVE FREE OR DIE

Djoan Maple für Djdeutschland


Hundert Tage, fünfzig Saaten * Arkansas

arkansasWir wollten nur mal kurz in Arkansas sein.
Der damalige amerikanische Präsident Clinton ist dort in ‘Hope’ geboren.
Wir hielten einfach irgendwo am Wegesrand und versuchten einen Espresso mit dem ‘Coleman PerfectFlow“InstaStart“ 2-Burner Stove’ zu kochen. Das klappte zunächst nicht, weil das verdammte Ding einfach nicht funktionierte.

Die einzigen ‘Arkansanesen’ die wir zu sehen bekamen, befanden sich in der Luft mit Ultraleichtflugzeugen.
Letztendlich genossen wir unseren Kaffee und schauten ihnen dabei zu .

 

Es war ein schöner Tag.


relocation_billclinton_m2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Little Bill



Israels mächtigste Waffe

antsemitismusGastbeitrag von Jegrafowitsch Petrow

Phosphorgranaten
und
Dime-Bomben
gehörten zu
jenen Waffen,
die Israel
während der
dreiwöchigen
Militäroperation
„Gegossenes Blei“
gegen die
palästinensische
Zivilbevölkerung
eingesetzt hat.
Das Ergebnis sind
mehrere Tausend Verletzte
und mehr als tausend Tote.

 

 

 

Viel verheerender ist aber jene Waffe, die Israel seit Jahrzehnten gegen den
Westen einsetzt. So primitiv diese Waffe ist, ist ihr Einsatz stets von
Erfolg gekrönt. Jeden, auf den sie niedersaust, macht sie kampfunfähig, und
der Betreffende muss sich geschlagen zurückziehen, wenn er keinen weiteren
Schaden nehmen will. Gemeint ist die Antisemitismuskeule, die stärker ist
als jede physische Waffe, die Israel besitzt. Sie ist selbst dann wirksam,
wenn man sich ihres Missbrauchs bewusst ist. Je größer und zahlreicher die
Kriegsverbrechen Israels sind, desto stärker kommt sie zum Einsatz. Die
Anwendung dieses Instruments steigt proportional zu den Verbrechen, die
Israel an den Palästinensern begeht.

Israel hat keine Angst vor einem zweiten Holocaust, denn es handelt sich um
eine Atommacht, die dazu noch die Weltmacht USA auf seiner Seite weiß. Es
ist kaum vorstellbar, dass Israel sich tatsächlich vor einer erneuten
Judenverfolgung in Deutschland oder anderswo fürchtet. So gibt es
beispielsweise in Deutschland keine Übergriffe auf Juden oder gar jüdische
Todesopfer durch Angriffe mit antisemitischem Hintergrund. Das Schlimmste
ist vielleicht ein aufgemaltes Hakenkreuz auf einem jüdischen Grabstein oder
einer Synagoge. Im Allgemeinen interessiert es jedoch niemanden, wer nun
Jude ist. Selbst die rechte Szene in Deutschland richtet sich bei allen
antisemitischen Parolen in erster Linie gegen Ausländer, die immer wieder
Opfer rechter Übergriffe werden. Und auch unter den Palästinensern steht
nicht das Judentum als Religion im Mittelpunkt, sondern es ist der Zionismus
als politische Bewegung, der verurteilt wird. So werden beispielsweise in
den arabischen Medien ausschließlich die Begriffe „Zionisten“ und
„Zionismus“ verwendet. Die Ausdrücke „Juden“ und „Judentum“ tauchten selbst
während des blutigen Massakers in Gaza nicht auf. Die Antisemitismusdebatte,
die Israel weltweit aufrechterhält, liegt somit nicht in einer ernsten
Gefahr für Juden oder Israel begründet.

