Archiv nach Monaten: Juli 2008

korruption20081219185852

Otto Schily,
der Anwalt von RWE-Clement,
hatte schon am Grab von Holger Meins gerufen:
„Der Kampf geht weiter“.

Später war er dann Bundesinnenminister.
Er sitzt in diversen Kontrollgremien von Sicherheitsfirmen
wie Byometric Systems und Safe ID Solutions,
die an der biometrischen Speicherung
von Daten auf Reisepässen verdienen.

Die damit verbundene Bezüge
will er dem Parlament nicht offenlegen,
obwohl gesetzlich vorgeschrieben.

RWE-Wolfgang Clement,
der den Ausstieg aus der Atomenergie
in seiner Funktion als Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit
mit beschlossen und mitgetragen hat,
hat die Seiten ebenfalls schnell gewechselt
seit dem er auf der Lohnliste
von Atomkraftwerkbetreiber RWE steht.

Wider besseren Wissens!

Schließlich ist er auch Mitglied
der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

eine „Tarnorganisation“ der Arbeitgeber
aus Metall- und Elektroindustrie,
die gerne mal parteiübergreifend in Fernseh-
und Radiosendungen sitzt und Meinung macht.

Bis 2010 beabsichtigen die Gründer,
die Organisation mit über 100 Mio. € zu finanzieren.
Dort treten SPD, Union, FDP und sogar Ex-Grüne auf –
als scheinbar unabhängige Experten.

„Tatsächlich sitzen alle bei der gleichen Lobby im Boot.“

Erinnerungen an Gerhard Schröder werden wach; auch er war nach Ende seiner Amtszeit
und vor Ablauf einer Schamfrist
zum Gazprom-Schröder mutiert
und steht jetzt beim „lupenreinem Demokraten“
Putin auf der Gehaltsliste.

Da wird die Frage erlaubt sein,
wann die SPD sich wohl vom Rest der Bande trennen wird.

Djdeutschland

Lomu sagt:
Cyberspace war gestern
und schickt uns
auf analoge Selbsterfahrung.

 

Gedächtnisprotokoll:

Nach dem wir aus dem kühlen alten Elbtunnel kommend,
uns im Immigration Office das Tagesvisum für den “FreePort” verschafft,
einen der weißen Anzüge,
in dem wirklich jeder sexy aussieht, übergesteift haben,
entschieden wir uns, vor die Frage gestellt,
Ozean, Dschungel oder Gipfel,
angesichts tropischer Temperaturen für die „Ozean Communtity“

Uns erwartet zunächst keine Erfrischung -

nach kurzer Instruktion werden wir alleingelassen
und dem erfahrenen Lomunauten klar,
daß man sich,
den Ozean,
mit allen Freiheiten,
nur selber basteln muß.

Wir sitzen schwitzend unter dem Dach der alten Zollstation,
auf Hockern, im Kreis vor einem „Flipchart“ aus Packpapier.
Etwas Ratlosigkeit und ein paar von uns mitgebrachte analoge
„Sozial-Tools“ breiteten sich vorsichtig aus,

Eine Gittarre, eine Skulptur mit Straußenfedern, und ein Überraschungsei aus dem Iran

Auf meine Anfrage, was es mit dem Sozial-Tool
Straußenfedern auf sich habe,
erzählt ein junger Regisseur von seiner Theaterinszenierung,
in der es mit Hilfe von Vögeln auf die Spitze getrieben wurde.

Der Rest schweigt.
Ich versuche mein Sozial-Tool Gittarre ins Spiel zu bringen.
Ich erzählte von einem neuen Hit ohne Strom
und gebe den Refrain „Duscht kalt“, zum besten.

Begeisterung bricht aus, die Deutschlandradioreporterin mit dem iranischen Überraschungsei zückt ihr Mikrofon.

Der Name für unsere Communnity ist gefunden!
Kalt duschen.
Doch keiner will singen.
Der Regisseur mag keine Protestsongs,
die schöne Gabi gibt an, kein Tool dabei zu haben, sich überhaupt nicht für das Internet zu interessieren (…) und auch nicht kalt zu duschen…
„Auch nicht heute?“, frage ich
„Ja heute…, vielleicht.“, sagt sie

Es stellt sich heraus, daß ihr Körper als Sozial-Tool dienen könnte.

Es wird die rote Fahne eines benachbarten Malers,
der gerade seine Ausstellung hostet, entliehen.
Die von der flux darauf am Boden liegenden Gabi vorgeführten Yogafiguren von einigen Teilnehmern nachgeahmt.
Vor dem geschlossenen Zollgittertor vorbeilaufende Passanten rufen ihre Hunde zurück.

