„Daß er ihre Herzen erleuchtet“ und sie „Jesus erkennen“ ,
den König der Juden, „den Retter aller Menschen“.
Na gut, dann würde man immerhin an Erlösung glauben, statt an Vergeltung.
„Aus pastoraler Sorge und väterlicher Barmherzigkeit“ hat der Pope obendrein
den „abscheulichen Lügner“ Bischof Richard Williamson rehabilitiert.
Der leugnet noch heute Verbrechen, die vor sechzig Jahren begangen wurden!
Ein Skandal?
Ich persönlich empfinde es als Skandal, daß man die Verbrechen von heute leugnet.
Egal welchen Namen die Täter auch tragen, welchen Gott sie auch im Munde führen,
in wessen Namen, aus welchem Grunde sie morden.
Hunderte Kinder, die ihrem Schicksal nicht entfliehen können,
zu töten und zu verletzen, ist ein Verbrechen.
Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung?
Tridentinische Messform, abgebrochene Beziehungen?
Ein Zentralrat, der nicht gedenken will, weil seine Namen nicht erwähnt wurden?
Will man uns verarschen?
Die nicht, wie seinerzeit in Jenin, von einer israelischen Regierung verhindert werden können!
Damit Niemand nirgendwann, irgendwo, ernsthaft, wieder etwas leugnen kann!
DjDeutschland grüßt Luis Moreno-Ocampo, den Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs
Washington D.C. – Hauptstadt und Regierungssitz der Vereinigten Staaten; der neue Wohnsitz der Familie Obama.
Beim Anflug auf Washigton bemerke ich die breiten Straßen, viel Grün aber keine Wolkenkratzer – kein Gebäude darf hier höher sein als das Kapitol. Und viel mehr als das hat Washington D.C. im Grunde auch nicht zu bieten; ein Holocaust-Museum, Schulklassen, die das Weiße Haus besichtigen und das Washington Monument. Ich sehe das erste Mal im Leben eine Crack süchtige Frau. Sie versucht, uns eine abgerupfte Blume zu verkaufen. Mein Begleiter gibt ihr schließlich 10 Dollar, damit sie uns in Ruhe lässt. In dieser Stadt verläuft eine scharfe Trennlinie zwischen Arm und Reich, oft auch zwischen Schwarz und Weiß.
Washington hat die höchste Mordrate in den USA…wir bleiben also im Zentrum der Stadt mit seinen Shopping-Malls und Fünfsterne-Hotels vor deren Luftschächten nachts die Junkies liegen und besuchen das Vietnam Veterans Memorial. Wer einmal in Washington war, wird sich wohlmöglich einen weiteren Besuch sparen.
Die 3 Jahre des Franzmann sind vorbei. Der Franzmann, das war der Frühstücken-wie-Gott-in-Hamburg-Brötchenkurier. Entenleberpastete oder Brie, Krabbensalat oder Truthahnbrust, Emmentaler oder Schinken – wenn er morgens mit seinem Fahrrad vorfuhr, hatte der Franzmann selbst für den kulinarischen Crétin das richtige Brötchen dabei.
Nun erwartet uns ein Deutsches Kulturgut (à la française) und denkmalgeschütztes Herrenhaus, 4 Hektar Park, eine 400 Jahre alte schwarze Pappelallee (die letzte Europas) und das ganze Areal. Das Herrenhaus im Schweizer Stil stammt aus dem jahre 1843 und ist von außen in seiner Form keineswegs zu vergleichen mit alten barocken oder klassizistischen Herrenhäusern des Landes. (…)
Ab dem 1. Juni/1. Juli 2009 wird es dort möglich sein, Hochzeiten, Konfirmationen, Geburtstage, Firmenausflüge…zu feiern.
In diesem Haus sollen private Feiern und Firmenfeiern sowie Tagungen stattfinden. Das Haus soll ein offenens Haus sein, in dem jede und jeder sich wohl und gut aufgehoben fühlt. Dafür sorgen Thierry Cassegrain und Anke Siebel mit guter Küche und die einzigartige Atmosphäre. Geplant ist die Eröffnung im Sommer 2009.
