Archiv nach Monaten: Januar 2009

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Der Pontifex will wieder für die Juden beten.

„Daß er ihre Herzen erleuchtet“ und sie „Jesus erkennen“ ,
den König der Juden, „den Retter aller Menschen“.

Na gut, dann würde man immerhin an Erlösung glauben, statt an Vergeltung.

„Aus pastoraler Sorge und väterlicher Barmherzigkeit“ hat der Pope obendrein
den „abscheulichen Lügner“ Bischof Richard Williamson rehabilitiert.

Der leugnet noch heute Verbrechen, die vor sechzig Jahren begangen wurden!
Ein Skandal?

Ich persönlich empfinde es als Skandal, daß man die Verbrechen von heute leugnet.
Egal welchen Namen die Täter auch tragen, welchen Gott sie auch im Munde führen,
in wessen Namen, aus welchem Grunde sie morden.

Hunderte Kinder, die ihrem Schicksal nicht entfliehen können,
zu töten und zu verletzen, ist ein Verbrechen.

Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung?
Tridentinische Messform, abgebrochene Beziehungen?
Ein Zentralrat, der nicht gedenken will, weil seine Namen nicht erwähnt wurden?
Will man uns verarschen?

Untersuchungen im Gazastreifen!

Die nicht, wie seinerzeit in Jenin, von einer israelischen Regierung verhindert werden können!
Damit Niemand nirgendwann, irgendwo, ernsthaft, wieder etwas leugnen kann!

DjDeutschland grüßt Luis Moreno-Ocampo, den Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs

obamalovedcWashington D.C. – Hauptstadt und Regierungssitz der Vereinigten Staaten; der neue Wohnsitz der Familie Obama.

Beim Anflug auf Washigton bemerke ich die breiten Straßen, viel Grün aber keine Wolkenkratzer – kein Gebäude darf hier höher sein als das Kapitol. Und viel mehr als das hat Washington D.C.  im Grunde auch nicht zu bieten; ein Holocaust-Museum, Schulklassen, die das Weiße Haus besichtigen und das Washington Monument. Ich sehe das erste Mal im Leben eine Crack süchtige Frau. Sie versucht, uns eine abgerupfte Blume zu verkaufen. Mein Begleiter gibt ihr schließlich 10 Dollar, damit sie uns in Ruhe lässt. In dieser Stadt verläuft eine scharfe Trennlinie zwischen Arm und Reich, oft auch zwischen Schwarz und Weiß.

Washington hat die höchste Mordrate in den USA…wir bleiben also im Zentrum der Stadt mit seinen Shopping-Malls und Fünfsterne-Hotels vor deren Luftschächten nachts die Junkies liegen und besuchen das Vietnam Veterans Memorial. Wer einmal in Washington war, wird sich wohlmöglich einen weiteren Besuch sparen.

Für alle, die zuhause bleiben möchten hier also der EathTV-Blick auf das Kapitol.

Djunes wünscht der Familie Obama trotzdem ein gutes Housewarming…©

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das Herrenhaus im Gut Bliestorf.

Die 3 Jahre des Franzmann sind vorbei. Der Franzmann, das war der Frühstücken-wie-Gott-in-Hamburg-Brötchenkurier. Entenleberpastete oder Brie, Krabbensalat oder Truthahnbrust, Emmentaler oder Schinken – wenn er morgens mit seinem Fahrrad vorfuhr, hatte der Franzmann selbst für den kulinarischen Crétin das richtige Brötchen dabei.

Nun erwartet uns ein Deutsches Kulturgut (à la française) und denkmalgeschütztes Herrenhaus, 4 Hektar Park, eine 400 Jahre alte schwarze Pappelallee (die letzte Europas) und das ganze Areal. Das Herrenhaus im Schweizer Stil stammt aus dem jahre 1843 und ist von außen in seiner Form keineswegs zu vergleichen mit alten barocken oder klassizistischen Herrenhäusern des Landes. (…)

Ab dem 1. Juni/1. Juli 2009 wird es dort möglich sein, Hochzeiten, Konfirmationen, Geburtstage, Firmenausflüge…zu feiern.

In diesem Haus sollen private Feiern und Firmenfeiern sowie Tagungen stattfinden. Das Haus soll ein offenens Haus sein, in dem jede und jeder sich wohl und gut aufgehoben fühlt. Dafür sorgen Thierry Cassegrain und Anke Siebel mit guter Küche und die einzigartige Atmosphäre. Geplant ist die Eröffnung im Sommer 2009.