Der benachbarte Künstler aus den Masuren findet eine Kassette mit Wal und Delfinstimmen und bringt auf Anfrage, zwei Schüsseln mit Wasser.

Wir beschließen als Gruppe mit Gabi durch ein gemeinsames OM den Klang des Ozeans zu erzeugen.

Es gelingt!

Jemand in der Gruppe hat ein Sozial-Tool-Handy mit einer digitalen OM-Aufnahme dabei.
Herbeigeeilte Lomu-Diplomaten sind vom Analogen begeistert.

Unter großer Anteilnahme der restlichen Gruppe
darf ich das noch verschlossene, bombengroße iranische Überraschungsei öffnen.

Die Spannung steigt ins unermessliche.

Die Überraschung, eine Motoryacht,
wird in einer der Wasserschüsseln zu Wasser gelassen,
hektisches Suchen nach Batterien beginnt,

Bewegung: Man schaut nach den anderen Communitys.

Bewertet die am Zollhäuschen angebrachten Thesen.
„Offline ist sympatischer als Online“, „Lieber Hippi als Facebookler“
„Ich networke also bin ich“…
Die „Gipfelcommunity“ auf der Rampe der Zollstation
füttert ihre Babys und schreibt jede Menge Thesen auf den Packpapierflipchart.
Die „Dschungelcommunity“ hat eine PR-Aktion gestartet, Budda dabei, und versucht mit Hilfe von Wasserbomben abzuwerben,
man wird selbst beworben, „Budda“ begrüßt das ausdrücklich!

Gegen Ende sind wir dann alle Grillcommunity.

Es gibt herrliche mitgebrachte scharfe Würstchen gegen die Hitze, Brot und unglaublichen Kuchen.

Traffic gibt es im Durchgang der alten Zollstation genug,
wir werden von einer Theateraufführung gestreift.
Es werden Schallplatten gespielt.
Am Ende bekomme ich sogar einen Koffer für meine Gittarre geschenkt.

Ich fand es herrlich SUBVERSIV.

Djdeutschland

Obama war für seine Rede in Berlin just aus Jerusalem gekommen,
Seine Äußerung, Jerusalem sei unteilbare Hauptstadt Israels, hatte er schon relativiert.
Die deutsche Rappenspalterfraktion bemühte sich wieder mal nur, 
herauszuarbeiten, was er alles nicht gesagt hatte.

In Jerusalem, das nach Frieden schreit,
de jure unter UN-Verwaltung steht, auf heiligem Boden,
steht nur eine Religionsgruppe unter Waffen.

„Alle Mauern müssen weg, schaut auf Berlin“

Wer eine Mauer durch Jerusalem bauen will, der hat nun gar nichts verstanden.

Tote als Geiseln halten sich nur Terroristen, beim letzten Austausch wurde wieder deutlich, daß ein israelischer Toter eine große Zahl palästinensischen Kadavers wert ist.
Eine humanitäre Geste der Palästinenser an die in Israel in Unklarheit wartenden Familien der zwei im Feld gefallenen Soldaten, für die ein ganzes Land zerbombt wurde, blieb aus.

Die Nachricht, die Hamas habe im Gazastreifen die Macht gewaltsam an sich gerissen, bleibt falsch!

Die Hamas hat sich überraschend erfolgreich gegen einen von außen gesteuerten Putschversuch gewehrt.
Das System destabilisieren und desinformieren, funktioniert aber immer noch gut, es wird weiter erfolgreich niedergewalzt und Öl ins das Feuer des Hasses der Entrechteten gegossen.

Das was in Gaza geschieht, steht Dafur um nichts nach.
Doch das internationale Recht, die Veränderung, sind nicht mehr aufzuhalten.

Auch wenn ein Berlusconi zwecks Lex-Berlusconi, inmitten Europas, drei Mal Präsident werden kann, auch wenn ein Olmert noch nicht der Korruption überführt, ein Abbas nicht als Kolloberateur erkannt,
auch wenn ein Bush, ein Blair, ein Rumsfeld noch nicht in Den Haag des Kriegsverbrechens angeklagt,

finden wir derlei Verbrecher,
Mörder und Menschenfeinde
und deren Müll immer sicherer.

Djdeutschland


joshua hoffine

Es ist noch nicht allzu lange her, da wurden Homosexuelle als Schwule beschimpft.
Sie waren so schlau und adaptierten die Beleidigung ’schwul’ für sich.
Sie nehmen heute führende Plätze in Staat und Gesellschaft ein.