Besonders spannend ist die Lage des Herrenhauses. So befindet sich das Anwesen inmitten der bereits erwähnten Pappeln im Zukunftsdorf Bliestorf…
Es ist ein Ort der Ruhe, ein Ort wo man leben kann wie Gott in Frankreich!
‘Hang Loose‘ ein Shaka bei der die geschlossene Faust mit abgespreiztem Daumen und kleinem Finger gehoben wird, ist ein ganz allgemein auf Hawaii gebräuchliches Zeichen, welches etwa so viel bedeutet wie „Cool!“, „Locker!“, „In Ordnung!“.
Barack Hussein Obama der am 4. August 1961 in HonoluluHawaii, dem „Aloha State“ geboren wurde nutzte diese Geste um die Abgeordneten aus Hawaii während der Parade zum Amtsantritt zu grüßen.
Der Amoklauf im Kindergarten war schrecklich
und ich frage mich, wie können die Hinterbliebenen
der Ermordeten den Schmerz über diese sinnlose Tat nur ertragen.
Und wieder stellt sich die Frage: Warum?
Drei Wochen lang schaute Europa zu,
wie ein umzäuntes Gebiet von der Größe Bremens einem Amoklauf ausgesetzt war,
mit über vierhundert getöteten Kindern und tausenden Verletzten und Verstümmelten,
mit modernsten Waffensystemen flächendecktend bombardiert wurde.
War „Joker“ das Vorbild?
Ist diese Welt einfach nur krank?
Wundern wir uns wirklich darüber, daß Jugendliche Amok laufen, durchknallen?
Solana kündigt eine Untersuchung an.
Israels Regierung beeilt sich, ihrer Jugend, die sie zur ‘Verteidigung’ der Freiheit
gegen die Kindersoldaten der Hamas in den ‘Terror gegen den Terror’ schickte,
eine Zusage auf Rechtsschutz und Verteidigung zu geben.
Doch die Konten der Bad Bank werden nur weiter gefüllt,
damit das Alte, das Falsche weiter überleben kann, die Angst.
Die schweren Verluste, werden nur weitergebucht,
ihr Überleben künstlich verlängert und mit Verschrottungsprämien gemästet. Laßt die Banken verrecken!
Wenn die Angst und die Ungerechtigkeit verschwinden
und die Pinkels dieser Welt ihre gesellschaftliche Relevanz verlieren.
Machen wir eine neue Bank auf!
Eine Bank,
für die Wachstum nicht nur das wachsen der Geldmengen bedeutet,
die schmutzig durch Zerstörung und Vernichtung geschöpft wurde, sondern Wachstum:
Dem Wohlergehen aller Menschenkinder.
Obama ist als der 44. Präsident der USA vereidigt. Wir werden ihn die ersten hundert Tage begleiten. ES DARF MITGEMACHT WERDEN!
Wir kamen direkt aus Memphis Tennesee, (da hatten wir laufen gelernt), durch Kentucky nach Springfield Illinois, wir suchten die Simpsons und wir fanden Obama.
Schon von weitem sahen wir ein alles überragendes Gebäude im
Stil einer Kathedrale; wie sich im Nachhinein herausstellen sollte,
das Illinois State Capitol. Wir beschlossen es spontan
zu besichtigen.
Zufälligerweise war gerade der gesamte Senat anwesend.
Vor dem Plenarsaal, in den Galerien unter der Kuppel, herrschte reges Treiben. Es wurde beraten, Papiere ausgetauscht, Telefongespräche geführt; wir waren überrascht, wie frei wir uns dort bewegen konnten. Einer der Senatoren unterhielt sich mit meiner schönen Frau, empfahl ihr Sehenswürdigkeiten und Museen die wir in Chicago anschauen könnten und erläuterte, daß das riesige Gemälde in der Halle, welches die Indianerkriege darstellte, ein Deutscher gemalt habe. Plötzlich standen wir direkt vor dem Büro des Gouverneurs und als James Edgar aus seinem Büro kam, streichelte er DJack über sein blondes Haar. Die Amerikaner lieben Kinder.
Und dann haben wir ihn gesehen und wir wußten damals noch nicht, welche Bedeutung er einmal haben würde, den einzige Afroamerikaner, der einen Senatorensitz innehatte.
»Die Straße vor uns wird lang sein.
