ikea-bahnRandPop

Nach dem ‘No’ muß das ‘Yes’ kommen, nach der Null die Eins.

Nicht nur in Hamburg bewegt sich ‘was,
zum ersten Mal seit 1982
sind in Hamburg mit dem Gängeviertel
wieder Häuser erfolgreich besetzt worden.

Die letzte Besetzung fand in Hamburg vor siebenundzwanzig Jahren statt;
damals, als die SAGA das Erdgeschoss eines der Hafenstraßenhäuser zumauern lässt
und Bewohner im Gegenzug den Eingang
der SAGA-Geschäftsstelle in Altona zumauern.

Man muß nicht besonders schlau sein, um zu begreifen,
daß wir uns ändern müssen.
Statt immer mehr Natur zu zerstören, sich auszudehnen, Land zu fressen,
müssen wir uns in den Städten verdichten
und dabei statt toxisch schönem Leerstand,
Bedingungen schaffen, die für Alle
nachhaltig und lebenswert sind.
Das hat selbst IKEA begriffen!

Die Stadt gehört allen, denen die in ihr leben und arbeiten
und damit muß die Planung ein demokratischer Prozess sein!
Die Entwicklung einer Stadt allein Investoren und Stromkonzernen zu überlassen,
deren Interessen ausschließlich dem kurzfristigen Profit gelten,
war gestern, bedeutet Leerstand, ist ungesund
und rechnet sich nicht.

Dazu muß man sich
von immer gleichen Ritualen
und Lagerdenken verabschieden.

Der Widerstand gegen Vertreibung, gegen Gentrification,
gegen die Zerstörung gewachsener Wohnquartiere und Freiräume,
gegen Kommerzialisierung, ist längst kein Anliegen mehr
von nur linksalternativen Gruppen,
sondern er ist vielfältig geworden.
Es ist ein kultureller Impuls!

Eine Doppelseite im Hamburger Abendblatt,
auf der sich 200 Architekten und Prominente
für eine andere Stadtentwicklungspolitik aussprechen,
ist nur ein weiterer Beleg dafür.

Auch die Politik ist hellhörig geworden.
Sie kann nicht mehr auf der einen Seite
eine sogenannte Politikmüdigkeit beklagen
und auf der anderen Seite eine immer größer werdende,
dezentrale Bürgerbewegung,
die nach demokratischer Teilhabe verlangt, ignorieren.

Die Investoren Köhler & von Bargen,
die gegenüber Anwohnerinitiativen wie z.B. NoBNQ
bereits scheinheilige Zugeständnisse machen,
bedienen sich allerdings des perfiden Mittels eines bezahlten Agent Provokateurs.

Ein ehemaliger Journalist dessen vermeintliche Gegenbewegung
alteingesessener St. Paulianer, die ausgerechnet
den Bau von 74 Eigentumswohnungen befürworten,
schafften es, obwohl sich rein gar nichts dahinter verbirgt,
unter Mithilfe der Bildzeitung kurzfristig in die Charts.

Gentrification ist sicher auch ein Naturereignis,
auch ich habe damals einen Junkie aus meiner jetzigen Wohnung ‘raus gekauft.
Wie Christoph Schäfer es so schön in dem Film von Margit Czenki ‘Abwertungskit’ sagt:
„Kaum läuft jemand mit Dreadlocks durchs Viertel, schon steigen die Mieten“

Es geht aber um mehr!
Im Zuge der ‘Krise’ wird immer deutlicher,
was nicht sein kann; daß einige wenige kapitalkräftige Anlagebetrüger,
der überwältigen Mehrheit, steuerlich begünstigt, ihren Willen (und ihre Villen) aufzwingen können.

Das der Senat kreativ für Milliarden der HSH Nordbank
und Prestigeprojekte wie der Elbphilharmonie virtuell bürgt
aber nicht für unsere fortschrittlich, nachhaltig,
gesunden und wirtschaftlich erfolgreichen Projekte,
ist nicht mehr vermittelbar.

Der Widerstand rollt und ist nicht mehr anzuhalten,
er manifestiert sich durch die unterschiedlichsten Menschen
und deren Projekte, nicht nur in dieser unseren Stadt.