In der Realität sucht man vergeblich nach einer Bestätigung der Behauptung,
der Antisemitismus habe in den letzten Jahren in der Welt zugenommen.
Vielmehr ist zu beobachten, dass die Israelkritik zugenommen hat und die
Antisemitismusdebatte genau dann entbrennt, wenn Israel seine
Menschenrechtsverbrechen gegen die Palästinenser intensiviert, weil dann
nämlich die Kritik an der israelischen Politik zunimmt und die Welt auf die
permanenten Verbrechen Israels aufmerksam wird. Aus diesem Grund gaukelt
Israel lediglich vor, über ein Aufkommen von Antisemitismus wachen zu
müssen. Dies hat den einzigen Zweck, jede internationale Kritik an der
israelischen Politik gegenüber den Palästinensern sowie jede Form der
Einmischung in die Verbrechen Israels oder jede Parteinahme für die
Palästinenser zu unterbinden. Denn die Antisemitismuskeule kommt immer nur
dann zum Einsatz, wenn jemand es wagt, Israels Politik öffentlich zu
kritisieren.

Es ist jedoch kein Fall belegt, dass eine öffentliche Person ihre
Israelkritik mit einer Judenkritik vermischt hätte. Die Kritik richtet sich
gegen die israelische Besatzungsmacht, nicht gegen die Religion oder
Volkszugehörigkeit dieser Besatzungsmacht. Sie könnte genauso gut den
christlichen, den buddhistischen oder sonst irgendeinen Glauben vertreten;
sie bleibt trotz allem eine Besatzungsmacht und Israel ein Okkupantenstaat.
Israel ist sich durchaus der Tatasche bewusst, dass die Kritik an der
israelischen Politik ihren Menschenrechts- und Kriegsverbrechen gilt und
nicht der jüdischen Religion oder Rasse. Genau darin liegt die Notwendigkeit
eines effizienten Einschüchterungsinstruments, da Israel weiß, dass es sich
nicht an internationales Recht hält. Dieses Einschüchterungsinstrument wirkt
nicht nur in Deutschland, das die Schuld am Holocaust trägt und dessen
Schuldgefühle zu einer Kritikunfähigkeit geführt haben, sondern in allen
westlichen Staaten.

Der Antisemitismusvorwurf ist das mächtigste Einschüchterungsinstrument
überhaupt. Und obwohl dies inzwischen bekannt ist und man um die
Antisemitismus- bzw. die Holocaustkeule weiß, zeigt sie keine Einbußen in
ihrer Wirksamkeit. Wird jemand mit dem Vorwurf des Antisemitismus
konfrontiert, weiß die Öffentlichkeit im Grunde, dass der Betreffende
lediglich mundtot gemacht werden soll. Beispielsweise glaubte niemand
ernsthaft daran, dass der deutsche Schriftsteller Martin Walser tatsächlich
ein Antisemit ist, nur weil er 1998 anlässlich der Verleihung des
Friedenspreises des deutschen Buchhandels die Instrumentalisierung des
Holocaust verurteilte. Völlig absurd war auch der Antisemitismusvorwurf des
jüdischen Publizisten Henryk M. Broder gegen Evelyn Hecht-Galinski im
vergangenen Jahr. Er warf ihr „antisemitsch-antizionistische
Gedankenlosigkeiten“ vor. Absurd ist der Vorwurf vor allem deshalb, weil
Hecht-Galinski die Tochter des früheren Präsidenten des Zentralrats der
Juden ist. Sie hatte den Zentralrat der Juden in Deutschland als „Sprachrohr
der israelischen Regierung“ bezeichnet und als „Sprachrohr der israelischen
Propaganda-Maschinerie“. Sie gilt als scharfe Kritikerin der Israelpolitik.

Hecht-Galinski, d. h. eine Jüdin, als Antisemitin zu bezeichnen,
widerspricht dem gesunden Menschenverstand, und niemand nimmt an, dass
Personen wie Hecht-Galinski tatsächlich antisemitische Tendenzen haben.
Dennoch lassen sich viele von der Antisemitismuskeule abschrecken, Kritik an
Israel zu üben, auch wenn sie keine Antisemiten sind und jeder das weiß. Der
Grund hierfür liegt im Umstand begründet, dass Israel der restlichen Welt
eine moralische Überlegenheit suggeriert und der Denunzierte in moralische
Erklärungsnot gerät. Daher ist die Antisemitismuskeule immer auch eine
Moralkeule, mit der niemand geprügelt werden möchte. Dass diese Form der
Einschüchterung tatsächlich wirkt, zeigte sich im Jahr 2006, als der
norwegische Autor Jostein Gaarder in Zusammenhang mit dem Krieg Israels
gegen den Libanon das israelische Vorgehen scharf kritisierte. Nachdem
Gaarder als Antisemit öffentlich an den Pranger gestellt wurde, entschied er
sich, sich in Zukunft aus der Nahostdebatte herauszuhalten. Selbst banale
Äußerungen, die nichts mit einer Israelkritik zu tun haben, werden sofort
gerügt. So verglich Hessens Ministerpräsident Roland Koch im Jahr 2002 die
Nennung der Namen reicher Deutscher durch Frank Bsirske, den Chef der
Gewerkschaft ve.rdi, als „eine neue Form von Stern an der Brust“. Für diese
harmlose Äußerung musste er sich entschuldigen.