Wir, die wir die Erben eines Freiheitskampfes sind.
Wir sind Menschen mit unwahrscheinlicher Hoffnung.
Für eine Welt, that stands as One,
gibt es zur Partnerschaft und Zusammenarbeit
zwischen den Nationen keine Alternative.«
»An diejenigen, die diese Welt niederreißen wollen:
Wir werden euch besiegen.
An diejenigen, die Frieden und Sicherheit wollen:
Wir unterstützen euch. (…)
(…) die wahre Stärke unserer Nation
kommt nicht von der Macht unserer Waffen
oder dem Ausmaß unseres Wohlstands,
sondern von der andauernden Kraft unserer Ideale:
Demokratie, Freiheit, Chancen(gleichheit) und unablässige Hoffnung.«
Von Berlin,
wo Deutsche und Amerikaner mit der Luftbrücke
gelernt haben zusammen zu arbeiten und einander zu vertrauen -
weniger als drei Jahre, nachdem sie sich auf dem Schlachtfeld gegenüberstanden,
bis Chicago,
wo Du von den Bussen in Montgomery erzähltest,
den Wasserschläuchen in Birmingham, einer Brücke in Selma,
dem Prediger aus Atlanta der sagte, We Shall Overcome,
wurde die Hoffnung immer größer,
daß wir es können.
Selbst wenn Du heute sterben müsstest,
werden wir nie mehr vergessen, daß es nicht unmöglich ist,
daß ein Schwarzer Präsident,
daß selbst ein israelischer Ministerpräsident arabischer Herkunft,
in einem freien demokratischen Israel/Palästina an die
Vorangegangenen erinnern wird und sagt:
hatte es mir die Sprache buchstäblich verschlagen,
unsere eine einzige Welt steckt tief in der Krise.
Humanitär, finanziell, ökologisch und wieder mal geht man die gleichen Wege,
desinformiert in alt bewährter Weise und spannt, vom so genannten Terrorismus
bis zur Kinderpornographie, das immer gleiche Netz der Unterdrückung.
Vor dem Hintergrund der unmenschlichen Kriegsverbrechen in Gaza
hat eine UN ihre Daseinsberechtigung gänzlich verspielt,
auch die Regierenden Europas wollen nur helfen, den Waffen und Lebensmittelschmuggel
in ein besetztes Gebiet zu verhindern, die Rechtlosigkeit und das wochenlange Abladen von tonnenschweren Bomben
auf eine schutzlose Bevölkerung im Gazastreifen verhindern sie nicht.
Iran ist der Hauptwaffenlieferant der Hamas im Gazastreifen,
sagen der Hauptwaffenlieferanten der israelischen Vernichtungsmaschinerie
und weil sich die ‘Terroristen’ angeblich hinter den Kindern verstecken,
bringt man sie einfach um und verstümmelt sie hundertfach.
Wer wem das Existenzrecht verwehrt, kann ein jeder sehen,
der sich auf einer Landkarte die Entwicklung Palästinas seit 1947 anschaut.
Das Selbstmordattentat vor der deutschen Botschaft in Kabul,
in der Logik des Krieges, eine Antwort auf die Kriegsverbrechen
an der afghanisch-pakistanischen Grenze,
die mit Hilfe deutscher Aufklärung und ebenfalls unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit begangen werden,
ist nur willkommener Anlass, weiterhin auf militärische Gewalt zu setzen und weitere Kriege
und Waffenverkäufe vorzubereiten.
Die Finanzkrise, eine Folge des zügellosen Flutens der Märkte mit gedruckten Kapital,
wird mit gleicher Münze bekämpft, die Konjunkturprogramme erreichen nur die,
die diese Krise zu verantworten haben.
Auch der Gasstreit, in Wirklichkeit eine konzertierte Aktion der Energiemonopolisten und ihrer Atomindustrie,
soll Angst machen und geradewegs in eine weitere Abhängigkeit, die von Uran, führen.
In Deutschland, das zeigt die Hessenwahl, ist man zu keinem ‘Change‘ bereit,
man hält weiter an Altem fest.
