Archiv nach Monaten: November 2008

wtc

Auf Einladung der
noroomgallery

Dr. Ernst Josef Pauw,
Banker und Vorstandsmitglied des Hamburger Kunstvereins,
erklärt Künstlern die Finanzkrise:

 

Schuld hat Amerika

mit seiner zügellosen Geldpolitik
und dem sich anschließenden Immobilielnboom.
Das Platzen der Hightechspekulatinsblase
und 9/11 sind schon vergessen.
Das deutsche Bankensystem ist natürlich erheblich sicherer,
die Presse hat keine Ahnung und schreibt haarsträubenden Unsinn.
Bei der Erklärung des Transfers der KFW an Lehmann,
einer automatisiert ausgelösten Swap-Zahlung von 300 Millionen,
bedient sich Pauw allerdings gleicher populistischer Rethorik.
Dass es sich um eine Krise handelt, die so noch nie da war
und selbst Fachleuten Rätsel aufgibt,
ist das selbe uns Sand ins Auge streuen,
wie es auch die Kanzlerin von der Kanzel lügt.

 

Das Geld ist nicht weg!
Das Geld ist da!

Es ist immer noch in den gleichen Händen
und es wird weiterhin auch in dieser Stadt,
toxisch in Leerstand von Immobilien investiert und abgeschrieben.
Wir freuen uns auf die Elbphilharmonie,
ein um ein vielfaches teurer als geplant werdendes Prestige-Objekt.

Wir werden es bespielen!

Leider bleiben viele Fragen der Künstler unbeantwortet,
zum Beispiel wäre interessant zu wissen, nach welchen Parametern
sich eine im Umlauf befindliche Geldmenge richtet.
Eine sich anschließende Diskussion blieb leider aus
oder fand nur im Kleinen statt.

Immerhin beweist Josef Pauw am Ende Sachverstand
und prognostiziert Deflation und man muß seinen Versuch anerkennen.
Nun weiß natürlich ein Künstler, will er kommerziellen Erfolg,
will er von seiner Arbeit leben,
um seine Abhängigkeit vom Auf und Ab des Kapitals.

Wir haben eine Systemkrise

Die Krise eines Systems,
das sich selbst nicht mehr traut,
in der das Kapital auch weiterhin gänzlich ungleich verteilt bleibt,
in den Händen Weniger.
Einer Wirtschaftsordnung,
die den Hungertod Hunderttausender in Kauf nimmt, 
die Mehrheit ausbeutet, auf Krieg basiert
und eine nachhaltige Entwicklung Aller
auf diesem unserem einzigen Planeten
konsequent verweigert.

Solange wir nicht erkennen,
daß wir Uns
diesem System entziehen müssen

um es zu verändern, wird nichts besseres passieren!
Wir brauchen kein Schutzschild für den Interbankenhandel,
wir brauchen eine Revolution.

DjDeutschland

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Wolfgang Clement ist korrupt und bestechlich,

er vertritt die Interessen Weniger, der Atommafia,
er hat in rechtstaatlichen Parteien nichts zu suchen.
Es ist unwürdig, daß eine SPD sich dem Wunsch ihrer Basis
verschlossen hat und Clement nicht rechtzeitig aus der Partei
ausgeschlossen wurde.

Christian Klar, ein Mörder, hat seine Strafe abgesessen.

Sechsundzwanzig Jahre, davon mehrere Jahre Isolationshaft.
Jetzt muß ihm die Gelegenheit gegeben werden,
wie es unser Rechtsstaat vorsieht,
sich in unsere Gesellschaft wieder einzugliedern.

Wir haben in Deutschland viele Erfahrungen damit gemacht.

Nach dem zweiten Weltkrieg
mußte die gesamte NS-Gerichtsbarkeit praktisch
die Justiz der jungen Bundesrepublik übernehmen.
Führende NS-Richter,
fragt unseren ehemaligen Bundespräsidenten Herzog,
wurden zu den führenden Verfassungsrechtlern,
die die Verfassung
der Bundesrepublik Deutschland ausgearbeitet haben.

Eine gute Verfassung!

Auch kann man davon ausgehen, daß nicht unerhebliche,
hochqualfizierte Teile der STASI, der ehemaligen DDR,
ein neues Betätigungsfeld in bundesrepublikanischen Diensten
gefunden haben.

Das Opfer Michael Buback,

der Sohn des ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback,
hat nun ein Buch vorgelegt, das eine vielleicht ganz andere Sicht
auf diese unaufgearbeitete Geschichte der Republik frei gibt,
die diesen Staat in seinen Grundfesten erschüttern könnte.

Man kann nur hoffen das Buback und Klar

wenn Klar dazu in der Lage ist,
ein gemeinsames Treffen nutzen werden,
um diese allfällige Aufarbeitung der jüngeren Geschichte
beider deutscher Staaten einzuleiten.