Michel Friedmann

Gerade Deutschland hat sich in die Position einer uneingeschränkten
Solidarität für Israel drängen lassen und nichts aus seiner Vergangenheit
gelernt. Anstatt die historische Lehre zu ziehen, nie mehr zu Unrecht zu
schweigen, fühlt sich Deutschland bis in alle Ewigkeit dazu verpflichtet,
Israels Verbrechen gegen die Palästinenser zu verteidigen. So lautete der
Standpunkt Rudolf Dreßlers, des ehemaligen deutschen Botschafters in Israel,
in der Talksendung „Hart aber fair“, die am 21. Januar 2009 auf ARD
ausgestrahlt wurde und das Thema „Blutige Trümmer in Gaza ? wie weit geht
unsere Solidarität mit Israel?“ hatte: „Gerade wegen unserer Vergangenheit
haben wir eine besondere Verpflichtung gegenüber Israel ? und gegenüber uns
selbst. In Deutschland darf nie der Satz gelten: ‘Jetzt ist aber mal
genug!’“

Die Sendung endete damit, dass sie von ihrem Thema „Gaza“ und der Frage nach
der Legitimität einer Israelkritik in Deutschland abwich und auf die
vermeintlich weiterhin vorherrschenden Vorurteile gegen Juden einging, um
den Zuschauern die eigentliche Fragestellung wieder aus dem Bewusstsein zu
löschen, so dass am Ende das Thema „Antisemitismus“ im Vordergrund stand.
Vor allem Talkgast Michel Friedmann, ehemaliger Vizepräsident des
Zentralrats der Juden, nahm jede Gelegenheit wahr, zu diesem Thema
hinzuleiten und die Antisemitismuskeule gegen jene zu schwingen, die mit
ihrer Israelkritik nicht zurückhielten. So lauerte er auf jede Äußerung
jener Talkgäste, die Israels Politik kritisierten, wie etwa auf den
CDU-Politiker Norbert Blüm. Da Blüm kein Amt mehr innehat, musste er die
Angriffe Friedmanns auch nicht fürchten. Zudem hat er den
Antisemitismusvorwurf als Instrument längst durchschaut: „Wer wie ich Israel
offen kritisiert, gilt schnell als Antisemit. Und mit dieser Empörungskeule
sollte ich immer wieder mundtot gemacht werden.“

Nicht ganz zufällig ist wohl auch das demonstrative Wegbleiben von
Vertretern des Zentralrats der Juden in Deutschland während der diesjährigen
Holocaust-Gedenkfeier im Bundestag am 27. Januar ? genau einen Monat nach
Beginn des israelischen Angriffs auf Gaza. Begründet wurde dies zum einen
mit dem Argument, dass die Vertreter des Zentralrats nie explizit als
Überlebende des Holocaust begrüßt wurden, und zum anderen damit, dass der
Antisemitismus in der Gesellschaft zugenommen habe. Fast zeitgleich brach
Charlotte Knoblauch, Präsidentin des Zentralrats, den Dialog mit der
katholischen Kirche ab, da der Papst die Exkommunikation des Bischofs
Richard Williamson aufhob, der meinte, dass Juden nie in Gaskammern ermordet
worden seien. Es ist mehr als offensichtlich, dass der Zentralrat der Juden
hier wieder eine Antisemitismusdiskussion lostreten wollte, um von den
israelischen Verbrechen abzulenken und die in Deutschland aufkeimende
Israelkritik abzuwenden.