Der Letzte Schrei der Vertreibung gegen die Vertreibung,
hat gestern Nacht in einer der dunkelsten Straßen
St. Paulis seine Pforten geöffnet:
Das ‘Revolution #9′ in der Schmuckstraße,
in dem einst auch die Beatles aßen
und das sich dadurch auszeichnet,
über mehr Hinterzimmer als Gastraum zu verfügen,
empfiehlt sich hierfür als neues, herrlich konspiratives Hauptquartier.

Insider behaupten, es solle dort tagsüber am schönsten sein…

Djdeutschland


Deutschland hat seine Gefangenen : auch Du!
Deutschland Heute hat die konditionierte psychologische Kriegführung
als eine Art Massenpsychose:
Jeder hat seinen Gefangenen zu haben,
und jeder Deutsche selbst wird gejagt,
Gefangener zu werden: auch Du.

Bernd Roessner

Ein weiters Beispiel

unseres Verständnisses von ‘Demokratie’.
Karzei der Wahlfälscher und Bruder eines Drogenbarons
hat der Korruption den Kampf angesagt.
Dafür schickt ihm zu Guttenberg mehr deutsche Soldaten
und Polizisten in diesen Vernichtungskrieg.

„Wir gehen davon aus,
daß die Entscheidung im Einklang
mit der afghanischen Verfassung
und dem Wahlgesetz getroffen worden ist.“

Außenminister Westerwelle zur Ernennung Karzeis
zum Präsidenten Afghanistans.

Schleswig-Holsteins Innenminister Klaus Schlie (CDU),
denkt über eine „Schocktherapie“ nach,
bei denen Gaffer sich auf Polizeistationen Fotos
von Unfällen und Opfern anschauen müssen.
Vielleicht kapieren sie dann, dass es kein Film,
sondern die hässliche brutale Wahrheit ist,
bei der es um das Leben von Menschen geht.“

Uhrwerk Orange

Der Antrittsbesuch des Außenministers in Israel
mit den Ermahnungen des Zentralrates im Gepäck:
„Die FDP muss sich hier entscheiden zwischen den Interessen
der deutschen Wirtschaft und dem Existenzrecht
und den Sicherheitsbedürfnissen Israels.“

Zunächst stimmt man ihn ein,
mit einem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem.
Zeigt man ihm auch die Bilder der Opfer in Gaza, wie gestern No Comment TV,
oder bedroht man ihn, wie Möllemann damals behauptet hat?

Nach dem „Baader-Meinhof-Komplex“ abends in der ARD,
das RAF-Opfer bei Anne Will;
der Polizeibeamte, auf den,
hilflos am Boden liegend,
ein Terrorist – der im Bewusstsein sich notzuwehren,
gegen den imperialistisch, faschistischen Staat,
dem Eindruck von damals noch medial erfassten
Brandbomben in Vietnam – sein Magazin entleert.

Agent Orange.

Derweil entleeren US-Drohnen wieder ihre Bombenmagazine
an der pakistanisch-afghanischen Grenze,
ohne daß uns die Bilder der Opfer, äh Terroristen im Fernsehen gezeigt werden.
Es hat sich nichts geändert!

Djdeutschland

Djdeutschland!

Wenn man so will, bist du das Ziel einer langen Reise,
die Perfektion der besten Art und Weise,
in stillen Momenten leise,
die Schaumkrone der Woge der Begeisterung,
Bergauf mein Antrieb und Schwung

Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich
bist. Und sicher gehen, ob du denn das selbe für mich fühlst, für mich
fühlst.

Wenn man so will, bist du meine Chill-Out Area,
meine Feiertage in jedem Jahr,
meine Süßwarenabteilung im Supermarkt,
die Lösung, wenn mal was hakt,
so wertvoll, dass man es sich gerne aufspart,
und so schön, dass man nie darauf verzichten mag.

Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich
bist. Und sicher gehen, ob du denn das selbe für mich fühlst, für mich
fühlst.

Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich
bist. Und sicher gehen, ob du denn das selbe für mich fühlst.

lena

www.goest.de

Conny war ein sehr schönes Mädchen
und sie arbeitete in der Déjà Vu Bar
gleich bei uns um die Ecke.
Wie wir sie zum ersten Mal sahen,
hatten wir gerade zwei ‘Pappen’ gefressen,
und wie die Dinger richtig kamen, saßen wir an ihrer Bar,
von der sie uns widerwillig Drinks auf den Tresen servierte.