Die Gunst der Stunde nutzen, eine nationale Anstrengung, eine wirkliche Energiewende, wirtschaftliche Gerechtigkeit, die die Entwicklung der Bundesrepublik auf Jahre hin sichern könnte,
wird ein weiteres Mal verschlafen.
Schlappe dreißig Millionen hätte es gekostet in Bochum erfolgreich ein eigenes Handy zu produzieren,
jetzt ist man dort arbeitslos.
Statt Geld zukünftiger Generationen in Innovation, Energieeffizienz und lange vorhandene, bessere, umweltverträgliche Lösungen zu investieren, werden nur wieder die alten Machteliten bedient.
Was bleibt ist Amerika, dort setzt man auf Veränderung.
Diese Nation, die sich aus allen Teilen der Welt, allen Rassen, Religionen und Farben zusammensetzt,
hat bewiesen, und das ist das Wichtige, daß man sich dort der Apartheid und dem Regime von Terroristen
mit demokratischen Mitteln entledigen kann und die’ Convention Celebration’ am Lincoln Memorial
in Washington setzt eines immerhin frei,
Hoffnung.
Die heldenhafte israelische Hightech Kriegsmaschinerie
metzelt weiter im Gefängnis Gazastreifen,
auch am 19. Tag ohne Erfolg;
die gegen die israelischen Besatzer abgefeuerten Raketen fliegen weiter.
Verluste gibt es weiterhin besonders bei Kindern.
1040 Tote,
5ooo Verletzte.
Dieses ‘Fische schießen im Fass’ erinnert an die Bilder vom Highway des Todes im Irak,
wo man ebenfalls gegen ‘Terror’ kämpfend, sich im Rückzug befindliche Iraker,
die sich auf der Straße zwischen Kuwait und Basra im Stau nicht mehr vor und zurück bewegen konnten,
von oben mit überlegenen modernen Waffensystemen, Flugzeugen und Hubschraubern verbrannte.
Damals wie Heute bemühte sich die ‘Freie Welt’, eine unabhängige Berichterstattung
weitestgehend zu unterdrücken und aufwendig zu desinformieren,
damals wie Heute hat es keinen Frieden und keine Sicherheit gebracht,
der Hass und die Gewalt sind geblieben und dieses ist gewollt,
in Blei gegossen.
Ohne Frage bekleckern sich nur Wenige in diesem Konflikt mit Ruhm,
weder die ihren Gott im Munde führenden umliegenden Regime,
noch Obama, noch die UN, oder die EU, Wir, die wir schweigen und zuschauen.
Wenn Kritik an dieser Vorgehensweise der Regierung Israels,
die sogar unabhängige Beobachter der Vereinten Nationen bedroht, beschießt und tötet,
Antsemitismus ist, dann bin ich Antisemit.
Das Recht auf Selbstverteidigung
und seine Bevölkerung vor Angriffen zu schützen,
gilt nicht nur für Israel allein!
Der bis zur Erschöpfung wiederholte Vorwurf des Terrorismus
während man selbst terroristisch agiert, ist nicht aufrecht zu erhalten.
Die Bilder der verstümmelten Kinder, Mütter und Väter aus Gaza,
und wäre es nur ein einziges, sind nicht von Al Jazira gefälscht.
Das wir als Journalisten dort nicht herein gelassen werden,
läßt weit blicken und verstößt gegen israelisches Recht.
Die Waffe, daß Kritik an Israel immer Antsemitismus ist,
ist stumpf geworden.
Das ist nicht gut!
Wenn Einer jetzt auf Auschwitz, Gaza antwortet
und man erklärt, es sei nicht statthaft, die Zahl
Millionen vorsätzlich Getöteter der Nazis
mit nur hunderten getöteter Palästinensern zu vergleichen,
aber Israels Botschafter in Österreich sich dort im Fernsehen,
den Vergleich der unverhältnismäßigen Zahlen Getöteter in Gaza zu Israel verbittet,
kann man kaum noch etwas entgegnen.
Daß die Hamas ihre Bevölkerung im umzäunten Gazastreifen
als Schutzschild benutzt, ist zutiefst zynisch.
Wenn man den übervölkerten kinderreichen Gazastreifen
mit diesen Waffensystemen bombardiert,
trifft man immer ein Kind!