Norman Finkelstein

Die Bloßstellung des Gedenkens an den Holocaust als reines Instrument soll
ebenso unterbunden werden wie jede Kritik an der Israelpolitik. So wurde der
amerikanische Politikwissenschaftler Norman Finkelstein, Autor des Buches
„Die Holocaust-Industrie“, als Verschwörungstheoretiker abgetan und sein
Buch als unwissenschaftlich bezeichnet. Denn als Juden, dessen Eltern das
Warschauer Ghetto überlebt hatten, konnte man ihn schlecht als Antisemiten
bezeichnen. Also machte man ihn durch den Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit
einfach unglaubwürdig.

Israel will vor allem jene Stimmen zum Schweigen bringen, die aus dem
westlichen Lager die israelische Politik als Unrecht anprangern, da die
Israelkritik, die aus der islamischen Welt kommt, ohnehin kein
internationales Gehör findet und die Muslime sich darüber hinaus nicht vom
Instrument des Antisemitismusvorwurfs einschüchtern lassen. Es handelt sich
daher um ein Druckmittel, das vornehmlich gegen den Westen eingesetzt wird.

Haben die Kriegsverbrechen Israels jedoch eine solche Dimension angenommen,
dass selbst diese Waffe versagt und internationale Kritik am israelischen
Vorgehen laut wird, bleibt Israel am Ende noch die Garantie, dass die USA
jede internationale Bemühung durch ein Veto behindern?

Jegrafowitsch Petrow


SchwarzRotGold

198803119880311988031

Finanzkrise, Bankenkrise, Systemkrise,

jetzt geht es darum, wer sich auch zukünftig Macht und Einfluß sichern kann.
Man stelle sich vor, das Geld des ‘Rettungsschirms’ flösse nicht in das virtuelle Geldsystem,
nicht als Abwrackprämie in vorsintflutliche Autoindustrien und ihre fossilen Antriebe und Pipelines,
sondern in eine dezentrale, effizientere Stromproduktion und Energieeinsparung.

Es könnte ein richtiger Wettbewerb stattfinden, der im Ergebnis Produkte zu Tage fördert,
die die Entwicklung der Bundesrepublick Deutschland auf Jahre hin sichern könnte.
Man könnte die ganze Welt daran teil haben lassen!

Zum Beispiel Solarpennels produzieren, die übrigens auch an bewölkten Tagen,
Freie Energie in Wasserstoff umwandeln, Strom den man Verlustfrei transportiert,
in neue Autos tanken könnte.

Jeder könnte auf verschiedenste Arten und Weisen saubere Energien produzieren.
Überkapazitäten könnten in volkseigene, europäische Verbundnetze geliefert und daran verdient werden.
(Noch ein Anreiz Energie einzusparen)

Es würde Buttermilch aus unseren Poren fliessen!

Die letzte Schlacht gewinnen wir!

solarroll-laptop_l3

Natürlich muß ins Grundgesetz, daß wir nachfolgenden Generationen
kein jahrtausendelang strahlendes Erbe hinterlassen dürfen!

DjDeutschland grüßt das
AKTIONSNETZWERK GEGEN GENTRIFICATION


Die Montagskolumne # 34 Welt/Politik/Klima

7_exilicmindsChow Martin

Etwa 350 Spitzenpolitiker, Militärs, Geheimdienstler
und Wissenschafter…

Die 45. Sicherheitskonferenz in München ist ein Gradmesser fürs weltpolitische Klima.
Die Gespräche umfassen die Aspekte Nato, Russland, Energieversorgung und Naher Osten.

Der Iraner Larijani warf den USA «doppelte Standards» vor.
„Während sein Land für die Atompolitik verurteilt werde, hätten die USA keine Schwierigkeiten mit Israels Nuklearprogramm oder Atomtests in Pakistan und Indien. Gegen diese Länder gebe es keine Sanktionen.“

Erst 2007 hatte Wladimir Putin eine aufsehenerregende Rede gehalten, die an die Zeiten des Kalten Krieges erinnert und den Kurs von George W. Bush als Bedrohung für die globale Sicherheit gebrandmarkt hatte.