Wir waren die coolsten Typen weit und breit,
aber sie mochte uns irgendwie nicht.
Sie hielt uns für aufschneidende Großmäuler, sie erkannte uns nicht.
Jeder Versuch, sie zu uns einzuladen, scheiterte kläglich und
als wir dann auch noch in eine Schlägerei verwickelt wurden, flogen wir raus.
Ich erinnere mich, daß ich später in der Nacht eine tiefe, starke,
schöne Traurigkeit fühlte, die ich weder davor noch danach jemals gespürt hatte.

Später lernte man sich flüchtig kennen,
in der Stadt, in der man nach ein paar Jahren
bald jeden kannte, der einigermaßen von Bedeutung war.
Dann In einer anderen Nacht, hätte sie mir fast einen Kuss gegeben,
sie tat es aber leider nicht.

Später sah ich, wie sie sich mehr und mehr veränderte,
sie wurde dicker, achtete nicht mehr so stark wie vorher auf ihr Äußeres.
Sie rasierte sich eine Stoppelfrisur, trug Springerstiefel und metamorphosierte
zunehmend zur Antifaaktivistin.

In der Nacht des 17. November 1989 legte ich Platten in der Papiermühle auf.
Plötzlich stürmten ein paar ‘Autonome’ rein und forderten mich auf, mein
Programm zu unterbrechen und die Durchsage zu machen:
„Die Bullen haben eine Frau ermordet“
Ich weigerte mich.

In den frühen Morgenstunden trafen wir an der Unfallstelle ein.
Ich hatte ein paar Leute befragt, die dabei gewesen waren.
Es war ein verdammter Unfall, einer von denen, die ich schon oft gesehen hatte,
in der Hitze dieser Gefechte; Gut gegen Böse; Rechts gegen Links;
Autonome gegen Faschos; nur diesmal mit tödlichem Ausgang.
Es war Conny.

Sie war über eine stark befahrene Straße geflohen
und von einem Auto erfasst worden,
sie wurde durch die Luft geschleudert und war sofort tot.

Wir sperrten die Straße und errichteten eine brennende Barrikade,
mit Holzbalken, die wir von einer nahegelegenen Baustelle holten.
Die spätere Mutter meiner Kinder und ich
blieben die ganze Nacht und den ganzen Morgen.
Ich konnte es nicht fassen, Conny,
hätte sie mir den Kuß doch damals nicht verwehrt,
vielleicht wäre dann alles anders gekommen.

Mittags war dann die Demonstration (Foto oben).
Es wurden Reden geschwungen: „Mörder,
für jeden den sie umbringen,
werden hundert weitere marschieren…“ 
Ein Mann, der einen Einkaufswagen bestieg,
um mit einer anderen Meinung zu erwiedern,
wurde gnadenlos nieder gebrüllt und
unter Androhung von Gewalt zum schweigen gebracht.
Die Stimmung war aufgeheitzt, Pogromstimmung.

Ich meldete mich zu Wort:
„Wenn ihr hier einen mit Gewalt hindert zu reden, dann seid ihr die Faschisten.“

Tosende Empörung schlug mir entgegen,
ich wurde von der Menge aufgefordert
samt meiner Begleiterin zu verschwinden.
Wir taten es, in einer Art Spießrutenlauf,
aber keiner wagte, Hand an uns zu legen.
Ich bin stolz darauf, daß ich das getan habe,
auch wenn es in dem Augenblick nicht angemessen war.

Später verhängte man noch JuZI-Verbot über mich,
welches ich natürlich missachtete
und wie auch Andere als Auszeichnung begreife.

Noch Heute sprechen mich in der Stadt, in der ich schon lange nicht mehr lebe,
aber immer noch das mir Liebste wohnt, wildfremde Menschen wohlwollend darauf an.
Und sie klopfen mir auf die Schulter und ich frage sie:
Wo warst Du?

djdeutschland

I think I’ve found the real love

Genuine and true
I think it’s really come my way today babe
I think it’s really you

I remember moments looking in your eyes
Could have sworn I saw the spark of love babe
Flickering inside

I’ve been around this track
And the only thing I lack
Is the real love

Every time I see you, every time we touch
I can feel the way you feel for me babe
And it means so much

And every time you look at me
It’s just the way it all should be
In the real love

Oh darlin’ darlin’ darlin’
Stay with me stay
I long to see you in the morning sun
Everyday everyday