Besonders spannend ist die Lage des Herrenhauses. So befindet sich das Anwesen inmitten der bereits erwähnten Pappeln im Zukunftsdorf Bliestorf…

Es ist ein Ort der Ruhe, ein Ort wo man leben kann wie Gott in Frankreich!

Danke Thierry für 3 Jahre gutes Frühstück!!

A bientôt im Herrenhaus!

Djunett

Lena Knake

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Hang Loose‘ ein Shaka bei der die geschlossene Faust mit abgespreiztem Daumen und kleinem Finger gehoben wird, ist ein ganz allgemein auf Hawaii gebräuchliches Zeichen, welches etwa so viel bedeutet wie „Cool!“, „Locker!“, „In Ordnung!“.

Barack Hussein Obama der am 4. August 1961 in Honolulu Hawaii, dem „Aloha State“ geboren wurde nutzte diese Geste um die Abgeordneten aus Hawaii während der Parade zum Amtsantritt zu grüßen.

DjDeutschland grüßt Robby Naish
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Der Amoklauf im Kindergarten war schrecklich
und ich frage mich, wie können die Hinterbliebenen
der Ermordeten den Schmerz über diese sinnlose Tat nur ertragen.

Und wieder stellt sich die Frage: Warum? 

Drei Wochen lang schaute Europa zu,
wie ein umzäuntes Gebiet von der Größe Bremens einem Amoklauf ausgesetzt war,
mit über vierhundert getöteten Kindern und tausenden Verletzten und Verstümmelten,
mit modernsten Waffensystemen flächendecktend bombardiert wurde.

War „Joker“ das Vorbild? 
Ist diese Welt einfach nur krank?
Wundern wir uns wirklich darüber, daß Jugendliche Amok laufen, durchknallen?                                                          

Solana kündigt eine Untersuchung an.
Israels Regierung beeilt sich, ihrer Jugend, die sie zur ‘Verteidigung’ der Freiheit
gegen die Kindersoldaten der Hamas in den ‘Terror gegen den Terror’ schickte,
eine Zusage auf Rechtsschutz und Verteidigung zu geben.

Doch die Konten der Bad Bank werden nur weiter gefüllt,
damit das Alte, das Falsche weiter überleben kann, die Angst.
Die schweren Verluste, werden nur weitergebucht,
ihr Überleben künstlich verlängert und mit Verschrottungsprämien gemästet.
Laßt die Banken verrecken!

Wenn die Angst und die Ungerechtigkeit verschwinden
und die Pinkels dieser Welt ihre gesellschaftliche Relevanz verlieren.  

Machen wir eine neue Bank auf!

Eine Bank,
für die Wachstum nicht nur das wachsen der Geldmengen bedeutet,
die schmutzig durch Zerstörung und Vernichtung geschöpft wurde, sondern Wachstum:
Dem Wohlergehen aller Menschenkinder.

dem Admiral
DjDeutschland

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Obama ist als der 44. Präsident der USA vereidigt. Wir werden ihn die ersten hundert Tage begleiten.  ES DARF MITGEMACHT WERDEN!

Wir kamen direkt aus Memphis Tennesee, (da hatten wir laufen gelernt), durch Kentucky nach Springfield Illinois, wir suchten die Simpsons und wir fanden Obama.

Schon von weitem sahen wir ein alles überragendes Gebäude im
Stil einer Kathedrale
; wie sich im Nachhinein herausstellen sollte,
das Illinois State Capitol. Wir beschlossen es spontan
zu besichtigen.
Zufälligerweise war gerade der gesamte Senat anwesend.
Vor dem Plenarsaal, in den Galerien unter der Kuppel, herrschte reges Treiben. Es wurde beraten, Papiere ausgetauscht, Telefongespräche geführt; wir waren überrascht, wie frei wir uns dort bewegen konnten. Einer der Senatoren unterhielt sich mit meiner schönen Frau, empfahl ihr Sehenswürdigkeiten und Museen die wir in Chicago anschauen könnten und erläuterte, daß das riesige Gemälde in der Halle, welches die Indianerkriege darstellte, ein Deutscher gemalt habe. Plötzlich standen wir direkt vor dem Büro des Gouverneurs und als James Edgar aus seinem Büro kam, streichelte er DJack über sein blondes Haar. Die Amerikaner lieben Kinder.
Und dann haben wir ihn gesehen und wir wußten damals noch nicht, welche Bedeutung er einmal haben würde, den einzige Afroamerikaner, der einen Senatorensitz innehatte.