Welche Wahl hat ein Paramilitär in Gaza, in der Logik des Krieges,
welche die Kinder, seiner gezielten Tötung von oben zu entgehen?
Wenn es stimmt, daß Abschußrampen in Mitten von Schulen aufgestellt werden;
wenn es stimmt, daß ein Kämpfer beim Abschuß eine Rakete
und der Reaktion darauf, in Kauf nimmt, umringt von Kindern getötet zu werden,
dann nimmt der, der tötet dieses ebenfalls in Kauf!
Was ist gewollt?
Eine in die Steinzeit gebombte, in ihrem Hass auf Israel fanatisierte Masse
und ein ewig bedrohtes Israel, das sich ob seiner ständigen Bedrohung
abseits jeden Appells und jeden Rechtes stellt?
Vielleicht ein nächster Krieg, gegen den Iran?
Eine zerrüttete Welt?
in der besten Männerbar der Welt zu Friedensverhandlungen.
Die ganze Welt war gekommen.
Wir wünschten uns allen ein gutes neues Jahr und versicherten uns
zärtlich unserer gegenseitigen Wertschätzung und Liebe, wie gewohnt.
Das Entzetzen ob der Vorkommnisse in Gaza einte uns.
Es waren keine Frauen da, erst später kam ein weißer Engel
um mich zu holen.
Spontan wurde ein Gremium gebildet.
Es bestand aus Ostdeutschland und Westdeutschland und Afghanistan.
Beisitzer Ungarn.
Westdeutschlands Vorschlag, Afghanistan solle seine Drogen behalten
und selber nehmen und Deutschland solle im Gegenzug
seine Waffen behalten und selber nehmen,
wurde einvernehmlich angenommen!
Der Weltfrieden wurde beschlossen und per Handschlag besiegelt,
hat eine Minute gedauert.
„Ich habe die Tage seit der israelischen Bodenoffensive damit verbracht,
mit den einzelnen Orchestermusikern zu sprechen.
Natürlich gibt es keine einheitliche Haltung zu diesem Krieg.
Und natürlich ist die Lage hoch komplex – emotional, mental und auch politisch.
Da kommen junge Menschen zusammen, deren Völker Krieg gegeneinander führen.
Der eine lebt in Israels Süden und wird seit Jahren von den Raketen der Hamas bedroht.
Der andere hat Angehörige in Gaza.
Und der dritte, der aus Ägypten oder aus Syrien stammt, wird von seiner Familie unter Druck gesetzt.
Alle aber haben mir gesagt: Wir müssen spielen und wir wollen spielen.
Weil wir nicht an eine militärische Lösung des Konflikts glauben.
Davor habe ich großen Respekt.“ (Quelle: Interview Zeit)
Daniel Barenboim, Dirigent des West-Eastern Divan Orchestra, das 2009 zehn Jahre alt wird.
Die israelischen Streitkräfte haben nach einer Woche des Luftkriegs am Samstag eine Bodenoffensive im Gazastreifen begonnen, um mit dem Unwesen der Kassam-Raketen gegen Städte wie Ashkelon, Ashdod und Beersheva aufzuräumen. Verteidigungsminister Barak will eine «nachhaltige Veränderung der Sicherheitslage in Südisrael» erzielen.
Auf den Abwurf schwerer Fliegerbomben auf das Parlamentsgebäude, ein halbes Dutzend Ministerien, mehrere Moscheen, möglichst alle Kasernen der Polizei und der Sicherheitskräfte sowie zuletzt die Residenzen von zwei Dutzend Hamas-Führern folgen nun also die Aufteilung des Gazastreifens in mehrere Sektoren sowie Schneisen der Zerstörung durch Kampfpanzer und Riesenbulldozer quer durch dicht bewohnte Flüchtlingslager. Die vernichtende Eroberung des Lagers Jenin im Januar 2002 ist in lebhafter Erinnerung. Blutige Strassenkämpfe dürften sich mit Hetzjagden auf Kämpferzellen und untergetauchte Hamas-Führer vom Kaliber eines Mahmud Zahhar oder Said Siyam abwechseln.