DjDeutschland grüßt (Alle!) politischen Gefangenen, falls möglich!

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Heute will ich die Gelegenheit nutzen zu berichten,
was mir am helllichten Tage, auf offener Straße,
mitten in Deutschland widerfahren ist.

Es war Samstag,

ich war gerade beim Verlassen einer dieser Kaffeetempel,
Schulterblatt Ecke Susannenstraße, als ich mich unversehens
am Rande einer Demonstration wiederfand.

Die Demonstration bestand fast ausschließlich aus Frauen,
die von Polizei geschützt, „Nieder mit dem Patriarchat,
Freiheit für die Frauen“ skandierten.
Da ich mich grundsätzlich für das Anliegen eines Demonstrierenden interessiere,
versuchte ich auf den überwiegend roten Transparenten zu
lesen, welche Forderung/Mißstände dort zum Ausdruck gebracht wurden.
Was mir nicht gelang,
da sich mir der Sinn des darauf Geschriebenen
in einer mir unbekannten Sprache, verschloss.

Spontan entfuhr mir ein: „Was ist denn hier los?“

Was unmittelbar die Aufmerksamkeit einer Demonstrantin auf mich lenkte.
Sofort wurde ich von etwa sechs, sieben,
männlichen, von mir mutmaßlich als Kurden
identifizierten Personen, umringt und massiv bedroht.
Ich war irritiert, wußte ich doch nicht,
was den Unmut dieser Herren ausgelöst hatte
und ich weiß es noch heute nicht!

Ich fragte, warum man mich bedrohe

und ich gab zu verstehen,
daß ein solches Gebaren nicht akzeptabel sei.
Man entgegnete mir,
daß man nur auf das Verschwinden der Polizei warte
und sich dann um mich kümmern würde.
Mir war klar, was damit gemeint war.
Mehrere der Personen befahlen mir,
mich nicht von der Stelle zu rühren,
einhergehend mit weiteren massiven Drohungen.

Nun bin ich kein Lämmerschwänzchen

und gab zu verstehen,
daß ich so mit mir nicht umgehen lasse!
In Deutschland hat es in den letzten sechzig Jahren
zwei totalitäre Staaten gegeben,
einen von Rechts und einen von Links
und so sehe ich es als meine Bürgerpflicht an,
mich jeglicher Gewalt gegen Minderheiten
oder Andersdenkender entgegen zu stellen.

Gewalt gegen Andersdenkende ist in diesem Deutschland nicht hinnehmbar!

Einer meiner, sich ganz in der Nähe befinden ‘Buddyguards’,
der die Szene Aufmerksam beobachtete, erkannte, daß ich
mit der Situation fertig wurde und griff nicht ein.
Ich mußte mich allerdings unter Zuhilfenahme meines ganzen Körpers
aus der Situation befreien und setzte meinen Weg fort.
Eine sich zufällig am Ort befindliche befreundete Gruppe
hatte wie sich hinterher herausstellte, das Ganze per Video dokumentiert.

Was war das?

Für mich sind Menschen,
die sich in dieser Weise gegenüber einem anderen Menschen verhalten,
egal welcher Hautfarbe,
Rasse, Religion, Geschlecht oder Gesinnung, ganz klar Faschisten!
Als ein Freund des Malers Sahin Ince,
ist mir das Anliegen des kurdischen Volkes
und auch das der Frauen durchaus bekannt,
und es findet meine Unterstützung.

Ich weiß auch,

daß in diesem Land nicht alles zum Besten steht
und daß mancher Völkermord der jetzt stattfindet, wie zum Beispiel der im Kongo,
mit Rückendeckung auch deutscher Rohstoffinteressen stattfinden kann.
Ohne, daß eine Bundesregierung, ein Zentralrat, eine Uno, eine Europäische Union,
irgendetwas dagegen tut.

Nur ist das Verhalten solcher Leute, Wasser auf die Mühlen derer,
die die Grundgesetze dieses Landes verschärfen
und/oder in unnötiger Weise ändern wollen
und es wirft in der Regel ein schlechtes Licht
auf unsere ausländischen Kollegen und Freunde.

Dieses ist nicht hinnehmbar

und wird, kommt so etwas wieder vor,
unseren rechtstaatlichen Widerstand zur Folge haben.

DjDeutschland grüßt die EU-Verfassung

Tempus fugit…the wait ist immer noch nicht over!

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In eigener Sache:

Seit etwa 36 Stunden testen wir 
die Djdeutschland Echtzeitübertragung
(Livestream).

Bislang noch ohne Audiostream,
daran arbeiten wir.

Dann wird Analoges digital in Echtzeit übertragen!

Sic itur ad astra!
So gelangt man zu den Sternen.

Djdeutschland grüßt alle Utopisten!