DjDeutschland grüßt the Chicago board of trade

Wie aus Presse, Funk & Fernsehen zu erfahren, sollen die sog. BEACHCLUBS

an St.Paulis Fischmarkt ziehen.

Geht es nach Bezirksamtsleiter Markus Schreiber, dürfen Sie ab Sommer also nicht

mehr an der Elbe längs’ spazieren.

Dort stehen dann mit Bastmatten verkleidete SCHALLSCHUTZMAUERN.

Nachdem man die WUNDERSCHÖN GELEGENEN FLÄCHEN AM

HAFEN jahrelang hat brach liegen lassen,

sollen sie nun privatisiert und der Öffentlichkeit entzogen werden. 

BENÖTIGT ST. PAULI DIESE EINFÄLTIGE FORM VON BELEBUNG?

Der Kiezgänger mit MEHR GELD ALS GESCHMACK wird direkt zwischen Kiez,

Kupfertürmen und dem Security-bewachten Areal an der Elbe hin und her cruisen.

Mit im Boot: die Betreiber der Riverkasematten, deren aggressiv raumgreifende

Bautätigkeit

sich bereits in videoüberwachten Gastrobauten vor der Hafenstrasse verwirklicht.

Was unter Markennamen wie Largo Bay, River Bay, HCB oder Hamburg del mar

daher kommt,

gilt in der Stadtentwickler-Szene als Mittel, um

Räume EVENTGASTRONOMISCH für größere Immobilienprojekte

interessant zu machen. Und tatsächlich entstehen an sämtlichen Beachclub-

Standorten Hamburgs

heute INVESTORENARCHITEKTUREN - vor der Haifischbar an der Elbe, in

den Docklands,

in der Schanze, in der Hafencity.

Möchten Sie,

dass die Stadt begehbar bleibt?

Wollen auch Sie

den Elbblick freihalten?

Nervt Sie

die Privatisierung

öffentlicher Räume

auf St. Pauli?

AKTIONSNETZWERK GEGEN GENTRIFICATION

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»Die Straße vor uns wird lang sein.
Wir, die wir die Erben eines Freiheitskampfes sind.

Wir sind Menschen mit unwahrscheinlicher Hoffnung.

Für eine Welt, that stands as One,
gibt es zur Partnerschaft und Zusammenarbeit
zwischen den Nationen keine Alternative.«

»An diejenigen, die diese Welt niederreißen wollen:
Wir werden euch besiegen.
An diejenigen, die Frieden und Sicherheit wollen:
Wir unterstützen euch. (…)

(…) die wahre Stärke unserer Nation
kommt nicht von der Macht unserer Waffen
oder dem Ausmaß unseres Wohlstands,
sondern von der andauernden Kraft unserer Ideale:
Demokratie, Freiheit, Chancen(gleichheit) und unablässige Hoffnung.«

Von Berlin,

wo Deutsche und Amerikaner mit der Luftbrücke
gelernt haben zusammen zu arbeiten und einander zu vertrauen -
weniger als drei Jahre, nachdem sie sich auf dem Schlachtfeld gegenüberstanden, 

bis Chicago,

wo Du von den Bussen in Montgomery erzähltest,
den Wasserschläuchen in Birmingham, einer Brücke in Selma,
dem Prediger aus Atlanta der sagte, We Shall Overcome,
wurde die Hoffnung immer größer,
daß wir es können.

Yes we Can!

Selbst wenn Du heute sterben müsstest,
werden wir nie mehr vergessen, daß es nicht unmöglich ist,
daß ein Schwarzer Präsident,
daß selbst ein israelischer Ministerpräsident arabischer Herkunft,
in einem freien demokratischen Israel/Palästina an die
Vorangegangenen erinnern wird und sagt:

„It’s Not Unusual“

 

Anne Nixon Cooper
Muhammad Ali
Martin Luther King
Isseddin Sobhi al-Scheich Khalil
Harriet Tubman
Jassir Arafat
Jitzchak Rabin
Jonathan Netanjahu
Frederick Douglass
Said Siam
Malcolm X
Jimmi Carter
Chalid Maschal
Sojourner Truth
Abraham Lincoln

Changed at any time, Djdeutschland