Eines ist klar und das ist wirklich das Bemerkenswerte,

Er will ALLE Mauern einreißen!
„Eine Schlacht der Ideen!“
„Eine Welt ohne Nuklearwaffen!“
„Folter ablehnen!“
„Rassismus abschaffen!“

Eine Boulevardzeitung titelte: „Wieviel Kennedy steckt in Obama?“
Und man ist versucht zu sagen: ‘Das hängt davon ab, wieviele Projektile ihn treffen werden’.

Eine Hillary Clinton wartet immer noch darauf!

Eines wird Barack Hussein Obama jedenfalls; eine Veränderung.

Yes we can!

Djdeutschland

…auch Du hast wahrscheinlich Dein Gesicht bei Xing, Facebook oder anderswo
hinterlegt. Macht man ja heute so. Wunderst Dich über die Vögel, die dort zu
finden sind, oder freust Dich über alte Bekannte, die Du schon lange nicht
mehr gesehen hast. Gibst Dich mal professionell, mal ganz lässig. Multiple
Persönlichkeit. Sind wir ja alle inzwischen. Das volle Online-Leben eben.

LOMU sagt: Der Cyperspace war gestern – Vernetzung 4.0 ist jetzt. Fang noch
mal neu an, hinter der Grenze, voll analog und erfrischend offline.

Am Samstag ab 16 Uhr auf dem Gelände der Ex-Zollstation beim Hafen-Ausgang
des Alten Elbtunnels in einem typischen LOMU-Experiment.

Finde heraus, ob Du offline genauso wie online tickst; ob
Offline-Communities genauso wie Online-Communities funktionieren; ob es
online nur Freiheiten und offline nur Grenzen gibt – oder umgekehrt!

LOMU #6: Hatten wir uns heute schon gebastelt?

Ein Offline-Experiment für grenzenlose Profile

Du brauchst nicht mehr als dich und ein analoges „Sozial-Tool“ mitzubringen
(ob Kuscheltier, Musikinstrument, Gummitwist oder Polaroidkamera – ganz
egal, irgendeinen Gegenstand). Im Immigration Office bekommst Du Dein
Tagesvisum für den „FreePort“, und dann geht die „Sit.com“ los. Wirst schon
sehen. Und da es keine gesponsorter Event ist, nimm doch etwas zum Essen &
Trinken mit.

Dazu ganz un-virtuell Sonne, Bier und Grill.

Wir freuen uns, wenn Du dabei bist!

world-cup-germany-74s

Ich war ein kleiner Junge,

habe mit der kompletten Familie
auf Knien vor dem Fernseher gelegen
und Du warst mein Held,
wie Du den ‘Pott’, den Weltpokal,
im eigenen Land für uns geholt hast.
98n/14/huty/10840/12

Jetzt hast Du,
nur für uns,
*den Stab den der Titan berührte*,
zwei Jahre nach dessen erster Berührung,
von Olli selbst unterschreiben lassen.
Zum zweiten Mal berührt.
Unglaublich!

Dieser Stab berührte den Titan

 

Was war passiert. Ein Rückblick.

St. Pauli 2006, die folgenschwere Entscheidung,
Kahn durch Lehmann im Nationalteam zu ersetzen
war gerade getroffen worden.
Wie sich im Nachhinein erweisen sollte,
eine Fehlentscheidung.

Bayern tritt im DFB-Pokal-Halbfinale
im ausverkauften St. Pauli Millerntorstadion an.

Was soll ich sagen,
es gibt einen Verein für’s Herz
und einen für den Verstand.
Eine Stunde vor Spielbeginn
hatte ich immer noch keine Karte.
Auf eBay wurden Preise bis 8oo Euro aufgerufen
und wir war’n drei,
meine beiden kleinen Söhne und ich.

Foto und Style: Dj-DSL

Doch dann die Wende,
durch Onkel ‘Nico Palermo
von den Soundsupporters,

der hatte noch Eine und er gab sie uns!
Als wir zum Eingang kamen,
sagte ich meinen Jungs:

„Bei der ersten Barriere
durchsuchen sie uns,
bei der zweiten erst,
wollen sie die Tikets sehn’, 
ihr macht dann ein trauriges Gesicht
und ich schiebe alles auf Mama…“

Die Jungs gehorchten
und fünf Minuten später waren wir drin’.
Gegengerade, keine fünf Meter vom Tor entfernt.
Ich hängte die Jungs direkt dahinter ins Gitter,
„Ho, Ho, Hollerieth“ stand im Tor.
Dann zweite Halbzeit,
Seitenwechsel,
der Titan trabt über’s Feld.