So until that moment
When I take your hand
I’m gonna try to do my very best babe
To prove that I’m your man

I’m gonna do my very best
I’m not gonna rest
Until we’ve got the real love

Real love
Until we’ve got the real love

Words and music by Bob Seger

kovbghziopflos

Dass sich ‘was ändern muß,

ist allen Beteiligten klar.
Daß man glaubt, den Kopf zu verlieren, kennt jeder.
Dazu brauchen wir keine SPD.
Die neue Regierung mit selbem Köpfen in neuen Farben,
die gleich stinken und denken wie zuvor, bringen nicht die gewünschte Veränderung!
Dass ein Ausnahmesportler seinen Kopf verloren hat, macht alle betroffen,
grad’ die, die kopflos nichtwählen.
Und uns, die wir die Angst kennen, den Verstand zu verlieren,
wir selbst müssen unsere Köpfe zusammenstecken!

Möglichst viele, verschiedene Köpfe.
Wie zum Beispiel die bei der Kundgebung: ‘Wir bleiben Alle’
letzten Mittwoch am Mönckebergbrunnen in Hamburg,
der mordernsten Stadt.
Da meldeten sich einige sehr gute Köpfe zu Wort,
mit unterschiedlichsten Anliegen und Meinungen,
aber alle einig einer Sache verpflichtet: Der Einsicht,
daß sich’s ändert nur in den Köpfen!

Djdeutschland!

Was Es Ist

Mach dir mal nichts vor hier auf deinem Planeten
Deine Mauern im Gehirn kannste nämlich wegbeten
Du musst dein ganzes Denken unendlich erweitern
Dann kannst du die Prinzessin, die nie lacht, erheitern
All die Farben deiner Aura leuchten voller Pracht
Bald wird jede kleinste Sorge einfach weggelacht
Das ist das reinste Kinderspiel, das hätte nicht gedacht
WATT!

Mit dieser riesigen Kraft mit der man wahre Wunder schafft
Erstaunt man bald die Menge die so ungläubig gafft
Hör mit beiden Ohren zu, ich sprech mit dir, dich mein ich du,
Will dir doch die Wahrheit sagen, denn ich bin doch Nina Hagen,
Musst mal an die Ufo’s denken, darfst nicht dein Gehirn verrenken,
Sollst dein Schicksal selber lenken, will dir meine Liebe schenken
Du musst nämlich wissen, Reiche fallen darauf rein, Geld ist überhaupt nicht deines Lebens Sonnenschein
Jeden Wunsch den du dir erfüllst ist haargenau das was du willst
Lass nicht deinen Boss den Buhmann sein
Alles was geschieht, das handelst du dir selber ein
Liebe deine Brüder und liebe deine Schwestern
Die Wahrheit ist die gleiche noch wie heute so wie gestern
Ich verteile meine Liebe auch an die die heut noch lästern

Was es ist, was es ist, es ist was es ist
was es ist, was es ist, ja was is’nt des
Was es ist, was es ist, es ist sonnenklar
Was es ist, was ist, es ist einfach wahr

Balanciere dein Leben mit dem richtigen Essen
Ich hoffe nur du wirst doch keine Tiere fressen
Alle fressen Fleisch, das zieht dich runter man
Ich bezweifle stark, dass man dann die Wahrheit sehen kann
Genauso zu viel suff und alle möglichen Tabletten drauf,
Alle diese Drogen, haben Viele schon belogen
Das is ja fürchterlich, wo isses denn dein wahres Ich
So bitte, bitte, bitte, alle hört auf meinen Rat
Sei du selbst, sauber denken, mach ‘ne gute Tat
Und spiel doch nicht mit bei diesem grossen Verrat

JETZT AUFGEPASST!

Sauerkohl, kein Mist, deine List bringt dich selber um
Versteck dich lieber tief im Wald und lauf als Rumpelstielzchen rum
Deine ganze Scheisse mit dem Krieg, der Teufel schreit Sieg, Sieg
Es kommt mir immer vor als wär der Friedenskampf eine Wolke aus deutschem Haschischdampf
Wir müssen endlich aufhörn mit dem Desinteresse und alle Menschen brauchen Diplomatenpässe
Wir werden uns beraten was wir sagen sollen und was wir langsam aber sicher ändern wollen
Am besten lernt man Frieden mit dem Fisch als Lehrer
Guten morgen liebe Klasse, ich bin der Bekehrer!