Der Lauf der Dinge
Irgendwann wird wahrscheinlich der internationale Druck zu hoch, und Israel lenkt zu einem Waffenstillstand ein. Nach früheren Andeutungen zu schliessen, verlangt es als Preis dafür wirksame Garantien gegen jegliches Raketenfeuer durch die Palästinenserkämpfer. Falls die westlichen Protagonisten arglos und willig genug sind, läuft das auf ein «Outsourcing» der Knebelung der Hamas hinaus, ähnlich der Verstärkung der Unifil-Truppen in Südlibanon nach dem Sommerkrieg von 2006 als Puffer gegen die Hizbullah-Miliz. In Ermangelung einer solchen Regelung wäre wohl damit zu rechnen, dass in einigen Jahren der nächste Krieg bevorsteht, dann nämlich, wenn die Kämpfergruppen ihre Kräfte wieder aufgebaut haben.
Mancher Palästinenser und Araber mag im Stillen denken, dass eine militärische Zähmung der Hamas nicht schadet: Die Gruppierung verficht das ideologische Zwangsmodell einer islamisierten Gesellschaft, wie es zu den weltoffenen levantinischen Palästinensern schwerlich passt. Umgekehrt ergreift sie der nackte Schrecken ob der Brutalität, die Israels Kriegsmaschinerie zur Durchsetzung der Interessen des jüdischen Staats entfaltet. In Gaza werden nicht einfach die Hamas-Kämpfer aufgerieben. Barak sprach deutlich vom Wiederherstellen der Abschreckungskraft der israelischen Armee. Der jüdische Staat statuiert im Gazastreifen ein Exempel dafür, wie es denen ergeht, die nicht auf Gewaltanwendung verzichten. Der bis zur Erschöpfung wiederholte Vorwurf des Terrorismus lenkt wirksam von den Gemeinsamkeiten der Hamas und der Fatah von Präsident Abbas ab. Abbas will den gleichen Palästinenserstaat, doch hält er sich als alter Pazifist getreulich an jenen Gewaltverzicht, welchen 1993 Yasir Arafat in seinem ersten Briefwechsel mit dem damaligen Ministerpräsidenten Rabin zugesichert hat. Rabin vergalt damals Arafats Anerkennung von Israels Existenzrecht lediglich mit der Anerkennung der PLO als Verhandlungspartner. Und die daraus erwachsenen Oslo-Verhandlungen führten zu nicht mehr als einem geknebelten Autonomieregime in den palästinensischen Städten.
Was wäre die Alternative?
Präsident Bush stellte dann zwar die ersehnte Eigenstaatlichkeit in Aussicht. Aber er liess nach der Konferenz von Annapolis gleichzeitig einen Verhandlungsprozess laufen, in dem Israel seine Zusagen zur Räumung von Dutzenden von widerrechtlichen Siedlungsvorposten, zum Abbau von Hunderten von Strassensperren und zur Freigabe der Übergänge zum Gazastreifen ganz einfach nicht einhielt. Die Hamas distanziert sich vom Gewaltverzicht und beansprucht ein Recht auf bewaffneten Widerstand bis zum Ende der Besetzung. Das zielt allerdings nicht auf die Zerstörung Israels, wie man in Jerusalem behauptet. Der abgesetzte Hamas-Regierungschef Haniya beruft sich nicht auf die Hamas-Charta, sondern auf jenen Vorschlag des umgebrachten Hamas-Gründers Scheich Yassin: eine langfristige Waffenruhe gegenüber Israel, falls dieses sich auf die Grenzen von 1967 zurückzieht.
Für die Palästinenser ergibt sich daraus, dass die Hamas und ganz Gaza nun dafür bestraft werden, dass die Islamistenpartei an den Grenzen von 1967 festhält und sich bewaffnet dafür zur Wehr setzt. Was wäre die Alternative? Abbas wurde bei seinen Verhandlungssitzungen mit Olmert immer mit Vorschlägen für eine zweite Teilung Palästinas konfrontiert: Cisjordanien, Ostjerusalem und Gaza stellen nur noch 22 Prozent des ehemaligen Mandatsgebietes Palästina dar, und Olmert wollte überdies den Ostteil der Heiligen Stadt gänzlich davon ausschliessen und dazu noch über 5 Prozent des Westjordanlands – die grossen Siedlungsblöcke – im Tausch gegen nicht präzisierte Territorien annektieren.