Er grüßt das gegnerische Lager
mit einer lässigen Handbewegung,
ich kann mein Glück kaum fassen.

Zwei Türken schreien in makelosem Hamburger Slang:
„Duu Affää“.
Nachdem ich ihnen kurz klargemacht hatte,
daß ich Titan-Fan bin
und einem kurzen Austausch
zweier brennender Höflichkeitszigaretten,
ist die Situation bereinigt.

Dann plötzlich,
in der soundsovielten Minute,

der Titan hatte mehrmals direkt vor unseren Augen
unter Beweiß gestellt,
daß er trotz des unglaublich heldenhaften,
permanenten Angriffs der St. Paulis,
auf der Linie eine Klasse für sich ist,
fliegt ein abgebrochener Fahnenstab
in den Strafraum des Titan’s.

Der Titan trabt kurz hin,
hebt ihn auf, legt den Stab,
fast zärtlich,
außerhalb des Spielfelds
und deutet durch eine Handbewegung
ein letzten Mal an,
daß solche Unsportlichkeiten
eines verschwindend kleinen Teils
der St. Pauli-Fans, inakzeptabel sind.
 

O:3 für Bayern.

 

Nach dem Match hat DJack
den Stab vom Spielfeld geholt!

Ein freundlicher Sportsmann
und Verwaltungsrat aus Bayern,
dem ich ewig dankbar seien werde,
hat ihn dem Welt-Maier-Sepp gegeben,
und der hat ihn,
den Titan unterschreiben lassen…

Das ist der Beweis

Klücklich

Doppeltunddreifachberührt.
Djdeutschland

wünscht Sepp Maier und und seiner Frau Monika Roth viel Glück!

Alles wird gut

Ein Hoch auf Moreno Ocampo,
den Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH).
Seine Beharrlichkeit und der Haftbefehl gegen Omar Hassan al-Baschir lassen hoffen.

Wir warten noch auf die Haftbefehle gegen Toni, George und Donald…

Der Behördenchef des Bundesamts für Strahlenschutz Wolfram König,
warnt vor voreiligen Schlüssen an der Atomfront und empfiehlt am Ausstieg festzuhalten.

Natürlich muß ins Grundgesetz, daß wir nachfolgenden Generationen nicht ein jahrtausendelang strahlendes Erbe hinterlassen dürfen!

Dann müssen Leut’ wie Atomkraftmüll-Berlusconi, CSU-Huber/Beckstein und Andere
vorsichtiger sein mit dem Lügenmüll den sie hinterlassen.

Vorsicht, Angela sagt: Bayern sei da, wo der Bund hin will…

FFünftklassige Möchtegern-Rekortkabarettisten können die Stimmung
selbst im Olympiastadion beim Prekariat nur kurz heben.
Dort feierte sich schon ‘mal ein ‘Komiker’, vor sehr viel mehr Publikum und gleicher Kulisse.

Es lähmt die Leute, mit welcher Wucht sie verarscht werden.

Was ist eigentlich mit Olmert, ist der noch auf freim Fuß?
Er soll ja auch mitmachen bei der Union.
Man will ja jetzt sogar mehr Sonne für Afrika, die könnten uns Solarstrom liefern.
Milliardenschwere Investitionen und weiter laufende Atomkraftwerke vorausgesetzt.

Dabei wäre es doch sicher viel billiger, den ‘Neger’ weiter rudern zu lassen,

schafft Arbeitsplätze und es schwimmen weniger Leichen in der Mittelmeerunion.
Dank der radioaktiven Flüssigkeiten, den ganzen Hormonen, Pestiziden
und dem vielen Viagra, das wir ins Trinkwasser pissen
haben wir größere Schwänze und Titten und können noch besser ficken.

Um es mal mit den Worten des Zentralrats Faruk Sen’s zu sagen,

irgend wann, wenn das Wasser bis zum Hals steht, werden wir sogar
die Juden noch beneiden.

Djdeutschland

Massage von Tolksdorf

…und ich sage dir es hat sich etwas entscheidenes geaendert:

ICH BIN KEIN WARMDUSCHER MEHR!

ich verstehe endlich was du damit gemeint hast, von wegen ich sollte das auch machen, ich habe also verstanden, werde nie wieder warm duschen,
love from britain,

ps
letzte juliwoche, wann genau sage ich noch