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Eine Weisheit der Dakota Indianer
und was das Management tut:

1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche
2. Wir wechseln die Reiter aus
3. Wir sagen: So haben wir das Pferd doch immer geritten
4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren
5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet
6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde
7. Wir bilden eine Task force, um das tote Pferd wieder zu beleben
8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen
9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an
10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist
11. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden
13. Wir erklären: Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen kann
14. Wir machen zusätzlich Mittel locker, um die Leistung der Pferde zu erhöhen
15. Wir machen eine Studie, um zu sehen ob es billigere Berater gibt
16. Wir kaufen etwas dazu, dass tote Pferde schneller laufen lässt
17. Wir erklären, dass unser Pferd besser schneller und billiger tot ist
18. Wir bilden einen Qualitätszirkel um eine Verwendung für tote Pferde zu finden
19. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde
20. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein

Doch wir entwickeln stetig weitere Strategien, um Konsequenzen zu verschleppen

21. Wer sagt, dass man tote Pferde nicht reiten kann
22. Wir lassen das Pferd schnellstens zertifizieren
23. Wir frieren das Pferd ein und warten auf eine neue Technik, die es uns ermöglicht, tote Pferde zu reiten.
24. Wir bilden einen Gebetskreis, der unser Pferd gesundbetet

 

Gefunden von DJorges
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LOMU ruft!

Liebe LOMU-Freunde,

im Mai hieß es „Schatz, wir müssen reden“
(leider noch nicht im Netz)
- Was ist seitdem passiert?

Einerseits: Krise, wohin man auch schaut, Banken, Rezession,
Klimawandel…
Andererseits: Obama wird Präsident und dabei so gefeiert, wie ein
langersehnter Prophet, ein wahr gewordener Traum.

 

Wie steht es um unsere Utopien?

Wo kommen sie her, wer hat sie
vorgedacht und haben wir selbst überhaupt (noch) welche? Geht es dabei
um Menschliches, Geld, Arbeit, Technik oder Liebe?

Darüber wollen wir gerne mit euch sprechen, direkt oder indirekt über
kommentierbare Utopieposter und auch noch solche die selbst gemacht/
geschrieben werden können.

Und weil Utopie für einige eine Welt nach dem Geld bedeutet, wird das
Ganze mit einer Tauschbörse verbunden.
Jeder bringt mit, was er nicht mehr braucht, aber bisher nicht
wegwerfen wollte: Bücher, CDs, Klamotten, Sextanten, Flummis…
Und weil Utopien für einige eher Gedanken sind, können auch nicht mehr
gebrauchte Utopien getauscht werden. z.B. „…früher mal hatte ich
davon geträumt, dass……vielleicht passt diese Utopie jetzt gut zu
dir…“.

LOMU ruft also:

Ich würde mich so freuen, wenn ihr alle kommt!

lippen

Wie jeder weiß,

ist eine Frau das höchste auf diesem Planeten,
bestrahlt von einer Welt, die es noch nicht gibt.

So sollten wir auch auf das, was unsere Frauen tun, achten.
Statt in Finanzseiten oder im ‘von Arnim’ zu blätten,
um zukünftige Anlageentscheidungen zu treffen,
sollten wir in Badezimmern und Handtaschen gucken,
wie es um den Zustand unserer Wirtschaft bestellt ist.

Sparen unsere Frauen

und kaufen keine Schuhe, Kleider, Modemaganzine,
oder geben nicht Geld beim Frisöre aus,
sondern machen sich nur kleine Geschenke,
wie Lippenstifte für funf, sechs Euro,

dann ist Rezession!

Hypo Real Estate ist, wie versprochen, auf dem Weg zu zwei Dollar.
Jetzt kaufen!

DowJonesDeutschland

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Wie ich heute mit meinem zwanzig Jahre altem Fahrrad
aus Mannesmann Chrommolybdänstahl,
handmade in Germany, kalt geduscht,
die Immobilien-Deathzone Hammerbrook durchfuhr, 
konnte ich sie sehn’;
die tausenden von Arbeitslosen,
die aus der Statistik verschwunden sind.

Sie standen vor diesen neuen Backwarenketten-Filialen,
in denen meistens die Migrantenkinder oder Mütter,
die ihre Kinder allein durchbringen müssen, arbeiten.
Sie tranken dort Kaffee und rauchten.

Sie werden motiviert, umgeschult, Bewerbungs-gecoacht,
weitergebildet, gefordert, ganzheitlich.
Und die, die das tun, waren vorher arbeitslos.
Eine Filiale der Schufa ist auch da.
Ich wunderte mich, es gibt so viel zu tun, Arbeit gibts genug.

Wir brauchen das Geld!

Nicht um unsere Zeit damit totzuschlagen
oder weiter Spritfresser zu bauen,
die noch auf Rädern fahren.
Achsen können brechen.
Ich denke an Revolution.

Djdeutschland