Die Zukunft verspricht den Palästinensern offenbar einzig, im heutigen Zustand der Rechtlosigkeit weiter zu warten, bis die Israeli ihren Glauben an den Nutzen militärischer Unterdrückung verlieren und Hand zu einer fairen politischen Lösung bieten.
Ist Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus
dem Anschlag einer slowakischen Selbstmordattentäterin
in den besetzten Skigebieten zum Opfer gefallen,
weil er fürs Bürgergeld war?
Hat die Attentäterin nur deshalb so viele Kinder hinterlassen,
um Deutschland ins Unrecht zu setzen und
benutzt sie sie gar als Schutzschild..?
Die Russen begehen gerade energiepolitischen Selbstmord!
Wer will noch von russischen Energielieferungen abhängig sein?
Auch die Atomlobby braucht nicht zu frohlocken,
das würde gleiche Abhängigkeit von Uranlieferungen bedeuten.
Das Gebaren der Russen macht endlich den Weg frei, für eine echte Energiewende.
Warum gehören die Rohstoffe, die sich im Inneren
unseres gemeinsamen, einzigen Planeten befinden,
eigentlich immer irgend jemandem?
Angela Merkel hat endgültig politischen Selbstmord begangen,
sich wie im Fall Irak, ultimativ als Kriegskanzlerin geoutet
und hat, weil auf einem Auge blind, keine europäische Perspektive.
Das Schießen von Palästinensern im Fass -
und kritisiert werden immer die andern, niemals die Juden -
wird auch weiterhin zu nichts führen,
der steinzeitliche Weg, beider Seiten, der Vergeltung, Auge um Auge,
wird weder der einen noch der anderen Seite Neues bringen.
Warum nicht den europäischen Weg gehen?
Erlösung durch Vergebung
statt Endlösung und Vernichtung!
Stärkere helfen den Schwächeren, alle profitieren!
Auf europäischen Standards zu beharren und
sie bei allen Mitgliedern durchzusetzen und für alle verbindlich zu machen;
die automatisierte Aufgabe nationalstaatlicher Strukturen (Währungsunion),
hat aus ehemaligen Todfeinden, die sich gegenseitig Fürchterliches angetan haben,
innerhalb nur einer Generation Freunde gemacht, die sich heute lieben,
sich gegenseitig respektieren und bewundern,
und in ihrer Vielfalt voneinander profitieren.
Die UN hat auf Grund ihrer Unfähigkeit,
Standards, die in Europa lange gelten,
weltweit und für alle verbindlich durchzusetzen,
jede Legitimation verspielt
und ist gemessen an ihrer Wirkung
lange Tod.
und sich der „Mordversuch“ gegen den Polizisten Mannichl
als etwas ganz Anderes herausstellt?
Wie kann es sein, daß man den Gewalttäter mit Glatze
immer noch nicht fassen konnte?
Die zwei-, dreitausend Personen,
die man der rechten Szene in Bayern
zuordnet, welcher man von Anbeginn
die Schuld für diese Attacke zuschreibt,
könnte man, wenn man es wollte,
an einem Vormittag zusammenfangen.
Warum nimmt der Täter
ein vor der Tür liegendes Kuchenmesser
und bringt kein eigenes mit?
Was wäre, wenn sich herausstellte,
daß man nazimäßig, den oder die Falschen
öffentlich vorverurteilt hat.
Die Folgen wären eben so katastrophal
wie der letzte gescheiterte Versuch,
eine NPD zu verbieten,
die vom Verfassungsschutz durchsetzt
vielleicht gegründet ist.
Wie stehen wir da, in einem Land,
in dem es im Zweifel für den Angeklagten geht,
einen sogenannten Aufmarsch/Demonstration
durch Gegenaufmarsch/Demonstration zu verhindern,
wenn der sich am Ende als gerechtfertigt herausstellt?
Was ist, wenn die Nazis mit Glatze und deren Gegner ohne,
so, wie man sie uns in der Öffentlichkeit verkauft,
nur nützliche Idioten sind und die wirklich gefährlichen
Feinde der Demokratie, die keine angstfreie Gesellschaft wollen,
aussehen wie Steinmeier?
„Der kann alles!“
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