Der libysche Präsident und neue Vorsitzende der Afrikanischen Union, Gaddafi,
hat das Piratentum vor der somalischen Küste verteidigt.
Der kenianischen Zeitung „Daily Nation“ sagte Gaddafi, das Vorgehen der Fischer sei eine Art Verteidigung

gegen die gierigen Nationen des Westens. Es handele sich deshalb nicht um Piraterie.
Ein mit Kampfpanzern beladener ukrainischer Frachter war für drei Millionen Dollar
nach vier Monaten frei gekommen.

Karzei erinnert die internationale Gemeinschaft an die vielen Toten unter der Zivilbevölkerung,
die immer wieder als Kollateralschaden verbucht, auch mit deutscher Aufklärung weggebomt werden.
Er will mit gemäßigten Taliban Frieden schließen.

Ausgerechnet US-Vizepräsident Joe Biden schlägt „einen partnerschaftlichen Ton“ an und verspricht für die Zukunft mehr auf diplomatische Lösungen setzen zu wollen.

Kein Shock and Awe,
kein gegossenes Blei,
Change is comin’

DjDeutschland


„Holocaustbefürworter“

palestinianlandloss1 Neulich wärend der Messe

Ausgerechnet ein Migrant,
(Deutsch Leistungskurs)
hat mich darauf gebracht;    

Wenn einer sagt: „Ich bin Holocaustleugner“, dann hat er damit den Holocaust bestätigt! Würde er jetzt gefragt, ob er ein Holocaustleugner sei, dann müßte er antworten: „Nein, ganz im Gegenteil, ich bin Holocaustbefürworter!“

sprachlos DjDeutschland


Hundert Tage, fünfzig Staaten * New York

We NY

Nach einem Champagner-Kaviar- opulenten Aufenthalt im China Grill, fand ich nach dem Aufwachen im SoHo-Grand  meine Schuhe im Zimmer eines anderen Gastes, mit dem ich mich über Nacht angefreundet hatte. Um am ersten Tag in New York den Eindruck zu erwecken, daß ich mich damals täglich auf dem Parkett unten im World Trade Center bewegte, musste ich nur ein „How are ya’ “ in die Menge hineinwinken, um sofort von jedem die Reaktion eines alten Bekannten zurück zu bekommen.

newyorkbw
USA NEW YORK FREIHEITSSTATUE

Auch ‘The Big Apple’ genannt, repräsentiert NY nicht Amerika, das behaupten jedenfalls die Touristen aus Kansas, wenn sie an den Broadway kommen, um Bier zu trinken und ein Stück metropolitische Kultur zu erfahren. Verglichen mit New York ist Amerika in seiner Seele kleinbürgerlich, spießig und langweilig; außer vielleicht LA, San Francisco und Miami. (Las Vegas überdies besitz keine Seele, nur eine Wüste!)

Keine Stadt der Welt symbolisiert wie New York, dass trotzdem alles möglich ist. Ich denke so, seit ich Salinger gelesen habe, Updike und Raymond Carver. Hier kannst Du es schaffen, in einer Stadt, die laut Sinatra nie schläft.

Armin Müller Stahl spielte in Jim Jarmuschs „Night on Earth“ einen deutschen Taxifahrer in New York. Sein Fahrgast, ein schwarzer Bruder aus Brooklyn, der Bronx oder Harlem. New York ist der Hudson-River, sein Hafen in Downtown Manhattan, die Fähre, der ständige Wind, der durch die Häuserschluchten fegt, die Brooklyn Bridge, die NY- Stock Exchange & die Wallstreet; die 5th Ave mit ihren Boutiquen und die anziehende Miss Liberty.

new-york-1075_k

In Manhattan fließt das GELD, das gar nicht da ist und hierher zieht es die Menschen, die gar keins oder zuviel davon ausgeben können. Zu den Schaufenstern von Tiffanys und in den Central Park. New York ist der Schmelztiegel der Visionäre und Illusionäre, Heimat des MOMA und Man Rays, die Wiege des organisierten Verbrechens, Rockefellers; Haupt- und Altersruhesitz der zahnlosen UN, hier leben so viele unterschiedliche Menschen auf so engem Raum, dass es außer Toleranz oder Ignoranz keine Haltung geben kann. Nirgendwo wird man so oft zu einem Drink, einer Party, einer Vernissage eingeladen, kommt so beliebig ins Gespräch wie in New York im Taxi, im Deli, auf dem Broadway. Stadt der einsamen ♥’en; wer es hier schafft, hat es überall geschafft.

Hoffentlich auch die New York Times!


Rumble On The Beach

image-4


Hundert Tage, fünfzig Staaten * Georgia

ga-regDas Passieren der Grenze von Florida nach Georgia machte mich glücklich. In Atlanta, im Stone Mountain National Park, mit dem größten Monolithen der Erde, auf den eine Schweizer Seilbahn führt und in den amerikanische Präsidenten eingehauen sind, traf ich die Rebels; Drogensüchtige, Kriminelle, die auf einem Campingplatz lebten …hier liegt auch seit dem Djuniors Plazenta begraben. Die Rebels hatten eine Möglichkeit Haschisch zu rauchen, ohne dass man es sehen konnte, sie waren nette, gesprächige Leute.

 

In Atlanta befindet sich auch der scheinbar unbegrenzt fließende CocaCola-Urquell

 

Besser gesagt:

Die Verköstigungs-Abteilung der Company

mit den unterschiedlichsten Blubber-Produkten aus aller Herrenweltländer. Dort laufen auf kleinen Bildschirme über den Refill-Automaten und Fastfood-Tischchen die internationalen Werbespots mit entsprechender Musik. Die Coke-Fontaine, ein Inbegriff des wahr gewordenen amerikanischen Traums, an dem sich echte Liebhaber mit entsprechend trainierter Blase laben, sprudelt und spritzt unermüdlich vor sich hin. Und der obligatorische Souvenirshop führt zu jeder Jahreszeit Weihnachts-Dekoration!

 

Konversation mit Atlanta-Hawks, netten, gesprächigen Leute in Trikots, mit Luftballons auf dem Kopf, lohnt sich in Atlanta aber mindestens genauso wie das Benutzen des Roomservice-Frühstückbestell-Türhängerteils im Nikkon-Hotel!

georgia_flagge


Die Montagskolumne # 33 Europa


Jing


fallgold640

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                               

In Griechenland brennen die Straßen,

in Frankreich demonstrieren Hunderttausendende gegen die Regierung Sarkozy,
Island laufen die gutausgebildeten jungen Leute weg,
Irland will keinen Vertrag unterschreiben, das British-Pfund-Empire liegt am Boden.

Deutschland müht sich weiterhin die Vergangenheit zu beschwören und schuldig zu sein und überzieht gehorsam seine Bevölkerung mit Desinformation.
Liest man die Titelseite einer Sonntagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung,
„Terror Ziel Deutschland“,
„Iran applaudiert Erdogan“,
Bad is beautiful, lautet die inverse Logik des Obama- Zeitalters“,

erreicht man Stürmer Niveau.

Einig ist man sich nur darin, ein gescheitertes virtuelles Geldsystem, das für Armut, Bildungslosigkeit, Zerstörung und Vernichtung verantwortlich ist, mit virtuellem Schutzgeld am Leben halten zu müssen, das bei uns nicht ankommt, auf das immer nur Wenige Zugriff haben, sind wir doch viel zu beschäftigt mit dem Bezahlen der Rechnungen, um dieses System zu hinterfragen.

Eines will man von Istanbul über Berlin, London, Paris, bis Tel Aviv ganz gewiß nicht,
die angstfreie Gesellschaft.

Trotzdem Danke Recep Tayyip Erdogan

die Erwiderung: „Wenn es um töten geht, mit Töten kennt ihr euch sehr gut aus“,
auf die unsäglich dummdreiste und verzerrende Äußerung Shimon Peres’ auf dem Weltwirtschaftsforum:
„Was würden sie denn tun wenn hunderte ‘Raketen’ auf Istanbul abgefeuert würden“, zeigt Eindrucksvoll, wer eigentlich in Europa angekommen ist und wer nicht. Erdos Kontrollverlust in Davos, egal welcher Meinung man auch sein mag, unterscheidet ihn immerhin von allen anderen durch Herz und Sinn für Gerechtigkeit.

DjDeutschland


Follow

Get every new post delivered to your Inbox.